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Mi, 12:32 Uhr
29.06.2011

Harte Strafen

Durch umfangreiche Ermittlungen überführten Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt eine 38-jährige Bauunternehmerin aus dem Raum Erfurt der Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung. Die Gesamtschadenssumme beläuft sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Hier die Einzelheiten...


Die Unternehmerin zahlte für ihre Beschäftigten rund 100.000 Euro zu wenig an Sozialversicherungs- und rund 40.000 Euro zu wenig an Urlaubskassen- und Berufsgenossenschaftsbeiträgen. Mittels Scheinrechnungen hinterzog die 38-Jährige auch Steuern in Höhe von 970.000 Euro. Ende Mai 2011 verurteilte das Amtsgericht Erfurt die Bauunternehmerin zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren sowie zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe wurde für vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Aber auch gegen 42 Arbeitnehmer dieser Baufirma wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Leistungsmissbrauchs und des Leistungsbetruges eingeleitet. Neben ihrem Verdienst bezogen sie auch Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit bzw. Hilfe zur Grundsicherung von der ARGE.

Bisher wurden sieben Arbeitnehmer zu je 30 und einer zu 220 Tagessätzen á 10 Euro verurteilt. Außerdem mussten sie das zu viel ausgezahlte Arbeitslosengeld bzw. Geld zur Grundsicherung bereits zurückzahlen.
Autor: nnz

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