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Sa, 16:53 Uhr
13.04.2013

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DIE LINKE.Stadtverband Nordhausen beteiligt sich am „Umfairteilen“-Aktionstag In den Vormittagsstunden informierte die Linke heute in der Bahnhofsstraße über die Forderung zur Einführung einer Vermögenssteuer...

Umverteilt - Aktion der LINKE in Nordhausen (Foto: privat) Umverteilt - Aktion der LINKE in Nordhausen (Foto: privat)

Die Aktion fand im Rahmen des bundesweiten „Umfairteilen“- Aktionstages statt, bei dem in rund 100 Städten Demonstrationen, Infostände und ähnliches
durchgeführt wurden. „Das reichste 1 Prozent der Deutschen verfügt über ein Drittel des gesamten Vermögens, während die Hälfte der Bevölkerung nahezu nichts besitzt oder Schulden hat. Und die Schere geht immer weiter auf“ erklärt Michael Mohr, der Vorsitzende des linken Stadtverbandes den Hintergrund des
Aktionstages.

Die Linke fordert deswegen seit langem eine Steuer für Vermögen oberhalb 1 Million Euro, die den Ländern und Kommunen zu Gute kommen soll. „Die Haushaltslage in den Kommunen wird immer prekärer. Freiwillige Leistungen sind kaum noch finanzierbar und Mittel zum Beispiel für Jugendarbeit oder Kultur müssen gekürzt werden. Dass gleichzeitig in der Krise riesige Summen von unten nach oben umverteilt wurden und werden, ist für uns nicht hinnehmbar“, so Mohr.

Große Vermögen sollen deshalb aus Sicht der Linken angemessen an den Aufgaben des Gemeinwesens beteiligt werden. Diese Zusammenhänge erläuterten die Aktiven des linken Stadtverbandes an ihrem Infostand und sammelten zahlreiche Unterschriften für den Aufruf des von Gewerkschaften und Verbänden getragenen „Umfairteilen“-Bündnisses. Diese sollen in der Hochphase des Bundestagswahlkampfes an die Spitzenkandidaten aller Parteien übergeben werden.
Autor: red

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Kommentare
-----7
13.04.2013, 18:08 Uhr
Auswanderung der Reichen
Wenn die Vermögenssteuer kommen sollte, dann werden es viele der Reichen auch so machen wie z.B. Gérard Depardieu, der die russische Staatsbürgerschaft bekommen hat, um Steuern zu sparen.

Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich, so heißt es doch. Warum soll dann in Frankreich ein Reicher 75% und ein Armer 25% Steuer von seinen Einkünften zahlen? Ich finde das unfair.

Nun gehöre ich eher zu den Armen, aber man muss bedenken, dass viele der Reichen auch für ihren Reichtum etwas geleistet haben. Ich sage nicht Alle, aber Viele. Und viele von denen investieren auch in Deutschland. Wenn die alle auswandern gibt es nur noch Arme in Deutschland und dann wird es ein armes Deutschland.

Als Schauspieler mag ich Gérard Depardieu nicht besonders, aber seine Entscheidung, russischer Staatsbürger zu werden, zollt meinen Respekt, denn auch ein Reicher möchte sich nicht schröpfen lassen. Wer möchte denn schon von EINEM verdienten EURO 75 CENT abgeben???

Gerade als ich diesen Kommentar schreibe, sah ich währenddessen auch einen TV-Bericht über die SPD. Die war in Frankfurt mit dem Slogan "UMFAIRTEILEN" unterwegs. Da fragt sich doch wer wem den Slogan geklaut hat. Tatsächlich vor ein paar Minuten im TV gesehen!
G. Meskalowski
13.04.2013, 20:05 Uhr
Wenn ich,
mir in mühevoller Kleinarbeit ein Vermögen erarbeitet habe, sehe ich auch nicht ein warum ich das umfaiteilen sollte.
macht das doch mit den Parteivermögen.

mfg g.meskalowski
Jürgen Wiethoff
14.04.2013, 03:00 Uhr
Obwohl.....
…..auch auf meinem Konto das Komma zu weit links steht, stimme ich meinen beiden Vorkommentatoren komplett zu.
„Reiche“ zahlen schon mehr Einkommens-, Zinsertrags- und, weil sie sicher mehr ausgeben als „Arme“, auch Umsatzsteuer. Wobei die Grenzen zwischen arm und reich auch Ansichtssache und damit fließend sind.

