Di, 11:18 Uhr
31.05.2011
In der Mitte Deutschlands
Die Habau-Unternehmensgruppe am Standort Heringen kann sich über einen neuen Auftrag freuen. Auftraggeber ist so zusagen ein alter Bekannter: Die Klemme AG. Es ist mittlerweile der sechste Auftrag, den die Heringer für den Hersteller von Tiefkühlprodukten abarbeiten werden...
Und der hat es allein aus terminlicher Sicht wirklich in sich: Für die Rohbauarbeiten am Werk VI in Eisleben, die einen Wertumfang von rund fünf Millionen Euro haben, stehen den Heringern Spezialisten lediglich vier Monate zur Verfügung - von Mitte Mai bis Mitte September.
Selbst für Haubau-Geschäftsführer Roland Handrek ist das ein sehr enges Zeitfenster. Wir werden das jedoch schaffen, zählt Termintreue doch seit Jahren zu unseren Stärken. Wie bei diesem Auftrag kommt uns die unternehmenseigene Symbiose zwischen Hersteller und Montage der Betonfertigteile an einem Standort zugute.” Im Klartext: Die Betonteile werden bei Universalbeton in Heringen produziert, den Rohbau übernimmt Habau vor Ort in Eisleben. Das schafft kurze technologische Abläufe für die notwendige Abstimmung und Kommunikation. Da sind aber auch ausgewiesene Fachleute aus Heringen zugange, die aufeinander eingespielt sind - seit Jahren. Die Gesamtbauleitung liegt in den Händen von Thomas Stolze, ihm zur Seite steht Hendrick Martin. Beide sind erfahrene Bauingenieure, die nicht nur für einen reibungslosen, sondern vor allem für einen effizienten, sprich termintreuen Bauablauf sorgen werden.
Noch einmal zurück zu den kurzen Wegen. Für die Beauftragung der Haubau-Unternehmensgruppe in Heringen macht sich zunehmend deren zentrale Lage in Deutschland positiv bemerkbar. Heringen liegt eben mal knapp 60 Kilometer vom geografischen Mittelpunkt Deutschlands entfernt, hinzukommt die Nähe zur Autobahn A 38. Gerade der Logistik-Komponente bei solch einem Auftrag kommt eine immer wachsendere Bedeutung zu, schließlich müssen allein für diesen aktuellen Auftrag 1.400 Betonfertigteile nicht nur in Heringen hergestellt, sondern auch an die Baustelle nach Eisleben transportiert und dort montiert werden.
Die Relevanz der Transportkosten ist in den zurückliegenden zwei Jahren enorm angestiegen, sie werden immer Einfluss auf die Möglichkeiten der Preisgestaltung haben”, konstatiert Roland Handrek und blickt symbolisch von Heringen auf das Areal des künftigen Industriegebietes in der Goldenen Aue. Handrek setzt sich seit Jahren als stellvertretender Vorsitzender des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) gemeinsam mit den Mitgliedern für eine Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue ein. Arbeitsplätze sind für ihn durch nichts zu ersetzen außer durch Arbeitsplätze.
Autor: nnzUnd der hat es allein aus terminlicher Sicht wirklich in sich: Für die Rohbauarbeiten am Werk VI in Eisleben, die einen Wertumfang von rund fünf Millionen Euro haben, stehen den Heringern Spezialisten lediglich vier Monate zur Verfügung - von Mitte Mai bis Mitte September.
Selbst für Haubau-Geschäftsführer Roland Handrek ist das ein sehr enges Zeitfenster. Wir werden das jedoch schaffen, zählt Termintreue doch seit Jahren zu unseren Stärken. Wie bei diesem Auftrag kommt uns die unternehmenseigene Symbiose zwischen Hersteller und Montage der Betonfertigteile an einem Standort zugute.” Im Klartext: Die Betonteile werden bei Universalbeton in Heringen produziert, den Rohbau übernimmt Habau vor Ort in Eisleben. Das schafft kurze technologische Abläufe für die notwendige Abstimmung und Kommunikation. Da sind aber auch ausgewiesene Fachleute aus Heringen zugange, die aufeinander eingespielt sind - seit Jahren. Die Gesamtbauleitung liegt in den Händen von Thomas Stolze, ihm zur Seite steht Hendrick Martin. Beide sind erfahrene Bauingenieure, die nicht nur für einen reibungslosen, sondern vor allem für einen effizienten, sprich termintreuen Bauablauf sorgen werden.
Noch einmal zurück zu den kurzen Wegen. Für die Beauftragung der Haubau-Unternehmensgruppe in Heringen macht sich zunehmend deren zentrale Lage in Deutschland positiv bemerkbar. Heringen liegt eben mal knapp 60 Kilometer vom geografischen Mittelpunkt Deutschlands entfernt, hinzukommt die Nähe zur Autobahn A 38. Gerade der Logistik-Komponente bei solch einem Auftrag kommt eine immer wachsendere Bedeutung zu, schließlich müssen allein für diesen aktuellen Auftrag 1.400 Betonfertigteile nicht nur in Heringen hergestellt, sondern auch an die Baustelle nach Eisleben transportiert und dort montiert werden.
Die Relevanz der Transportkosten ist in den zurückliegenden zwei Jahren enorm angestiegen, sie werden immer Einfluss auf die Möglichkeiten der Preisgestaltung haben”, konstatiert Roland Handrek und blickt symbolisch von Heringen auf das Areal des künftigen Industriegebietes in der Goldenen Aue. Handrek setzt sich seit Jahren als stellvertretender Vorsitzender des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) gemeinsam mit den Mitgliedern für eine Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue ein. Arbeitsplätze sind für ihn durch nichts zu ersetzen außer durch Arbeitsplätze.



