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Mo, 15:40 Uhr
05.12.2011

Tödlicher Unfall (2)

Wir hatten bereits über den tödlichen Unfall am Mittag zwischen Neuheide und Sondershausen berichtet. Jetzt liegen uns weitere Informationen sowie die Bilder von der Unfallstelle vor...


Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 ist am Mittag nahe Sondershausen eine 67-jährige Frau ums Leben gekommen. Ein Sattelzug, der von Nordhausen in Richtung Sondershausen unterwegs war, kam aus bisher ungeklärter Ursache nach links von seinem Fahrstreifen ab, überfuhr den mittleren Fahrstreifen und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit einem PKW. Der PKW wurde im Frontbereich vollständig zerstört, die beiden aus Gotha stammenden Insassen im Fahrzeug eingeklemmt.
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Tödlicher Unfall (Foto: privat)
Die 67-jährige Beifahrerin konnte nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Ihr zwei Jahre älterer Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Rettungshubschrauber nach Nordhausen in das Südharzkrankenhaus gebracht.

Der 46-jährige LKW-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Vollsperrung der Bundesstraße dauert noch an.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
05.12.2011, 16:01 Uhr
Gefühlt
Erstmal mein Mitgefühl mit den Angehörigen. Ganz schlimm sowas, ich befahre die Strecke auch fast jeden Tag.

Ich denke mal, das das der gefühlte mindestens zehnte Unfall in unserer Region mit einem LKW ist. Und dann macht man noch Versuche mit Gigalinern. Diese Kisten gehören von der Straße.
engelchen92ndh
05.12.2011, 17:40 Uhr
Was denn noch?
Jetzt mal ganz ehrlich, wie oft muss es auf der B4 noch krachen? Ich finde es zum weglaufen wenn es Leute gibt die es immer wieder schaffen mal 3 sek nicht aufzupassen und somit einem Menschen das Leben nehmen. Ich fahre jeden tag die Strecke und warte ehrlich gesagt nur drauf bis einer wieder mal nich aufpasst. Der LKW Fahrer hat mein Verständnis wen es aus i-welchen gesundheitlichen Gründen sich nicht zu 100 konzentrieren konnte, aber sonst....
mOnkEy
05.12.2011, 18:00 Uhr
Unfassbar
Es ist nicht zu fassen, dass es mal wieder Unschuldige getroffen hat. Und da spielt es keine Rolle wer warum von der Fahrbahn abgekommen ist, warum trifft es immer die, die nichts dafür können?

Engelchen: Sollte der Fahrer nicht in der Lage gewesen sein, sein Fahrzeug zu führen, wäre dies nur umso schlimmer. Was hat er dann hinter dem Lenkrad zu suchen?

Mein Beileid an die Angehörigen.
Bodo Schwarzberg
05.12.2011, 19:16 Uhr
Nur ohne Autos keine Unfälle!
Nach jedem Unfall-Bericht gibt es Reaktionen und Vorwürfe an die (möglichen) Verursacher. Auch ich bin nicht frei davon. Aber bis auf den vorsätzlichen Genuss von Alkohol und Drogen sowie bewusste andere Verstöße gegen Verkehrsregeln: es steht doch felsenfest, dass sich alle anderen Schuldzuweisungen an sich relativieren: Der Schwachpunkt ist stets die Schnittstelle zwischen Mensch und der von ihm geschaffenen Technik, die voll von seinem Umgang mit ihr abhängig ist.

Unfalluntersuchungen belegen eine entsätzliche Schwäche selbst hervorragend ausgebildeter Piloten im Falle von z.T. simplen, aber komplexen Unregelmäßigkeiten. Analysiert wurde dies am Birgen-Air-Absturz (ich glaube 1996) und beim AF 447-Absturz am 2.6.2009, beide im Atlantik. Auf den Straßenverkehr dürfte das weitestgehend zu übertragen sein.

Das aber lässt sich kaum ausmerzen, es sei denn, man schaffte die Technik ab. Da das aber nicht passieren wird, müssen wir einfach akzeptieren, dass bei der Erzeugung von kinetischer Energie zur Förderung unseres materiellen "Wohlstandes" immer wieder Unfälle mit z.T. vielen Opfern zu beklagen sind.

Vergessen sollten wir dabei dennoch nicht, dass sich die Zahl der Verkehrstoten von rund 20.000 im Jahre 1970 (nur altes Bundesgebiet) auf 3.600 im Jahre 2010 auf rund ein Sechtel reduziert hat - und das bei massiv steigenden Kfz-Zahlen!