Es gilt, diese unsäglichen Neiddebatten zu beenden und den Reichen, die sich ihren Reichtum selbst erarbeitet haben, das Gefühl zu nehmen, dass sie auch durch Faulheit Arme unterstützen müssen. Die Schwierigkeit liegt einfach darin, dafür zu sorgen, dass man nicht auch ohne eigene fleißige Arbeit reich werden kann. Umverteilungen zu fordern, löst dieses Problem nicht.
Wolfi65
14.04.2013, 10:13 Uhr
Nur mal so am Rande
Hunderttausende Euros und oder sogar noch mehr kann man in diesem Staate nach meines Wissens sich weder erarbeiten, noch auf die Hohe Kante legen. Selbst ein "Grossverdiener" hätte damit seine Schwierigkeiten. Reichtum wird entweder vererbt, durch die richtigen Lottozahlen, oder durch Geschäfte an der Börse usw. gemacht. Mit Hände Arbeit wird in den wenigsten Fällen Reichtum angehäuft.
Der Rest gehört in das Reich der Märchen und Geschichten.

An die Linken: Bevor der Kapitalist von seinem Reichtum an die Arbeiterklasse etwas abgibt, läuft das Wasser den Rhein und die Elbe rückwärts hoch! Denn der Reichtum des Einen, ist das Druckmittel gegen den Armen.

So war das schon immer und so wird das wahrscheinlich immer so sein. Irgend ein Kasper denkt immer, dass er etwas besser ist, wie die Anderen.
Eckenblitz
14.04.2013, 11:12 Uhr
Reichtum
Wenn ich da schon lese, "NEIDTEBATTE".

Man sollte mal hinschauen, auf welche Art und Weise die Personen zu den Geld gekommen sind? Die einen haben es geerbt, die anderen haben im Lotto gewonnen und wieder andere haben es durch die Ausbeutung anderer Personen ergattert. Es gibt aber auch die krimminelle Art.

Die meisten reichen Leute, haben ihr Geld ehe im Ausland oder sind keine deutschen Staatsbürger mehr, allerdings werden sie hierzulande immer noch behandelt wie Götter.

Denken sie mal an Beckenenbauer, Schuhmacher, und viele andere Promis und die vielen Steuerhinterzieher. Und das sind nicht die einfachen Personen, das sind Menschen, die im Geld nur so schwimmen und das finden sie auch noch gerecht.

Es reicht ja aus, wenn der Töpel für die "REICHEN" steuern zahlt.
Pe_rle
14.04.2013, 11:22 Uhr
Reiche /Arme
dann frag ich doch mal bei der Linken Partei nach ,wieso Sie sich dann nicht darum kümmert das die Armen nicht ärmer werden .Die Linke sitzt bekanntlich im Bundestag und schaut tatenlos zu.
-----7
14.04.2013, 11:30 Uhr
@Wolfi65
Wie wäre es damit: Ein Mensch macht eine Erfindung, meldet die als Patent an und bei großer Nachfrage wird man reich.

oder: Jemand lebt von Sozialhilfe, schreibt einen Roman, dieser wird zum Bestseller und der Autor wird reich. Die allein erziehende Joanne K. Rowling bezog auch Sozialhilfe. Sie schrieb ihren Harry Potter anfangs auf Servietten.

Soll man solchen Menschen den Reichtum nicht gönnen? Sie haben der Menschheit doch schon geholfen, warum soll man diese Menschen dann auch schröpfen?
h3631
14.04.2013, 11:40 Uhr
@WolfNur mal so am Rande
Wolfi65,hier muss ich Ihnen vollkommen Recht geben.
Wolfi65
14.04.2013, 12:08 Uhr
Deswegen..
und so weiter.
Ich habe anderen Optionen die Tür offen gelassen und habe mich im Kommentar nur speziell auf Erbschaft, Lottogewinn und Börse konzentriert.
Deswegen usw. @ Jens Körner(1974)

PS: Wenn ich soviel Geld hätte, würde ich auch jede Option beim Schopfe packen, mich um die Steuer zu drücken.
(Soll doch der kleine Mann für "seinen" Sozialstaat aufkommen.)
-----7
14.04.2013, 15:25 Uhr
Alles Klar
Wenn Sie über ein Vermögen verfügen würden, würden Sie sich aus dem Staube machen. Aber jetzt beschweren Sie sich über fast Alles, was in Deutschland passiert.

Sollte mein nächstes Werk (Roman) ein Erfolg werden, bleibe ich gern in Deutschland, denn ich möchte dem Land etwas zurück geben, was es mir in den letzten 9 Jahren gegeben hat. Da zahle ich dann gern Steuern.

