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Mo, 13:58 Uhr
15.04.2013

Treffen mit Investoren

Die Entwicklung der Nordhäuser Altstadt war heute Thema eines Treffens mit dort tätigen Investoren. Dazu gehörten auch Vertreter der Architektenkammer und der beiden großen Wohnungsbauunternehmen SWG und WBG. Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh hatte dazu in den „Tabakspeicher“ eingeladen...

Altstadt im Fokus (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Altstadt im Fokus (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

„Es ist heute eine Auftaktveranstaltung, deshalb haben wir den Kreis der Eingeladenen mit ca. 20 überschaubar gehalten. Beim nächsten Treffen wird der Teilnehmerkreis erweitert, das schließt die Presse ein“, so der Oberbürgermeister.

„Nordhausens historisches Viertel ist nachgefragt“, so Dr. Zeh, „das ist eine der erfreulichsten Botschaften! Sie ist ein Juwel. Wer dort dabei ist, ist gut beraten!“Stadtplanerin Petra Diemer von der Stadtverwaltung bestätigte dies anhand von Zahlen: Mit rund 1.300 Einwohnern über die Jahre hinweg sei die Bevölkerung in der Altstadt stabil. Dies gelte auch für die Altersstruktur. Nordhausens historisches Viertel sei auch und insbesondere bei den 20 bis 40-jährigen beliebt, ebenfalls bei Familien mit Kindern und Jugendlichen.

Frau Diemer bilanzierte anschließend die Projekte und Vorhaben, die in den vergangenen Jahrzehnten in der Altstadt angestoßen und umgesetzt worden seien. Dazu gehörten u.a. Quartierskonzepte für die Bereiche der Elisabethstraße, der Georgengasse und der Bäckerstraße sowie die Entwicklung eines Verkehrskonzepts für den historischen Stadtteil.

Mit Blick auf die Brachflächen in der Altstadt verwies Mario Manolow vom Bereich Stadtsanierung bei der Stadtverwaltung unter anderem auf die Bäckerstraße. Dort genehmige der Denkmalschutz inzwischen, dass nicht alle, sondern nur ein kleiner Teil der zahlreichen historischen Brauereikeller erhalten werden müssten. Der Rest könne verfüllt werden. Das erleichtere die Bedingungen für Interessenten. Man werde in den kommenden Monaten, so Manolow, die Grundstücke auf dem Areal planerisch ordnen, um so die Voraussetzung für eine Vermarktung zu schaffen.

Für den Bereich Blasii-Kirchplatz und mit Blick auf das entstehende Einkaufszentrum am Pferdemarkt kündigte Manolow an, dass im Sommer mit dem Bau des Kreisels an der Kreuzung Pferdemarkt – Kranichstraße – Hagen begonnen werde sowie mit der Neugestaltung der Zuführungswege. Trotz der zirka zweimonatigen Sperrungen bleibe der unmittelbare Innenstadtbereich rund ums Rathaus immer über entsprechende Umleitungen erreichbar.

Die Fragen und Hinweise der Teilnehmer des Treffens setzten sich u.a. mit den fehlenden Langzeit-Parkplätzen in der Nordhäuser Innenstadt für Berufstätige auseinander. Problematisch seien auch die fehlenden Stellplätze für Eigentümer und Mieter in der Altstadt, für die man zwar eine Ablöse zahle, es aber an Alternativen fehle. Darüber hinaus wurde angeregt, dass die Stadtverwaltung auch Brachflächen geringeren Zuschnitts zur Entwicklung ausschreiben solle, die interessant für kleine Investoren seien.

Die Bedingungen für Investoren seien jetzt gut, so ein Teilnehmer, weil die Zinsen historisch niedrig seien und viele Anleger Investitionsmöglichkeiten suchten.
Impulse für die Altstadt könnten sich auch entwickeln mit der Ansiedlung von Firmen im Industriegebiet, da dort tätige Arbeitnehmer auch Wohnmöglichkeiten suchten, und der Trend zum Wohnen in der Innenstadt gehe.

Angeregt wurde ebenfalls, darüber zu diskutieren, welchen Charakter die Altstadt bekommen solle: Ein reiner Wohnstandort oder eine Mischung mit Freizeit bzw. Gastronomie-Angeboten. Dies soll Thema des nächsten Treffens zur Altstadt sein.
Autor: red

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