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Di, 17:49 Uhr
15.10.2013

Keine Rückkehr zum alten System

Die Bundesnetzagentur hat heute die EEG-Umlage von 6,240 Cent/Kilowattstunde für das kommende Jahr bekannt gegeben. Dazu erklärt Dirk Adams, energiepolitischer Sprecher der bündnisgrünen Landtagsfraktion...


„Mit der heutigen Bekanntgabe ist es Gewissheit: Die EEG-Umlage auf Basis der Zahlen von 2013 steigt auch 2014. Am Pranger stehen die Erneuerbaren Energien, während tatsächlich die Preise für die fossilen Energien explodieren. Zum Vergleich: Der Anstieg der Umlage geht zu 13 Prozent auf die Vergütung neuer Erneuerbarer-Energien-Anlagen zurück.

Die Kosten für Heizöl steigen jedoch im gleichen Zeitraum um 51,9 und für Benzin um 20,4 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die fossilen Energien müssen als Preistreiber in der Energiedebatte ganz klar benannt werden.“

Aus Sicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gibt es keine Rückkehr mehr zum alten System aus Kohle, Atom und Erdöl. „Auf politischer Ebene müssen wir deshalb zu der Geschlossenheit zurückkehren, mit der 2011 von
Bundestag und Bundesrat die Energiewendebeschlüsse gefasst worden sind“,
findet der Grüne Energieexperte.

„Wir brauchen jetzt endlich eine solidarisch finanzierte Energiewende. Dazu ist es notwendig, dass Netze
und EEG-Umlage auch von Wirtschaft und Industrie mitfinanziert werden. Dann könnte die Umlage künftig stabil bleiben und sogar noch um ein bis zwei Cent sinken. Insbesondere muss die Politik die Stromversorger veranlassen, nicht nur steigende, sondern auch sinkende Strombeschaffungskosten zeitnah an die Kunden weiterzugeben“, stellt
Adams abschließend klar.
Autor: red

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Kommentare
I.H.
15.10.2013, 18:14 Uhr
Grüner Spassvogel
Hat der grüne "Energie-Experte" schon vergessen, dass er und seine grünen Kumpels die Verursacher dieser Preisspirale beim Strom sind? Und sind es nicht seine grünen Parteifreunde, wie zum Beispiel der Schloßherr Frank Asbeck, die sich am Elend der Stromkunden dumm und dusslig verdient haben?
othello
15.10.2013, 19:08 Uhr
Mißgeburt EEG-Umlage
Liebe Grüne Mitbürger! Träumt weiter von einer solidarisch finanzierten Energiewende. Die Industrie und andere Verbände, welche davon profitieren, haben ihre Vertreter im Bundestag und Bundesrat. Sie finden immer wieder eine Lösung, um dieses zu umgehen. Geschickt platzierte Ausnahmeregelungen in Gesetze platziert, die sie zum Teil selbst schreiben, werden dieses schon verhindern. Es ist tröstlich, dass sie glauben, dass man 1-2 Cent durch eine solidarische Finanzierung beim Strompreis zurückgehen kann. 1-2 Cent sind gelinde gesagt ein Witz, bei dem derzeitigen Strompreis.Fakt ist weiterhin, dass von dieser Energiewende nur die profitieren, die es sich leisten können, Biogasanlagen zu betreiben, Solardächer zu installieren und diese auf ihren Dächern zu nutzen usw.. All dieses muß die Masse bezahlen, die nicht in diese bevorzugte Gruppe eingeordnet werden kann. Ich selbst bezahle also die Solarstromanlage auf dem Dach meines finanzkräftigen Nachbarn. Die Mißgeburt EEG-Umlage gehört völlig neu umgeschrieben.
Bodo Bagger
16.10.2013, 07:48 Uhr
da sind sie wieder unsere doppelzüngigen grünen retter
es ist schon erstaunlich, was für ein lobbyistenverein die Grünen geworden sind.

Waren die Grünen denn nicht verantwortlich dafür, dass das EEG ohne entsprechende Infrastruktur bei Netzen etc. so exzessiv durchgeboxt wurde? die kosten dafür waren auch damals schon absehbar.

viele leute sitzen ja noch immer dem irrglauben auf, dass private einsparungen beim stromverbrauch die situation verbessern würden. dummerweise sind aber im bisher industrialisierten deutschland nun mal nur 30 bis 35% des verbrauches privater natur. und der rest ist einfach mal industriestrom. jetzt ist es sicher einfach und auch nachvollziehbar die umlage auch für die industrie zu fordern. dummerweise sind aber die strompreise in deutschland mitlerweile auf einem level, wo diese 30 bis 50% der gesamten produktionskosten ausmachen. kann sich also jeder ausmalen, was es für die wirtschaft und vorallem für die daran hängenden arbeitsplätze bedeutet wenn die firma augrund der energiekosten nicht mehr wettbewerbsfähig ist. und da spielt es keine rolle, ob es eine exportorientierte firma ist oder nicht. höhere stromkosten heißt umlegen dieser auf den endpreis und da wir einen offenen binnenmarkt haben auch höhere preise im endverbrauch für alle arten von produkten.

freilich wird das politiker wie den feinen herrn adams nicht treffen, denn diese verdienen ja ihr geld nicht in der wirtschaft sondern bekommen es vom steuerzahler.

im übrigen wundert es mich doch sehr wenn der neue Bericht des IPPC zum thema klimaerwärmung noch immer nicht von den grünen und ihren klakeuren beachtet wird. Ist doch der IPPC so etwas wie die Kirche der Klimajünger.
Retupmoc
16.10.2013, 07:59 Uhr
EEG - da sage ich ne!
Liebe Grünen, solange ich diesen Unsinn so teuer bezahlen muß, solange gibt es keine Stimme von mir für irgendwas. Im Gegenteil - man muß Euch alle bekämpfen.
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