Bevor Sie jetzt nach meinen Romanen googlen - ich kann Sie beruhigen, Sie werden keinen unter meinem Namen finden, denn bei meinen Werken mache ich es ähnlich wie Sie - ich benutze einen Künstlernamen.
Wolfi65
14.04.2013, 15:58 Uhr
Es gehört zwar nicht zum Artikel,
aber wenn Sie das hier schon einmal "ansprechen" möchte ich schreiben, dass ich sehr viele Romane schreiben könnte über diese Republik seit 1989. Erst kostenlosen Zeitungen und Kataloge. Freibier an fast jeder Straßenecke. Dann Betriebsschließungen und Massenentlassungen.

Selbstverständlich mit großzügigen Abfindungen versüßt, damit der kleine Mann so kurz nach der deutschen Einheit das wahre Ausmaß nach der Zusammenführung nicht erkennt.

Dann sind die Abfindungen verbraucht und es bleibt nur noch ein gut gefülltes Arbeitsamt an allen Orten in Ostdeutschland übrig. Selbstverständlich nicht die Arbeitsämter, welche sich in unmittelbarer Nähe zum Bundesland Bayern befinden.

Sehr geehrter Herr JensKörner1974,
Sie sind nicht der Einzige Bürger hier in NDH, welcher die Zeichen der Zeit gesehen und erkannt hat. Auch Andere haben Augen im Kopf. Aber es scheint immer einige wenige zu geben, die mehr sehen wie andere. Das führt dann schnell zu Selbstüberschätzung.

Auch brauchen Sie keine Angst zu haben, dass ich nach Ihren etwaigen Romanen im Netz suchen werde. Auch die Werke einer Frau Rowling aus England interessieren mich nur wenig. Mein Interesse hält sich bei solchen Werken in Grenzen, da ich beim lesen eines solchen nicht im Netz sein könnte und würde wichtige schriftliche Äußerungen, speziell in der NNZ verpassen.

Mich interessieren nur echte Probleme dieser Gesellschaft, deren Lösung nur das Ziel sein kann. Erfundene Probleme hat dieses Deutschland schon genug.

PS: Niemand wird in der NNZ gezwungen, seinen Klarnamen anzugeben, sonst wäre das hier ein Ort der Angst und des Schweigens.
lumpi22
14.04.2013, 19:19 Uhr
Den Linken macht Teilen keinen Spaß!
Wenn ich diesen Beitrag hier lese, dann krempelt sich mein Magen um! Ja, es ist wahr und es tut sogar weh, wenn man an die Linken denkt, die im Stadtrat sitzen und genau mit der "Bruderpartei" CDU stets gemeinsame Geschäfte machen. Für mich halten die Linken in letzter Zeit ihr Fähnchen nur nach dem Wind und drehen Dinge wie sie wollen und die möglichst die SPD in dieser Stadt treffen sollen.
Ich denke da an Frau Schenke, die ja selbst bei der ARGE kein schlechtes Geld verdient, im Aufsichtsrat bei der EVN noch ein "Trinkgeld" bekommt und so sicher auch zu den Bestverdienern dieser Republik zählt. Das soll jetzt nicht neidisch klingen (mir geht es nicht schlecht, ich bin zufrieden!), mir geht es nur um die Sache mit den Linken und ihrem Auftreten.
Deshalb ist sie inzwischen für mich unwählbar geworden, wenn man einerseits sieht welche Politik im Stadtrat "betriebn" wird und wie sich hier einige an der Basis die Beine vertreten und eine Vermögenssteuer einführen wollen...
Oh je, Politik ist verdammt grausam kann ich da nur Sagen!
Glaskugel
14.04.2013, 19:55 Uhr
Wie immer Lumpi22
gönnen Sie überhaupt jemand Anderen etwas? Sie erinnern mich an jemand, der hier auch immer nur jedem Anderen nichts gönnt! Frau Schenke wird bei der Arge vermutlich zur mehrfachen Millionärin geworden sein. Und mit den von Ihnen behaupteten "Trinkgeldern" ist sie bestimmt schon Milliardärin.

Man oh man, wie peinlich ist das denn wieder Lumpi?

Lisa
-----7
14.04.2013, 20:08 Uhr
@lumpi22
Zitat: "Oh je, Politik ist verdammt grausam kann ich da nur Sagen!" Zitat Ende - In diesem Punkt und noch einigen anderen Ihres Kommentares muss ich beipflichten!

@Wolfi65: Wenn Sie möchten, können Sie mit mir ja mal per eMail in Korrespondenz treten. Bitte erfragen Sie einfach bei der Redaktion meine eMail-Adresse. Dann brauchen wir dieses Portal nicht für unsere Meinungsverschiedenheiten missbrauchen.

@Herr Greiner: Falls Wolfi65 nach meiner eMail-Adresse fragt, können Sie sie ihm gern geben.
Retupmoc
15.04.2013, 08:40 Uhr
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