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Fr, 14:33 Uhr
20.06.2003

Kooperation vereinbart

Nordhausen/Rudolstadt (nnz). Der erste Kooperationsvertrag zweier Theater des Freistaates Thüringen steht. Er wurde heute durch den Intendanten des Thüringer Landestheaters Rudolstadt, Axel Vornam, und die Intendantin des Theaters Nordhausen, Dr. Monika Pirklbauer, unterzeichnet.


Das Theater Nordhausen versorgt danach künftig mit seinem Musiktheater und Ballettaufführungen die Rudolstädter Bühne, während das Theater Rudolstadt in der Region Nordhausen/Sondershausen mit Aufführungen im Schauspiel, Musical, Jugend- und Kindertheater gastieren wird. Zunächst bringen die Rudolstädter das Märchenstück „Der Räuber Hotzenplotz“ zur Aufführung. Das Nordhäuser Theater wird im Gegenzug das Ballett „Giselle“ und das Musical „Ein Käfig voller Narren“ in Rudolstadt spielen.

Grundlage für diese Vereinbarung, die an beiden Theatern ein vielfältiges Mehrspartenangebot sichert, ohne dass beide Häuser ein entsprechendes Ensemble unterhalten müssen, bilden die vom Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst abgeschlossenen Verträge, welche die Finanzierung dieses Modells der Zusammenarbeit bis 2008 sichern.

„Ich freue mich auf die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit, deren Ansätze bereits Erfolg versprechend sind“, blickt Landrätin Marion Philipp, die Vorsitzende des Rudolstädter Trägerzweckverbandes, in die Zukunft. Sie hebt vor allem die kurze Entstehungszeit des Vertrages hervor: „Auf den Tag genau vor einem Jahr forderte uns der damalige Ministerpräsident Bernhard Vogel auf, die Kooperation anzugehen.“

Auch der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer - stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH - begrüßte die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen den Theaterhäusern Rudolstadt/Saalfeld und Nordhausen/Sondershausen. „Er bietet eine gute Grundlage für den Bestand dieser Thüringer Theater und die Sicherung eines hochwertigen Angebots für die Besucher der beiden ehemals Schwarzburger Regionen.“

Das neue Kooperationsmodell ermöglicht auch über die Distanz hinweg einen qualitätsvollen Dreispartenspielplan an beiden Standorten. Er garantiert darüber hinaus eine erhebliche Kostenbegrenzung im Vergleich zu Angeboten aus dem freien Gastspielmarkt. Die Rudolstädter haben mit dem Schauspielbetrieb auch über größere Entfernungen hinweg bereits aus der gemeinsamen Theatergesellschaft mit Eisenach Erfahrungen, die hier einfließen.
Autor: nnz

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