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Do, 06:24 Uhr
02.08.2012

Vorbereitungen fast abgeschlossen

In diesem Jahr geht es für die etwa 130 Kinder und Jugendlichen vom Nordhäuser Kinder-Kirchen-Laden gemeinsam mit Albert Schweitzer nach Lambarene in Afrika. Doch eigentlich: soweit müssen die Kinder und Jugendlichen dann doch nicht fahren...


Im dichten Urwald des Thüringer Waldes, oberhalb von Saalfeld gelegen, befindet sich das Zeltlager gleich neben dem Hospital des „Grand Doctor“, wie Dr. Schweitzer hier ehrfurchtsvoll von den Eingeborenen genannt wird. Jeden Tag wird Albert Schweizer in den Morgenstunden vorbeikommen, um nach den Kranken zu sehen und um anschließend den Kindern von den wichtigsten Stationen seines Lebens zu berichten.

Empfangen wird er dann für gewöhnlich vom lautstarken Gesang der Kinder und Jugendlichen, die schon erwartungsvoll mit dem Campliederheft in der Hand vor der Bühne im großen Zelt platzgenommen haben. Immer nach dem Theaterstück aus dem Leben des Grand Doctor werden sich die Kinder mit ihren jeweils zwei jugendlichen Mitarbeitern in die Büsche schlagen, um im Regenwald ein ruhiges Plätzchen aufzusuchen, an dem sie über die Bedeutung von Schweitzers Lieblingsbibeltexten für ihren eigenen Lebensalltag nachdenken und diskutieren können.

Nach der reichlichen Verpflegung aus der Urwaldküche und dem in diesem Klima sehr zu empfehlenden Mittagsschlaf beginnen denn die Handwerke, von denen her das Camp seinen Namen erhalten hat. Kokosnußschleifen, Tropenmedizin, Bastrockflechten, Erdofenkochen und Machentenbau sind nur einige Beispiele für die kreativen Tätigkeiten, welche die Stammeshäuptlinge sich in diesem Jahr für ihre Schützlinge haben einfallen lassen.
Bald geht es ab ins Camp (Foto: KILA)
Bald geht es ab ins Camp (Foto: KILA)
Bald geht es ab ins Camp (Foto: KILA)
An jedem Nachmittag haben die Eingeborenen die Möglichkeit, sich für ein jeweils anderes Handwerk zu entscheiden. Dank der edlen Spender im fernen Europa sind die Lambarener Handwerker in diesem Jahr mit besonders schönen Handkurbel – Schleifsteinen ausgerüstet worden, die selbst unter den Bedingungen der Wildnis zuverlässig und nahezu verschleißfrei arbeiten.

Am Abend wird dann das große Feuer entzündet, an dem sich die Bewohner des Zeltlagers einfinden, die nicht grade mit Fußball, Volleyball, Tischtennis, Schachturnier oder mit dem Schreiben, der im Spitalgeschäft erworbenen Postkarten beschäftigt sind. Die Tage im Camp enden, mit einem Abendgebet nach der Weise der Bruderschaft in Taize, mit der sich viele der über 30 ehrenamtlich im Camp mitarbeitenden Jugendlichen verbunden fühlen.

Für alle, die in diesem Jahr nicht mit dabei sein können, an dieser Stelle schonmal der Termin für’s Camp 2013: zweite Ferienwoche vom 26. Juli - 4. August. Ob es aber wieder im tropischen Regenwald, an der indischen Westküste oder in den Weiten des russischen Zarenreiches stattfinden wird, entscheidet sich erst nach den Sommerferien.

Camptagebuch/ aktuelle Infos unter http://www.ev-kirchenkreis-suedharz.de/ oder http://www.nnz-online.de/
Autor: nnz

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