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Do, 10:55 Uhr
31.05.2012

Belegschaft fordert Tarifvertrag

Nach dem erfolgreichen Tarifabschluss der Metall- und Elektroindustrie machen nun auch andere Belegschaften in Nordthüringen mobil, um für ihre Betriebe verbindliche
Regelungen zu Entgelten und Arbeitsbedingungen zu vereinbaren. So auch die Kolleginnen und Kollegen der Halfen GmbH in Artern...

Frühstück vor dem Werktor (Foto: IG Metall) Frühstück vor dem Werktor (Foto: IG Metall)

Seit August des vergangenen Jahres bereiten sich die Metallerinnen und Metaller auf die Verhandlung eines eigenen Haustarifvertrages auf dem Niveau der Thüringer Metall- und Elektroindustrie vor. Von einst wenigen Mitgliedern hat sich der überwiegende Teil der HalfenBelegschaft in der IG Metall organisiert.

Gemeinsam haben Sie auf Mitgliederversammlungen ihr Vorgehen besprochen und ihre Forderungen in einen Beschluss gegossen, der anschließend der Geschäftsleitung überstellt wurde. Ginge es nach der Gewerkschaft, würden öfter Verhandlungstermine stattfinden. Die Terminverständigung zwischen beiden Verhandlungspartnern gestaltet sich jedoch schwierig.

Während die IG Metall kürzere Verhandlungsintervalle fordert, war es der Geschäftsleitung in den vergangenen Monaten terminbedingt nicht möglich die Verhandlungen mit der Gewerkschaft fortzusetzen. Am 2. Juli gehen die Verhandlungen nun in eine neue Runde. „Erste Sondierungsgespräche und Verhandlungen lassen auf eine beidseitige Verhandlungsbereitschaft schließen. Wir müssen nun endlich in einen Rhythmus finden, der zügige Verhandlungen und Ergebnisse zur Folge hat!“, sagt Alexander Scharff, der zuständige Gewerkschaftssekretär der IG Metall Nordhausen.

Frühstück vor dem Werktor (Foto: IG Metall) Frühstück vor dem Werktor (Foto: IG Metall)

Vor einigen Tagen lud die IG Metall ihre Mitglieder zu einem Frühstück vor das Halfen-Werktor ein. Rund 70 Kolleginnen und Kollegen folgten der Einladung. „Es sollte ein kleines Dankeschön für das bisherige Engagement und die Ausdauer der Kolleginnen und Kollegen sein. Gleichermaßen hat es gezeigt, wie sehr sich die Belegschaft mit den eigenen Tarifforderungen identifiziert hat“, so Scharff. Zur Unterstützung waren auch Betriebsratskolleginnen und Kollegen der Sumitomo DEMAG aus Wiehe vor Ort und ergriffen das Wort.

Sumitomo DEMAG gilt dank Tarifbindung und hohem gewerkschaftlichen Organisationsgrad als Musterbetrieb für die IG Metall.
Autor: nnz

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