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Di, 20:33 Uhr
17.04.2012

Tod und Sterben als Projekttag

Die Schüler der 10. Klasse der Regelschule „Am Förtsemannweg“ aus Nordhausen Ost hatten heute eine Projekttag der besonderen Art. Angeregt durch zwei Ethikstunden, die Bestattermeister Frank Meier vom Bestattungshaus in Nordhausen zum Thema "Tod und Sterben" dort gehalten hat, erfolgte heute die Besichtigung des Krematoriums Feuerbestattung Südharz in Nohra Kinderode...


Herr Meier begrüße uns dort in den Räumen die sonst für Trauerfeiern genutzt werden. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung begann der Rundgang durch das Objekt. Zusammen mit Frau Kandora, einer Mitarbeiterin des Krematoriums, wurde Station für Station der letzte Weg eines Menschen begleitet. Sehr einfühlsam versuchte Herr Meier dieses doch schwierige Thema zu vermitteln und aufkommende Fragen zu beantworten.
Sterben und Tod als Projekttag (Foto: privat)
Sterben und Tod als Projekttag (Foto: privat)
Sterben und Tod als Projekttag (Foto: privat)
Interessant war die Besichtigung der Ofenhalle und die Erläuterungen zu den technischen Abläufen, auch im Leitstand, wo die dort tätigen Kremationstechniker alles überwachen. Zum Abschluss des etwa drei stündigen Aufenthaltes dort gab es noch eine Gesprächsrunde mit den Schülern und Lehrern.

Wir bedanken uns bei Herrn Meier vom Bestattungshaus in Nordhausen, dass er uns diesen Projekttag ermöglicht hat und bei der Feuerbestattung Südharz für die freundliche Aufnahme und sachkundige Führung.
Die Schüler der Klasse 10 RS Am Förstemannweg
Autor: nnz

Kommentare
Wolfi65
18.04.2012, 07.08 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Wolfi65
18.04.2012, 07.15 Uhr
Also in Kurzform!
Junge Leute haben meiner Meinung nach an so einem Ort nichts zu suchen. Ein ganz unpolitischer Satz.
TeeEff
18.04.2012, 07.35 Uhr
Warum nicht?
10 Klasse - also etwa 16 - damit auch teilweise bereits jetzt oder bald aktive Teilnehmer im Straßenverkehr.

Die Chance bis Anfang 20 einen Freund oder guten Bekannten durch einen Verkehrsunfall zu verlieren ist recht groß. Daher finde ich es definitiv nicht zu früh sich mal mit dem Tod und seinen Folgen beschäftigen zu müssen.
Dazu sind Rituale in dem Zusammenhang eine der Grundlagen der menschlichen Kultur - und wie man an den Pyramiden sieht, etwas dass die Menschen schon lange und teils aufwändig beschäftigt.
Dora75
18.04.2012, 09.52 Uhr
Warum nicht
Ich finde es gut das sowas Angeboten wird,den der Tod gehört zum Leben.Als mein Vater gestorben ist habe ich mich lange damit Beschäftigt. Bis zu einem Besuch in einem Krematorium,dan konnte ich mit der Sache abschließen. Ich denk schon das das wichtig ist auch für Junge Leute.
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