Diese positive Statistik macht den einzelnen Unfall nicht weniger schrecklich. Aber wer Auto fährt oder überhaupt die Straße benutzt, muss mit dem Risiko des eigenen Todes durch Fremd- oder eigene Schuld leider leben.
Am besten wäre es nur, wir würden diese Tatsache nicht permanent verdrängen!

Die hahnebüchene Uneinsichtigkeit vieler Autofahrer nach nachgewiesenen Verkehrsverstößen, bei youtube oft dokumentiert, zeigt, dass der Mensch im Straßenverkehr noch sehr viel lernen muss, damit aus den 3.600 Verkehrstoten noch viel weniger werden.
Marie 2010
05.12.2011, 19:50 Uhr
Tragisch...
...aber menschliches Versagen... wie auch immer, auch jeder von uns hätte sich gerade dort befinden können auf der einen oder der anderen Seite der Fahrbahn! Was ich hinzu fügen möchte, lieber Herr Bodo Schwarzberg, sie scheinen allwissend zu sein und Sie machen fast jeden Artikel zu Ihrem! Es ermüdet mich, das alles immer zu lesen!
Mein Beileid an die Angehörigen des Unfallopfers!
engelchen92ndh
05.12.2011, 20:04 Uhr
...
Okay die Tatsache das nicht jeder Deutsche nach den geltenen Verkehrsregeln fährt ist denke ich jedem klar. Auch wenn es jeder tun würde ist richtig das es trotzdem zu Unfällen kommen kann aber Warum?? Aus einfacher Blödheit und viel zu großem Übermut mancher Autofahrer. Wenn ich sehe dass so manche ganz coole an einer vollkommen unübersichtlichen Straße an 4 Auto vorbei zieht fragt man sich doch einfach nur was in dem Kopf vorgeht.

Und bevor ich mich jetzt an i-welchen Statistiken oder technischen Problemen festhalte ist für mich ganz sicher, dass zuerst solche Leute von der Straße gehören und dann kann man über anderes reden. Warum es zu diesem Unfall kam weiß ich nicht. Und bevor das nicht feststeht sage ich lieber erstmal nicht mehr dazu, aber wo ich mit den anderen komplett einer Meinung bin ist, dass wieder ein unschuldiger sterben musste aufgrund der Unachtsamkeit eines anderen. Und gerade als LKW Fahrer hat man eine ganz besondere Verantwortung im Straßenverkehr.

@ Monkey: Gut der Kommentar war wirklich dumm nehm ich zurück und sage du hast recht. Ich meinte jetzt eher Probleme wie plötzliches Herzstechen oder ähnliches.
Marie 2010
05.12.2011, 20:31 Uhr
@engelchen Was ich heraus lesen konnte...
War es nicht der LKW- Fahrer, der Schuld hatte. Und mit denen möchte ich meinen Job nicht tauschen! Termindruck, Fahrzeitenüberschreitung, Müdigkeit,Druck vom Dispo und der Spedition, ich hab einiges gesehen.... Aber solange wie die Speditionen lieber die Strafe für Fahrzeitübertretung bezahlen und Unfälle in Kauf nehmen und dann noch plus machen trotz der Strafen, weil es so gut "läuft", dann stimmt irgendwo die Rechnung nicht! Sicher am Thema vorbei, aber nicht immer auf die Brummi-Fahrer schimpfen!
mOnkEy
05.12.2011, 20:43 Uhr
..
Engelchen: es geht nicht ums Recht haben. Natürlich kann man gegen einen plötzlich eintretenden Herzinfarkt oder ähnliches nichts machen. Sekundenschlaf, Unaufmerksamkeit etc. sind allerdings vermeidbar.

Solange aber gerade die Inhaber von Speditionen die Fahrer geradezu kaputt spielen, werden die vielen LKW-Unfälle nicht abnehmen. Das ist fakt und muss nicht schöngeredet werden.
Bodo Schwarzberg
06.12.2011, 08:44 Uhr
Unfall: Jeder verabtwortet steigenden LKW-Verkehr mit
Ein Teil der Wahrheit, liebe Vorrerdner(innen?) liegt wohl wurzelseitig wie so oft viel tiefer. Schließlich fahren die LKW für unseren materiellen Wohlstand. Dass der in vieler Hinsicht nicht gerade sinnvoll angelegt ist, zeigen die vielen sinnlosen LKW-Fahrten als Aushängeschild der Globalisierung: Grüne Tomaten aus Übersee landen in Hamburg an, werden von dort zum Waschen und Sortieren nach Italien gefahren, um dann zurück nach Hamburg zu den Großhändlern gebracht zu werden.

