Sa, 08:58 Uhr
06.04.2013
Günstiger zum Eigenheim
Bauen mit Riester-Förderung kann sich lohnen. Darauf zeigt eine ÖKO-TEST Untersuchung in der aktuellen April-Ausgabe. Mit Wohn-Riester-Bausparangeboten lassen sich Tausend Euro sparen. Doch es gibt Tücken: überhöhte Steuern im Rentenalter...
ÖKO-TEST hat sich von sechs Bausparkassen Angebote für eine vierköpfige Familie unterbreiten lassen, die im ersten Modellfall in sieben Jahren bauen und im zweiten Modellfall ihre Eigenheimwünsche sofort realisieren möchte. Es zeigte sich, dass diese in beiden Fällen mit den Wohn-Riester-Bausparangeboten deutlich besser wegkommt als mit Bauspartarifen ohne Förderung.
Wenn die Familie in sieben Jahren bauen würde und bis dahin mit steigenden Baugeldzinsen rechnet, dann wäre sie durchschnittlich 20 bis 23 Monate früher schuldenfrei als bei der ungeförderten Finanzierung und hätte 8.991 Euro Zinskosten gespart. Beim Sofortfinanzierungsmodell ist mit bis zu 18.739 Euro sogar das Doppelte drin.
Falls sich der Traum vom Eigenheim zerschlägt, haben Riester-Sparer die Möglichkeit, auf das Darlehen zu verzichten. Sie können dann zu Rentenbeginn das Guthaben aus dem Bausparvertrag als lebenslange Riester-Rente oder als Riester-Auszahlplan erhalten. Das rentiert sich jedoch laut ÖKO-TEST nicht. Die Renditen sind trotz Zulagenförderung kläglich, im Schnitt zwischen 0,5 und 1,4 Prozent. Das Verbrauchermagazin rät, das Guthaben dann schleunigst in einen besser verzinsten Riester-Banksparplan zu überführen.
Zudem müssen die erzielten Finanzierungsvorteile später in Form einer Eigenheimrente versteuert werden. Dafür wird ein so genanntes Wohnförderkonto eingerichtet. Das Problem: Es gibt noch keine verbindlichen Vorschriften, wie dieses Konto geführt werden muss. Die Folge ist, dass jede Bausparkasse nach einem anderen Modell bucht, so dass die Sparer im Alter teilweise zu viel Steuern zahlen müssen. ÖKO-TEST hat daher ein einfaches und transparentes Kontoführungsmodell entwickelt, das Ihre Nordthüringer Online-Zeitungen zum Download bereitstellen.
Das ÖKO-TEST-Magazin April 2013 gibt es seit dem 28. März 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Autor: redÖKO-TEST hat sich von sechs Bausparkassen Angebote für eine vierköpfige Familie unterbreiten lassen, die im ersten Modellfall in sieben Jahren bauen und im zweiten Modellfall ihre Eigenheimwünsche sofort realisieren möchte. Es zeigte sich, dass diese in beiden Fällen mit den Wohn-Riester-Bausparangeboten deutlich besser wegkommt als mit Bauspartarifen ohne Förderung.
Wenn die Familie in sieben Jahren bauen würde und bis dahin mit steigenden Baugeldzinsen rechnet, dann wäre sie durchschnittlich 20 bis 23 Monate früher schuldenfrei als bei der ungeförderten Finanzierung und hätte 8.991 Euro Zinskosten gespart. Beim Sofortfinanzierungsmodell ist mit bis zu 18.739 Euro sogar das Doppelte drin.
Falls sich der Traum vom Eigenheim zerschlägt, haben Riester-Sparer die Möglichkeit, auf das Darlehen zu verzichten. Sie können dann zu Rentenbeginn das Guthaben aus dem Bausparvertrag als lebenslange Riester-Rente oder als Riester-Auszahlplan erhalten. Das rentiert sich jedoch laut ÖKO-TEST nicht. Die Renditen sind trotz Zulagenförderung kläglich, im Schnitt zwischen 0,5 und 1,4 Prozent. Das Verbrauchermagazin rät, das Guthaben dann schleunigst in einen besser verzinsten Riester-Banksparplan zu überführen.
Zudem müssen die erzielten Finanzierungsvorteile später in Form einer Eigenheimrente versteuert werden. Dafür wird ein so genanntes Wohnförderkonto eingerichtet. Das Problem: Es gibt noch keine verbindlichen Vorschriften, wie dieses Konto geführt werden muss. Die Folge ist, dass jede Bausparkasse nach einem anderen Modell bucht, so dass die Sparer im Alter teilweise zu viel Steuern zahlen müssen. ÖKO-TEST hat daher ein einfaches und transparentes Kontoführungsmodell entwickelt, das Ihre Nordthüringer Online-Zeitungen zum Download bereitstellen.
Das ÖKO-TEST-Magazin April 2013 gibt es seit dem 28. März 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Downloads:
- Kontoführungsmodell von Öko-Test (299 kByte)

