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Mi, 15:57 Uhr
18.05.2011

IN bester Laune

Die Unternehmen im Landkreis Nordhausen scheinen so richtig in Feierlaune zu sein. Das zumindest verkündet die Industrie- und Handelskammer in der Rolandstadt. Die nnz mit den Zahlen, Fakten und Prognosen...


In der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage überwiegen die positiven Einschätzungen. Die Firmenchefs wollen investieren und im weiteren Jahresverlauf neues Personal einstellen. Die Ergebnisse der jüngsten Konjunkturumfrage sind für den Landkreis Nordhausen deutlich besser als für den gesamten Bezirk der IHK Erfurt.

Branchen übergreifend bewerten 90 Prozent der befragten Unternehmer die gegenwärtige Geschäftslage mit gut bis befriedigend, im Kammerbezirk sind dies 85 Prozent, im Vorjahr lag dieser Wert im Landkreis bei 79 Prozent.

Auch hinsichtlich künftiger Erwartungen und Pläne zeigen sich die Unternehmer im Landkreis Nordhausen überwiegend optimistisch. 41 Prozent gehen von günstigerer Entwicklung aus (im Vorjahr 26 Prozent) und 45 Prozent rechnen mit gleichbleibender Geschäftssituation.

Die allgemein gute Wirtschaftsentwicklung der vergangenen Monate und die positive Vorausschau lässt auch das Investitionsklima deutlich ansteigen. 28 Prozent (Vorjahr 8 Prozent) wollen ihre Investitionsausgaben steigern, 52 Prozent halten ihre Investitionen stabil und lediglich 20 Prozent sprechen von sinkenden bzw. keinen Investitionen (Vorjahr 50 Prozent).

Auch der Arbeitsmarkt wird weiter von der guten Stimmung in der Wirtschaft profitieren. 14 Prozent der Unternehmen planen steigende Beschäftigtenzahlen, 83 Prozent wollen ihre aktuellen Beschäftigtenzahl beibehalten und lediglich 3 Prozent beabsichtigen einen Arbeitskräfteabbau (im Vorjahr waren das noch 16 Prozent).

Der gegenwärtige Optimismus ist umso bemerkenswerter, als die konjunkturellen Störfaktoren in den letzten Wochen sichtbar zugenommen haben. Vor allem die hohen Energie- und Rohstoffpreise machen den Betrieben das Leben schwer. Steigende Verbraucherpreise schüren Inflationsängste und die Finanzkrise im europäischen Wirtschaftsraum scheint noch lange nicht überwunden.
Autor: nnz

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