Mi, 16:44 Uhr
21.09.2011
Geld vom Bund für's Schloss
Der Bund beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Sanierung des Schlosses Heringen mit 150.000 Euro. Diese Entscheidung über die Förderung im Rahmen des Denkmalpflegeprogramms National wertvolle Kulturdenkmäler überbrachte der CDU-Bundestagabgeordnete Manfred Grund der Goldenen Aue...
Das Schloss Heringen ist eine Schlossanlage, die Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und im Jahre 2005 zum Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung proklamiert wurde. Ursprünglich als Wohn- und Verwaltungssitz von den Mitgliedern des Schwarzburger und Stolberger Grafengeschlechts genutzt, ging das Bauwerk nach der Wende in das Eigentum der Stadt Heringen/Helme über.
Da eine Sanierung des Baukomplexes notwendig war, bildete sich eine Interessengemeinschaft, die sich um Kontakte zu verschieden Sponsoren und Inverstoren bemühte. Als ehemaliger Mitarbeiter bei Bundestagabgeordneten Manfred Grund pflegte Bürgermeister Maik Schröter (CDU) schon seit Jahren Beziehungen auch zu Kulturstaatminister Bernd Neumann. Aus dessen Etat kommen die zugesagten Gelder.
2005 wurden am Schloss Notsicherungsmaßnahmen eingeleitet, in deren Folge die Statik des Gebäudes durch das Einziehen neuer Decken verbessert wurde. Während der Renovierungsarbeiten wurden im Festsaal des alten Schlosses viele historische Zeichnungen entdeckt, die das Bauwerk noch wertvoller machen. Umso dringender ist eine vollständige Sanierung, betonte Abgeordneter Manfred Grund, der das Schloss durch die jährlichen Neujahresempfänge der CDU Heringen seit langem kennt.
Die finanziellen Mittel sind knapp und die Instandhaltung des Schlosses von Förderern wie ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums), dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Land aber auch von privaten Spenden abhängig.
Bislang wurden an die fünf Millionen Euro in die Sanierung investiert. Das Schloss soll künftig weitere 1,65 Mio. Euro vom Bund und aus dem Denkmalschutz-Programm des Freistaates Thüringen erhalten, um eine vollständige Sanierung bis 2013 sicherzustellen. Anschließend wird das alte Schloss ein Museum beherbergen, in dem Urkunden und wertvolle Ölgemälde der Familie Schwarzburg von Einwohnern und Touristen besichtigt werden können.
Die ersten Kunden, die bereits einen Mietvertrag mit der Schlossverwaltung unterschrieben haben, sind der Tourismusverband und ein Ingenieurbüro. Die späteren Einnahmen sollen dazu dienen, auch in der Zukunft das Schloss instand halten zu können.
Autor: nnzDas Schloss Heringen ist eine Schlossanlage, die Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und im Jahre 2005 zum Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung proklamiert wurde. Ursprünglich als Wohn- und Verwaltungssitz von den Mitgliedern des Schwarzburger und Stolberger Grafengeschlechts genutzt, ging das Bauwerk nach der Wende in das Eigentum der Stadt Heringen/Helme über.
Da eine Sanierung des Baukomplexes notwendig war, bildete sich eine Interessengemeinschaft, die sich um Kontakte zu verschieden Sponsoren und Inverstoren bemühte. Als ehemaliger Mitarbeiter bei Bundestagabgeordneten Manfred Grund pflegte Bürgermeister Maik Schröter (CDU) schon seit Jahren Beziehungen auch zu Kulturstaatminister Bernd Neumann. Aus dessen Etat kommen die zugesagten Gelder.
2005 wurden am Schloss Notsicherungsmaßnahmen eingeleitet, in deren Folge die Statik des Gebäudes durch das Einziehen neuer Decken verbessert wurde. Während der Renovierungsarbeiten wurden im Festsaal des alten Schlosses viele historische Zeichnungen entdeckt, die das Bauwerk noch wertvoller machen. Umso dringender ist eine vollständige Sanierung, betonte Abgeordneter Manfred Grund, der das Schloss durch die jährlichen Neujahresempfänge der CDU Heringen seit langem kennt.
Die finanziellen Mittel sind knapp und die Instandhaltung des Schlosses von Förderern wie ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums), dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Land aber auch von privaten Spenden abhängig.
Bislang wurden an die fünf Millionen Euro in die Sanierung investiert. Das Schloss soll künftig weitere 1,65 Mio. Euro vom Bund und aus dem Denkmalschutz-Programm des Freistaates Thüringen erhalten, um eine vollständige Sanierung bis 2013 sicherzustellen. Anschließend wird das alte Schloss ein Museum beherbergen, in dem Urkunden und wertvolle Ölgemälde der Familie Schwarzburg von Einwohnern und Touristen besichtigt werden können.
Die ersten Kunden, die bereits einen Mietvertrag mit der Schlossverwaltung unterschrieben haben, sind der Tourismusverband und ein Ingenieurbüro. Die späteren Einnahmen sollen dazu dienen, auch in der Zukunft das Schloss instand halten zu können.