So etwas habe ich tatsächlich schon gelesen. Viehtransporte gehen von der Ukraine in den Libanon. Noch Fragen? Der LKW von Sondershausen fuhr Fenster: Früher wurden diese beim Tischler vor Ort produziert - in ein oder zwei Sorten. Heute gibt es x-Sorten: in 38 oder 53 Farben, Rahmenarten und Glasstärken. Zudem werden diese nur noch zentral hergestellt: All diese Besonderheiten erzeugen Transporte, Transporte und nochmals Transporte: Dieselben Kommentatoren, die hier über den LKW-Verkehr klagen, möchte ich fragen, ob sie zugunsten der Verkehrssicherheit auf ihre Terrazzoplatten chinesischer Herkunft oder auf israelische Khaki-Früchte verzichten würden, oder aber auf ein Channell-Kleid aus Paris. All dieses an sich sinnlose Zeug ist auf unseren Straßen unterwegs.

Sprecht Euch dagegen aus - verweigert den Kauf(!) und schon habt ihr weniger LKWs mit Fahrern, die von ihren Chefs gestresst werden.

Aber ich kenne Eure Antwort: Verzichten wollen Sie auf die vielen Möglichkeiten in ihrer Gesamtheit nicht. - Und auch nicht auf die Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Leipzig, die Sie automatisch mit LKWs auf den Straßen zusammenbringt.

All das sind die wahren Wurzeln für die Gefahren des LKW-Verkehrs. Und die Kette geht weiter: Fragen Sie mal einen Spediteur von wem er Druck bekommt, den er dann, ganz Mensch halt, an seine Fahrer weitergeben muss, um letztlich als Firma und Unterneher zu überleben: von Eurokraten und dem Bundesamt für Güterverkehr, die sich an ihren Schreibtischen ständig neue Möglichkeiten der Abzocke ausdenken.

Und schließlich haben wir ja Euroland mit einem europäischen Binnenmarkt, in dem ausländische Spediteure ihre Leistungen anbieten und zu den notgedrungen teuren deutschen Kollegen in erfolgreicher Konkurrenz stehen. All das und noch viel mehr, bringt immer mehr LKW auf die Straßen und sorgt für deren Unsicherheit. Und gegen all das müssten Sie kämpfen, um weniger dieser Ungetüme auf der Gegen- oder Parallel-Spur zu haben. Denn all das sind die wahren, komplizierten Wurzeln.

Und dennoch: Bei der Vielzahl der Trucks hält sich die Zahl der Unfälle in Grenzen - ich schrieb gestern bereits darüber.
Der einzelne Unfall, der natürlich schrecklich ist, gaukelt uns eine allgemeine Katastrophe vor, die es aber, sieht man die drastisch geschrumpfte Zahl der Verkehrstoten so doch nicht gibt. Das ist wie mit der armen herrenlosen Katze vor der eigenen Haustür (ich schrieb darüber zum Thema "Sunny"): Die ist so arm dran, weil man sie halt leiden SIEHT (wobei letzteres oft eine Vermenschlichung ist):

Die Tausenden Eisbären in der Arktis, denen die Eisschollen unter den Pranken wegschmelzen, die sind für Mitteleuropäer schon fast abstrakt - zu sehen halt nur auf dem Bildschirm - von daher weniger interessant und deren Leben und Sterben schwer zu durchschauen - ebensop halt wie die wahren Ursachen für die vielen Brummis auf unseren Straßen, die für uns Bürger eigentlich ganz schön unbequem sind.
Harzer_Wolf
06.12.2011, 11:14 Uhr
Nicht jeder, Herr Schwarzberg
Nicht jeder verantwortet den steigenden LKW - Verkehr mit. Ich kaufe zum Beispiel vorrangig Produkte aus der Region, allein schon weil es hier vom Erzeuger besser schmeckt als die Panschware aus bestimmten Regionen.

Wenn ich mein Auto reparieren lasse, gehe ich zu der Werkstatt meines Vertrauens , die hier schon viele Jahre ansässig ist. Ebenso bei anderen Dingen. Es gibt hier genügend mittelständische Unternehmen, die gern Aufträge hätten. Und auch meinen Glühwein kann ich auf einem Weihnachtsmarkt der Region auch trinken, ohne mich an der Schlacht auf der Autobahn beteiligt zu haben.

