Do, 19:06 Uhr
16.06.2011
Bürger sollen mitentscheiden
Unter breiter Beteiligung der kleinen und großen Nordhäuser soll ein Spielplatzkonzept für Nordhausen erarbeitet werden. Das kündigte jetzt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) an. Wir haben die Einzelheiten...
Vor weiteren Stadtratsbeschlüssen zu den Schlussfolgerungen aus dem Konzept soll es unmittelbar nach dessen Erstellung ein Werkstattgespräch geben gemeinsam von Bürgern und den Stadtratsmitgliedern der zuständigen Ausschüsse. Seit einigen Tagen werden insgesamt rund 3000 Fragebögen an Kindergärten und Schulen verteilt. Darüber hinaus könne die Bögen zur Bewertung der Spielplätze auch auf der städtischen Internetseite www.nordhausen.de ausgefüllt werden.
Im ersten Schritt waren von einem Leipziger Fachbüro die 32 Spielplätze und Freizeitanlagen in der Stadt und den Ortsteilen in Augenschein und bewertet worden. Erfreulich: 80 Prozent der Plätze haben beim Ampelsystem ein `Grün´ bekommen. Unerfreulich: Einmal gab´s Rot - In der Altstadt fehlen komplett Spielmöglichkeiten. Das muss geändert werden, so Frau Rinke.
In Betracht ziehen könne man dabei vielleicht auch die Brachfläche in der Bäckerstraße. Diese Entscheidung ist allerdings den Stadträten vorbehalten. Vom Stadtrat kam die Initiative zum Konzept. Es wäre gut, wenn man sich dann auch durchringen könnte als Konsequenz aus dem Konzept, weiterhin Geld für die Unterhaltung der Plätze und für Neu-Investitionen zur Verfügung zu stellen.
Spielplätze seien relativ teuer, nicht nur bei der Investition – der derzeit entstehende Spielplatz im Stadtpark schlägt mit rund 125.000 Euro zu Buche -, sondern auch bei der Unterhaltung, insbesondere wegen der hohen Sicherheitsanforderungen, die u.a. der TÜV stelle.
Mit der breiten Öffentlichkeitsbeteiligung erhoffe man sich auch Antworten auf die Frage der künftigen Strategie: Zum Beispiel, ob wenige große und üppig ausgestattete Spielplätze besser sind als dezentrale Konzepte mit dem Schwerpunkt bei vielen kleineren Standard-Plätzen überall in der Stadt, sagte die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnzVor weiteren Stadtratsbeschlüssen zu den Schlussfolgerungen aus dem Konzept soll es unmittelbar nach dessen Erstellung ein Werkstattgespräch geben gemeinsam von Bürgern und den Stadtratsmitgliedern der zuständigen Ausschüsse. Seit einigen Tagen werden insgesamt rund 3000 Fragebögen an Kindergärten und Schulen verteilt. Darüber hinaus könne die Bögen zur Bewertung der Spielplätze auch auf der städtischen Internetseite www.nordhausen.de ausgefüllt werden.
Im ersten Schritt waren von einem Leipziger Fachbüro die 32 Spielplätze und Freizeitanlagen in der Stadt und den Ortsteilen in Augenschein und bewertet worden. Erfreulich: 80 Prozent der Plätze haben beim Ampelsystem ein `Grün´ bekommen. Unerfreulich: Einmal gab´s Rot - In der Altstadt fehlen komplett Spielmöglichkeiten. Das muss geändert werden, so Frau Rinke.
In Betracht ziehen könne man dabei vielleicht auch die Brachfläche in der Bäckerstraße. Diese Entscheidung ist allerdings den Stadträten vorbehalten. Vom Stadtrat kam die Initiative zum Konzept. Es wäre gut, wenn man sich dann auch durchringen könnte als Konsequenz aus dem Konzept, weiterhin Geld für die Unterhaltung der Plätze und für Neu-Investitionen zur Verfügung zu stellen.
Spielplätze seien relativ teuer, nicht nur bei der Investition – der derzeit entstehende Spielplatz im Stadtpark schlägt mit rund 125.000 Euro zu Buche -, sondern auch bei der Unterhaltung, insbesondere wegen der hohen Sicherheitsanforderungen, die u.a. der TÜV stelle.
Mit der breiten Öffentlichkeitsbeteiligung erhoffe man sich auch Antworten auf die Frage der künftigen Strategie: Zum Beispiel, ob wenige große und üppig ausgestattete Spielplätze besser sind als dezentrale Konzepte mit dem Schwerpunkt bei vielen kleineren Standard-Plätzen überall in der Stadt, sagte die Oberbürgermeisterin.

