tv nt eic kyf msh nnz uhz
Di, 20:41 Uhr
17.04.2012

Auf Baukunst setzen

Heute trafen sich die grünen OB- und Landratskandidaten Christian Darr und John Dauert gemeinsam mit dem Thüringer Landessprecher Dieter Lauinger mit einem Unternehmer, der sich dem Erhalt historischer Gebäude verschrieben hat...

Unterwegs in Sachen Denkmalschutz (Foto: privat) Unterwegs in Sachen Denkmalschutz (Foto: privat)

Ihr Besuch galt dem Denkmalfachmann Frank Schubert, welcher als staatlich geprüfter Techniker für Baudenkmale ein breites Angebot für den Erhalt historischer Gebäude bereithält. Bei ihrem Besuch informierten sich die Grünen zunächst über das Leistungsspektrum des Betriebes. Dieser bietet vom Abtrag alter Bausubstanz über die Aufarbeitung der historischen Baustoffe bis zur Instandsetzung von Bauwerken alles aus einer Hand.

Auf diese Weise konnte Schubert in den letzten Jahren eine umfangreiches Sortiment an historischen Baustoffen aufbauen, welches er in Zukunft kontinuierlich weiter ausbauen möchte. „Vom Abflussrohr bis zum Ziegelstein habe ich eigentlich alles da. Besonders selten sind inzwischen Eichenbalken, so etwas ist außer bei mir in der Region praktisch nicht mehr zu haben.“ erklärt Schubert. Auf die Frage wie sich der Absatz gestaltet antwortet er: „Es könnte besser sein, der Erhalt kulturhistorischer Gebäude hat immer noch einen sehr geringen Stellenwert.“

Für John Dauert ist das Angebot von Frank Schubert ein wichtiges Element für den Erhalt der für die Südharz-Region typischen Baukunst: „Für die historischen Gebäude und Baustile sind die Verfügbarkeit von Materialien und die Kenntnis der regionalen Besonderheiten sehr wichtig. Weitere Verluste müssen unbedingt verhindert werden. Dazu brauchen wir die Fachleute hier vor Ort. Denn neue Gebäude, die den historischen Ensembles bestenfalls nachempfunden sind, können keine Geschichte mehr vermitteln.“

Hierzu ergänzt Christian Darr: “Zum Glück besitzt unsere Region mit Frank Schubert einen der letzten Anbieter für historische Baustoffe in Thüringen. Auch das ist ein wichtiger Standortfaktor für Nordthüringen.“
Der grüne Landessprecher Dieter Lauinger beschreibt seine Eindrücke und unterstreicht dabei besonders den wirtschaftlichen Aspekt: „Das Handwerk und die mittelständischen Betriebe sind das Rückgrat einer nachhaltigen und in der Region verankerten Wirtschaft, daher werden wir uns auch in Zukunft für die Unternehmer und die Betriebe einsetzen.“

Auf die Frage, welche Erwartungen der Unternehmer an die kommunalen Entscheidungsträger und die Verwaltungen richtet sagt Schubert: „Die kulturell wertvollen Gebäude sollten in einem Zustand erhalten bleiben, so dass diese weiter genutzt werden können und die Historie dadurch erlebbar bleibt.“
Autor: nnz

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
055

Cookies

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.
Cookies akzeptieren
nur technisch notwendige
Javascript muss aktiviert sein.