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Mo, 17:51 Uhr
26.08.2013

Glasfaser statt LTE

Zu dem seit einigen Tagen diskutierten DSL-Ausbau gibt es auch unter den Bundestagskandidaten in Nordthüringen Statements. Eine Meinung hat auch Norbert Sondermann, der bündnisgrüne Direktkandidat...


Die heute beschriebenen weißen Flecken bei einem flächendeckenden DSL Angebot sind seiner Ansicht nach nur die halbe Wahrheit. „Die aktuelle DSL-Verfügbarkeit täuscht darüber hinweg, dass die Übertragungsraten oft sehr dürftig sind. Das stellt sowohl den privaten Internetnutzer als auch Industrie und Gewerbe vor existenzielle Schwierigkeiten“, stellt Sondermann fest.

Die Europäische Union fordert bis spätestens 2020, dass die Bandbreite bei mindestens 30 MBit/s für alle Haushalte liegen und das dann jedes zweite Heim mit mehr als 100 MBit/s online gehen können muss. „Davon sind die ländlichen Regionen in Nordthüringen heute noch meilenweit entfernt“, erklärt Sondermann.

Aus Sicht der Bündnisgrünen sollte daher schnellst möglichst mit einem Ausbau begonnen werden, der vor allem mit Glasfaserkabeln erfolgen sollte. „Der von der Telekom und Co. favorisierte funkgebundene Mobilfunkstandard LTE ist dagegen keine wirkliche Alternative, da sich die Geschwindigkeit durch viele TeilnehmerInnen schnell verlangsamt“, findet Sondermann.

Die notwendigen Investitionen mit dem Kostenargument abzuschmettern, empfindet er als wenig hilfreich. Wichtige Einsparpotenziale sieht er in einer besseren Zusammenarbeit aller Beteiligten. Seiner Ansicht nach müssen „Bauvorhaben besser koordiniert, bestehende Infrastrukturen wiederverwendet und Leerrohre gemeinsam genutzt werden. Zugleich sollte ein Markt für physische Infrastrukturen oder die Nutzung des Potenzials geschaffen werden, das die bereits bestehenden Leitungssysteme anderer Versorgungsbereiche bieten. Zudem bieten Fördermaßnahmen die Möglichkeit bestehende Wirtschaftlichkeitslücken zu schließen“, ist sich bündnisgrüne Direktkandidat sicher.

„Gerade unsere Nordthüringer Region darf in Sachen Internetzugang nicht Entwicklungsland bleiben. Durchaus vorhandenes Geld muss sinnvoll und langfristig investiert werden und das bedeutet am Ende den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur“, stellt Sondermann abschließend klar.
Autor: red

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Kommentare
Unichsachnoch
26.08.2013, 18:42 Uhr
Nichts Konkretes
Wenn ich mir diesen Artikel so durchlese, finde ich nur "sollte", "muß besser genutzt werden" und ähnliche softe Floskeln, die nichts konkretes aussagen. Allgemeines nach den Mündern der Wähler Reden!

Wer kontrolliert denn die Vergabe und den Ausbau? Wer zieht denn die Verantwortlichen zur Rechenschaft? Das verläuft, wie so oft nur wieder im Sand. Große weiche wohlklingende Worte. Mehr nicht!
Harzer_jung
27.08.2013, 00:20 Uhr
verpennt
gerade in der Stadt Nordhausen wurde es mal wieder verpennt. in allen Teilen der Stadt wird aufgerissen, wasserleitungen erneuert usw. aber anstatt einmal Clever zu sein und gleich ein dickes bündel Glasfaser mit zuverlegen, oder wenigstens Leerrohre, nichts, absolutgarnichts.! Die Stadtwerke als DSL Anbieter? warum nicht? Das währe ein tolles Angebot!

ABER MAL WIEDER VERPENNT!!
Bodo Bagger
27.08.2013, 06:34 Uhr
gegenfrage....
haben wir nichts wichtigeres zu tun, als über die verfügbarkeit von LTE, Glasfaser etc. zu fabulieren? Davon ist noch niemand satt geworden.

Das Argument Firmen und Gewerbeanschluss zählt hier auch nicht. Wer in einer Branche arbeitet, die auf schnelle, durchsatzstarke Leitungen angewiesen ist (meist Serviceprovider, storagedienste etc.) hat so oder so eine datenstandleitung liegen, die von den entsprechenden Firmen auch angeboten wird.

Schon mal darüber nachgedacht, dass auch Datenvolumen Geld kostet? Und leider ist es eben nicht so, dass mit steigenden Datenvolumen die Preise dafür im gleichen Maßstab gefallen wären. Daten = Energie = Kosten dafür. Ihr habt es alle so gewollt.
Unichsachnoch
27.08.2013, 09:01 Uhr
leere Worte
Ich habe nur die leeren nichtssagenden Worte kritisiert, die unsere lieben Politiker nur allzu oft benutzen, um ja nicht hinterher auf irgent etwas festgenagelt werden zu können und immer wieder sich herausreden können. Das ist das, was mich nervt. Der Beitrag zum LTE war nur ein schönes Beispiel.
Harzer_Wolf
27.08.2013, 11:01 Uhr
Erst wenn
der letzte PC, das letzte Ipod und der letzte Laptop seine Übetragungsgeschwindigkeit erreicht hat - werdet Ihr merken, das man die Teile nicht essen kann. Immer mehr, immer neuer - aber in der Stadt ist nicht eine Straße, die nicht marode ist. Sie haben völlig Recht, Herr Thümmel - es gibt Wichtigeres als jede Woche ein neues IDingens und die dazugehörigen Übertragungsraten.
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