Fr, 12:54 Uhr
03.06.2011
Neues aus der Pollenfalle
Auch an diesem Freitag haben wie für Sie in die Pollenfalle des Neustädter Krankenhauses geblickt. Und da gibt es wieder einige Neuigkeiten...
Pollenfalle (Foto: privat)
Nachdem sich der Pollenflug in den vergangenen Tagen Woche rückläufig zeigte, was bei dem wechselhaften Wetter ja auch nicht verwundert, sind einzelne Pollenkonzentrationen wieder am Steigen, so werden Gräserpollen in mittelgradiger Konzentration nachgewiesen, wenige Wegerichpollen und beginnend Roggenpollen.
Obwohl es in der Natur jetzt überall blüht, spielen die Pollen von farbenprächtigen Blüten und Pflanzen in der Allergologie nur eine untergeordnete Rolle. Da ihre Pollen direkt durch Insekten verschleppt werden, reicht eine geringere Pollenproduktion aus, um die Vermehrung zu gewährleisten. Anders ist es bei den windbestäubenden Pflanzen wie Gräser, Nessel und Kräuter, deren Pollen vom Wind durch die Luft getragen werden und manchmal erst Hunderte von Kilometern weiter zu Boden sinken, wo sie vielleicht zufällig einen Fruchtstand der selben Pflanzenart treffen.
Deshalb müssen windbestäubende Pflanzen eine hohe Zahl an Pollen produzieren, was natürlich auch dafür verantwortlich ist, dass sie sehr viel häufiger Allergien auslösen als insektenbestäubende Pflanzen.
Autor: nnz
Pollenfalle (Foto: privat)
Nachdem sich der Pollenflug in den vergangenen Tagen Woche rückläufig zeigte, was bei dem wechselhaften Wetter ja auch nicht verwundert, sind einzelne Pollenkonzentrationen wieder am Steigen, so werden Gräserpollen in mittelgradiger Konzentration nachgewiesen, wenige Wegerichpollen und beginnend Roggenpollen.Obwohl es in der Natur jetzt überall blüht, spielen die Pollen von farbenprächtigen Blüten und Pflanzen in der Allergologie nur eine untergeordnete Rolle. Da ihre Pollen direkt durch Insekten verschleppt werden, reicht eine geringere Pollenproduktion aus, um die Vermehrung zu gewährleisten. Anders ist es bei den windbestäubenden Pflanzen wie Gräser, Nessel und Kräuter, deren Pollen vom Wind durch die Luft getragen werden und manchmal erst Hunderte von Kilometern weiter zu Boden sinken, wo sie vielleicht zufällig einen Fruchtstand der selben Pflanzenart treffen.
Deshalb müssen windbestäubende Pflanzen eine hohe Zahl an Pollen produzieren, was natürlich auch dafür verantwortlich ist, dass sie sehr viel häufiger Allergien auslösen als insektenbestäubende Pflanzen.

