Do, 20:25 Uhr
19.01.2012
Hier ist die Heimat
Neujahrsempfang 2012 im Audimax der Nordhäuser Fachhochschule. Gemeinsam organisiert von der Stadtverwaltung und der Fachhochschule. Und wie immer gab es an diese Abend zwei Reden...
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) stellte den Bergiff Heimt in den mittlpunkt ihrer Ausführungen. Ganz offensichtlich erlebt der Begriff Heimat eine Renaissance. In einer Welt, in der man schnell den Boden unter den Füßen verliert, ist das Gefühl wieder willkommen. Und was wenn nicht Heimat, vermittelt Zugehörigkeit und Halt? Wir sehen darin ein Stück Unvergänglichkeit in der vorbeirauschenden Zeit und einen Ort, an dem man war, an dem man sein kann, wo man dazu gehört – ganz selbstverständlich, so das Stadtoberhaupt.
Ob Barbara Rinke (Foto: nnz)
Die Heimat erleben, riechen, schmecken, erfahren – das sei für Rinke Identifikation, die kein Internet oder kein Chatroom bieten könne. Heute sind viele von uns nur noch Bürger auf Zeit. Wir haben keine Ortstreue mehr. Was über Jahrtausende gewachsen war, das war Ortstreue. Man konnte auf die Menschen bauen, die blieben da! Man konnte ihnen auch viel zumuten. Heute gehen die Menschen dahin, wo sie die besten Bedingungen haben. Wenn es eine Stadt nicht schafft, den Menschen vernünftige Lebens-, Entwicklungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, dann packen zuerst die Leistungsträger, die Jungen, Unabhängigen ihre Koffer. – Heimat ade.
Und genau deshalb müsse das Gemeinwesen, eine Stadt wie Nordhausen wieder Heimat werden für die, die sie verlassen haben. Nordhausen sei auf einem guten Weg, was diese Bemühungen betrifft. Nordhausen habe sich in den vergangenen 20 Jahren von einer grauen Maus in eine farbenfrohe Kommune entwickelt. Immer wieder haben wir auch in Nordhausen die Frage gestellt, was macht unsere Stadt aus? Was ist wirklich wichtig, was lieben die Bürger an dieser Stadt und was ärgert sie? Was hält sie hier? Und was lässt sie aus der Ferne wieder zurückkehren?
Arbeitsplätze könne eine Kommune nicht schaffen, nur die Wirtschaft. Die müssen zum Wirtschaften die entsprechenden Rahmenbedingungen bekommen. Für die Menschen muss sie lebenswert sein. Und genau deshalb soll auch in diesem Jahr weiter gebaut werden:
Nach der Rede der OB war dann der zweite Gastgeber des Abends an der Reihe. FH-Präsident Prof. Jörg Wagner ging auf ein erfolgreiches Jahr 2011 ein, das sich vor allem durch die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln darstellte. Ähnlich sieht es auch im wissenschaftlichen Bereich aus.
Das Anliegen der FH ist, das die Absolventen hier in der Region auch eine Anstellung finden. Etwa die Hälfte schafft das bereits, doch das sei noch nicht das Erreichbare. Unmittelbar im Studium sollten die Studierenden bereits für die hiesige Wirtschaft interessiert werden. Ein Projekt mit dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft soll das alles begleiten. Unterstützung erwartet Prof. Wagner in erster Linie von der Wirtschaft, begleitend kann das aber von der Politik sein.
Autor: nnzOberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) stellte den Bergiff Heimt in den mittlpunkt ihrer Ausführungen. Ganz offensichtlich erlebt der Begriff Heimat eine Renaissance. In einer Welt, in der man schnell den Boden unter den Füßen verliert, ist das Gefühl wieder willkommen. Und was wenn nicht Heimat, vermittelt Zugehörigkeit und Halt? Wir sehen darin ein Stück Unvergänglichkeit in der vorbeirauschenden Zeit und einen Ort, an dem man war, an dem man sein kann, wo man dazu gehört – ganz selbstverständlich, so das Stadtoberhaupt.
Ob Barbara Rinke (Foto: nnz)
Die Heimat erleben, riechen, schmecken, erfahren – das sei für Rinke Identifikation, die kein Internet oder kein Chatroom bieten könne. Heute sind viele von uns nur noch Bürger auf Zeit. Wir haben keine Ortstreue mehr. Was über Jahrtausende gewachsen war, das war Ortstreue. Man konnte auf die Menschen bauen, die blieben da! Man konnte ihnen auch viel zumuten. Heute gehen die Menschen dahin, wo sie die besten Bedingungen haben. Wenn es eine Stadt nicht schafft, den Menschen vernünftige Lebens-, Entwicklungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, dann packen zuerst die Leistungsträger, die Jungen, Unabhängigen ihre Koffer. – Heimat ade.Und genau deshalb müsse das Gemeinwesen, eine Stadt wie Nordhausen wieder Heimat werden für die, die sie verlassen haben. Nordhausen sei auf einem guten Weg, was diese Bemühungen betrifft. Nordhausen habe sich in den vergangenen 20 Jahren von einer grauen Maus in eine farbenfrohe Kommune entwickelt. Immer wieder haben wir auch in Nordhausen die Frage gestellt, was macht unsere Stadt aus? Was ist wirklich wichtig, was lieben die Bürger an dieser Stadt und was ärgert sie? Was hält sie hier? Und was lässt sie aus der Ferne wieder zurückkehren?
Arbeitsplätze könne eine Kommune nicht schaffen, nur die Wirtschaft. Die müssen zum Wirtschaften die entsprechenden Rahmenbedingungen bekommen. Für die Menschen muss sie lebenswert sein. Und genau deshalb soll auch in diesem Jahr weiter gebaut werden:
- Die letzte Platte zu einem modernen Wohn- und Geschäftshaus
- das Einkaufszentrum am Pferdemarkt
- das stadthistorische Museum
- die Kulturbibliothek
- den Gondelteich im Stadtpark
Nach der Rede der OB war dann der zweite Gastgeber des Abends an der Reihe. FH-Präsident Prof. Jörg Wagner ging auf ein erfolgreiches Jahr 2011 ein, das sich vor allem durch die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln darstellte. Ähnlich sieht es auch im wissenschaftlichen Bereich aus.
Das Anliegen der FH ist, das die Absolventen hier in der Region auch eine Anstellung finden. Etwa die Hälfte schafft das bereits, doch das sei noch nicht das Erreichbare. Unmittelbar im Studium sollten die Studierenden bereits für die hiesige Wirtschaft interessiert werden. Ein Projekt mit dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft soll das alles begleiten. Unterstützung erwartet Prof. Wagner in erster Linie von der Wirtschaft, begleitend kann das aber von der Politik sein.




