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Fr, 11:25 Uhr
07.06.2013

Weniger Unfälle, mehr Tote

Im April 2013 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 83 Unfälle weniger als im vergleichbaren Monat des Vorjahres und es wurden acht Personen getötet, vier Verkehrstote mehr als im April 2012. Wir haben die Einzelheiten für Sie...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Im April 2013 wurden durch die Thüringer Polizei 4.045 Unfälle aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 83 Unfälle bzw. 2,0 Prozent weniger als im April 2012. Insgesamt ereigneten sich 443 Unfälle mit Personenschaden und 3 602 Unfälle mit nur Sachschaden.

Die Zahl der Unfälle, bei denen Personen getötet oder verletzt wurden, ist um 32 Unfälle bzw. 6,7 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden sank ebenfalls um 51 Unfälle bzw. 1,4 Prozent. Dabei verringerten sich die so genannten Bagatellunfälle um 0,2 Prozent auf 3 440 Unfälle und die Zahl der Unfälle, bei denen ein schwerer Sachschaden entstand, wobei mindestens ein Kraftfahrzeug abgeschleppt werden musste, sank um 32 Unfälle. Die Zahl der sonstigen Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel hat sich um 13 Unfälle von 44 auf 31 Unfälle reduziert.

Bei den 443 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden im April dieses Jahres 8 Personen getötet. Damit wurden vier Verkehrstote mehr als im April 2012 gezählt. Unter den Getöteten waren ein Kleinkraftradfahrer, ein Motorradfahrer, drei Pkw-Fahrer und zwei Mitfahrer sowie eine Person beim Entladen. Weitere 557 Personen wurden bei Straßenverkehrsunfällen schwer oder leicht verletzt.

Die Zahl der Verletzten ist im Vergleich zum Vorjahresmonat April um 64 Personen gesunken. Von Januar bis April 2013 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 17 350 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 282 Unfälle bzw. 1,7 Prozent mehr als in den ersten vier Monaten des Jahres 2012. In diesem Zeitraum verunglückten 370 Personen weniger und die Zahl der Verunglückten sank auf 2 097 Personen.

91 Prozent aller Unfälle waren Unfälle mit nur Sachschaden. Ihre Anzahl stieg in den ersten vier Monaten 2013 um 3,7 Prozent auf 15 701 Unfälle. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden verringerte sich signifikant um 14,2 Prozent auf 1 649 Unfälle. Bei diesen Unfällen kamen von Januar bis April dieses Jahres 25 Menschen ums Leben. Unter den Getöteten waren ein Kleinkraftradfahrer,ein Motorradfahrer, 15 Pkw-Fahrer bzw. Mitfahrer, zwei Lkw-Fahrer, ein Businsasse, ein Fahrradfahrer, drei Fußgänger
sowie eine sonstige Person.

Von Januar bis April 2013 verloren fünf Verkehrsteilnehmer weniger ihr Leben als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Auch die Zahl der Verletzten hat abgenommen. Es wurden 365 Personen weniger verletzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bei Straßenverkehrsunfällen in den ersten vier Monaten des Jahres 2013 verletzten sich 2 072 Personen.
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