Deshalb kann man nur aufrufen, mehr regionale Produkte zu kaufen. Das schränkt dann den Verkehr doch erheblich ein.

Das bei der Vielzahl der LKW die Unfälle in Grenzen sind, wage ich zu bezweifeln. Wenn Sie allein die Berichte der NNZ in diesem Jahr durchgehen würden Sie sich wundern, wieviele das sind. Und was dabei besonders in das Gewicht fällt. Durch die Masse und Größe der Brummis knallt es dann meist auch richtig und es werden mehr Verkehrsteilnehmer in Beteiligung gebracht, als wenn zwei PKW kollidieren.
Unser Ziel muss wirklich sein, einen Teil des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene zu bekommen.
Paulinchen
06.12.2011, 13:43 Uhr
Den Blick über den Tellerrand…
wie von Ihnen, sehr geehrter Herr Schwarzberg, vor kurzem beschrieben, habe ich für Sie schon vor zwei Jahren einmal gewagt. Jedoch nicht in Deutschland, sondern in der Schweiz. Das wird der an Lebensmitteln interessierte Verbraucher in unserem Land schon längst mitbekommen haben, dass wir in Lörrach (Schwarzwald), mit dem Schweizer Lebensmittelkonzern „MIGROS“ seit Jahren zusammen arbeiten und handeln.

Die „MIGROS“ so in der Schweiz genannt, verfügt über Spezialauflieger für LKW, welche in wenigen Minuten zum Waggon der Schweizer SBB (Schweizer Bundesbahn) umfunktioniert werden. So werden dann diese Auflieger/Waggons per Bahn durch das Land gefahren. Am Bestimmungsbahnhof warten dann Zugmaschinen, die wieder innerhalb weniger Minuten diese Waggons als LKW-Auflieger von den Schienen ziehen und dann zur jeweiligen Handelseinrichtung befördern.

Diese Transportversion wurde vor ca. zwei Jahren als die umweltfreundlichste in Europa gekürt. Bei uns aber wird vom Umweltschutz meist nur geredet, aber eher weniger gehandelt. Denn in Deutschland wurde dies nur mit den Worten kommentiert: „Dann müsste ja unsere Bahn pünktlich sein.“ (Quelle: Magazin Monitor) Ich bin häufiger in der Schweiz und musste dabei bis jetzt tatsächlich feststellen, dass auf deren Autoahnen nicht so viele einheimische 40-Tonner rollen. (mal abgesehen von der Größe des Landes) In den Städten dann gibt es auch nicht so viel Durchgangsverkehr von Brummis wie bei uns.

Vielleicht wäre mit dieser Art von Gütertransport eine Verringerung des gesamten LKW-Aufkommens im Straßenverkehr möglich. Hier sind die Politik, die Fahrzeugindustrie und die Bahn AG gefordert, Wege zur Lösung des Problems zu finden. Allerdings gehen dann die so begehrten Mautgebührenden um einiges den Bach hinunter.

Was erwartet man aber heute vom Gütertransport: „Just in time“. Das ermöglichen aber nun mal derzeitig leider nur die Brummis und nicht die Bahn AG! Da heute im einstigen Molkereikombinat von Nordhausen nun die schicken Busse und Müllautos stehen, wird eben z.B. der Joghurt aus dem Allgäu zu uns gebracht und das nicht per Bahn.

Doch diese bemüht sich derzeitig und baut selbst 24 Stunden am Tag (z.ZT. in Nordhausen) und macht es wieder nicht richtig, wie von einigen „Schreiberlingen“ hier zu erfahren ist. Ja was wollen wir denn nun eigentlich außer „Maoa…?“ fragt sich`s Paulinchen.
-Insider-
06.12.2011, 23:23 Uhr
die
strecke muss endlich entschärft werden. tagtäglich liest man von unfällen um sondershausen herum.

wenn es mir gestattet ist, möchte ich zum nunmehr dritten mal die doppelmoral eines kommentators anprangern. kleider aus paris sind verpöhnt, computer aus china, taiwan und thailand und den usa scheinbar nicht. mit dem finger auf andere zeigen und es selber nicht besser machen - dafür schäme ich mich fremd! wasser predigen, wein saufen!

abschließend nochmal zurück zum thema: war gestern auf der strecke nach sdh unterwegs - hainer berge mit 70 gefahren und ich war das totale verkehrshindernis....hab eigentlich nur auf lichthupe und überholversuche gewartet...
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