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Fr, 13:20 Uhr
03.06.2011

Weniger Interesse?

Im Jahr 2010 haben in Thüringen 35 Männer und neun Frauen den Nachweis der wissenschaftlichen Lehrbefähigung erworben und können sich um eine Professur an Universitäten bewerben. Weitere Einzelheiten wie immer mit einem Klick...


Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik fünf Habilitationen bzw. 10,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Spitzenreiter unter den Thüringer Hochschulen war erneut die Friedrich-Schiller-Universität Jena, an der sich allein 29 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen habilitiert haben, gefolgt von der Technischen Universität Ilmenau mit sehcs Habilitationen.

Die meisten Habilitationen wurden in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften (15 Habilitationen, 34,1 Prozent) abgeschlossen, gefolgt von der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften
(10 Habilitationen, 22,7 Prozent). In der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften waren es neun, in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften fünf und in den Fächergruppen Ingenieurwissenschaften und Kunst, Kunstwissenschaft insgesamt fünf Habilitationen.

Zum Zeitpunkt der Erlangung der Lehrbefugnis standen 34 Habilitierte (77,3 Prozent) in einem Beschäftigungsverhältnis an einer Thüringer Universität. Den höchsten Frauenanteil gab es in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften mit 44,4 Prozent. Das Durchschnittsalter der Habilitanden betrug 42 Jahre. Der jüngste Wissenschaftler war 33 und der älteste 55 Jahre.
Autor: nnz

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