Fr, 23:47 Uhr
05.04.2013
Strom darf nicht zum Luxusgut werden
Sozialverband VdK Hessen-Thüringen fordert Sozialtarife für einkommensschwache Verbraucher. Dazu erreicht nnz/kn folgende Meldung
"So kann es nicht weitergehen, Strom darf nicht zum Luxusgut werden", sagte der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Udo Schlitt, angesichts der für viele Privatkunden empfindlichen Nachzahlungen bei den Stromkosten. Die dieser Tage von den Stromanbietern verschickten Jahresendabrechnungen hätten vielen Menschen das Problem noch einmal schmerzlich vor Augen geführt.
Zwischen 2005 und 2012 sind die Strompreise stark gestiegen, in Hessen um 38,7 Prozent, in Thüringen um 37,9 Prozent. "Viele Menschen haben inzwischen Probleme, ihre Stromrechnung zu bezahlen", sagte Schlitt. Die von der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt für das Jahr 2011 vorgelegte Zahl von 312.059 Stromsperren aufgrund von Zahlungsrückständen sei genauso besorgniserregend wie die Zahl von circa 6 Millionen Sperrandrohungen.
Konkret forderte Schlitt die Einführung von Sozialtarifen bei den Strompreisen für einkommensschwache Verbraucher. Zudem sollten bei Beziehern von Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung und von Hartz IV die Stromkosten entsprechend der bestehenden Regelung bei den Heizkosten in tatsächlicher Höhe übernommen werden. "Die knapp 32 Euro, die einem Einpersonen-Haushalt im Rahmen der Regelleistungen für Stromkosten zur Verfügung stehen, reichen nicht aus", sagte Schlitt.
Andreas Links
Öffentlichkeitsarbeit KV Nordthüringen
Autor: khh"So kann es nicht weitergehen, Strom darf nicht zum Luxusgut werden", sagte der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Udo Schlitt, angesichts der für viele Privatkunden empfindlichen Nachzahlungen bei den Stromkosten. Die dieser Tage von den Stromanbietern verschickten Jahresendabrechnungen hätten vielen Menschen das Problem noch einmal schmerzlich vor Augen geführt.
Zwischen 2005 und 2012 sind die Strompreise stark gestiegen, in Hessen um 38,7 Prozent, in Thüringen um 37,9 Prozent. "Viele Menschen haben inzwischen Probleme, ihre Stromrechnung zu bezahlen", sagte Schlitt. Die von der Bundesnetzagentur und dem Bundeskartellamt für das Jahr 2011 vorgelegte Zahl von 312.059 Stromsperren aufgrund von Zahlungsrückständen sei genauso besorgniserregend wie die Zahl von circa 6 Millionen Sperrandrohungen.
Konkret forderte Schlitt die Einführung von Sozialtarifen bei den Strompreisen für einkommensschwache Verbraucher. Zudem sollten bei Beziehern von Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung und von Hartz IV die Stromkosten entsprechend der bestehenden Regelung bei den Heizkosten in tatsächlicher Höhe übernommen werden. "Die knapp 32 Euro, die einem Einpersonen-Haushalt im Rahmen der Regelleistungen für Stromkosten zur Verfügung stehen, reichen nicht aus", sagte Schlitt.
Andreas Links
Öffentlichkeitsarbeit KV Nordthüringen


