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So, 09:32 Uhr
10.07.2011

Blau-Gelb will "mitfahren"

Die nnz hatte in der vergangenen Woche über diverse Runden auf dem politischen Personalkarussell berichtet. Und dabei waren die Liberalen im Landkreis Nordhausen lediglich als "Anschiebemasse" beschrieben worden. Das wollen die jedoch nicht auf sich beruhen lassen...


Rainer Rodekirchen, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender der FDP, erklärt, daß die Liberalen für die im nächsten Jahr anstehenden Wahlen im Kreisgebiet durchaus mehr als eine Handvoll geeigneter Persönlichkeiten aus ihren Reihen als Kandidaten stellen können. Das gelte zum Beispiel für die in 2012 auszurichtenden Entscheidungen zur Wahl des/der Bürgermeisters/in von Bleicherode, des/der Oberbürgermeisters/in von Nordhausen aber selbstverständlich auch für die Wahl zum/zur Landrat/Landrätin.

„Wir sind personell gut aufgestellt. Das zeigt ein Blick in den Landtag, in den Kreistag, in die Stadt- und Gemeinderäte, auf die Bürgermeister und Ortsteilbürgermeister und auf die FDP-Parteivorstände im Kreisgebiet. Schließlich ist auch die Kandidatur von Quereinsteigern möglich“, so Rodekirchen. Und er ergänzt: „Unsere potentiellen Kandidaten werden persönlich in Abstimmung mit ihren Familien über eine Bereitschaft zur Kandidatur entscheiden und sich dann in den jeweiligen FDP-Mitgliederversammlungen dem Votum ihrer Parteifreunde stellen.“

Für die FDP im Kreis sei die inhaltliche Arbeit aber weiterhin sehr wichtig. Der Haushaltsentwurf des Landes zeige, daß der finanzielle Spielraum der Kommunen immer enger werde. Die FDP werde weiter konstruktiv Sparvorschläge vorlegen. „Wir begrüßen ausdrücklich die sich anbahnende Zusammenarbeit der Kommunen in Nordthüringen u.a. im Bereich der Rettungsleitstelle, wie wir sie schon seit längerem fordern.“

Bei den Urnengängen im kommenden Jahr gehe es um Personen- und nicht um ‚Partei’-Wahlen. „Schließlich bleibt aber festzuhalten“, so Rodekirchen schmunzelnd unter Hinweis auf die Bürgermeisterwahlen in Niedersachswerfen, „daß das Parteibuch des letzten im Kreis gewählten Bürgermeisters blau-gelb gewesen ist.“
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