eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 07:50 Uhr
26.02.2026
Mittel aus der Fernsehlotterie

"Quartier Rothleimmühle“ erhält Startup-Förderung

Das gemeinnützige Jugendsozialwerk kann sich über eine zweckgebundene Förderung der Deutschen Fernsehlotterie in Höhe von 39.500 Euro freuen. Die Zuwendung Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie deckt anteilig anfallende Kosten für die erste Phase der Entwicklung des „Quartiers Rothleimmühle“ in Nordhausen...

Holger Richter, Vorstand des JSW Management e.V.; Ines Gast, Projektkoordinatorin des Quartiers Rothleimmühle; Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie bei der symbolischen Übergabe der Fördersumme in Nordhausen. (Foto: Max Thümmel) Holger Richter, Vorstand des JSW Management e.V.; Ines Gast, Projektkoordinatorin des Quartiers Rothleimmühle; Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie bei der symbolischen Übergabe der Fördersumme in Nordhausen. (Foto: Max Thümmel)
Dadurch kann eine Sozialraumanalyse umgesetzt werden. Diese ist die Basis für eine weiterführende inhaltliche Quartiersentwicklung in dem Areal. Dank der Unterstützung können anfallende Personalkosten für eine Projektkoordination, Honorar- und projektbezogene Sachkosten bis Ende November 2026 sichergestellt werden. Die Gesamtkosten dieses ersten Abschnitts der Quartiersentwicklung belaufen sich auf rund 50.000 Euro.

„Die Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie ist ein elementarer Baustein zur inhaltlichen Ausgestaltung unserer Idee des Quartiers Rothleimmühle. Heute haben wir mit dieser Zuwendung das große Los gezogen. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Holger Richter, Vorstand des Jugendsozialwerkes.

Am Fuße der Nordhäuser Altstadt soll mit dem Quartier Rothleimmühle ein lebendiger Ort gestaltet werden. Er wird offen, einladend und voller generationsübergreifender Möglichkeiten entwickelt. Wo bisher soziale Angebote verstreut waren, könnte ein Zentrum entstehen, das Begegnung, Beratung und Bildung verbindet. Promenade, Aktivpark, Café und Plaza sollen zum Verweilen, Spielen, Feiern, Lernen und Helfen einladen. Das Quartier hat das Potenzial, bestehende Angebote zu bündeln, schafft neue Begegnungsräume und ermöglicht Teilhabe für alle. Er soll darüber hinaus eine städtebauliche Lücke zwischen der unteren Nordhäuser Altstadt und den angrenzenden Parkanlagen schließen.

„In der ersten geförderte Projektphase liegt der Schwerpunkt auf einer frühzeitigen, vielfältigen und niedrigschwelligen Beteiligung der Mitbürger im Umfeld des Areals. Geplant sind dialogorientierte Formate wie ein öffentliches World-Café, Ideen-Speeddating oder Open Space, bei denen die Grundidee unseres Quartiers vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt wird. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden dokumentiert, ausgewertet und fließen direkt in die Konzeptentwicklung ein. So entsteht ein ganzheitliches Quartier, welches von Anfang an im Stadtteil verankert ist“, erklärt Richter weiter.
Anzeige Refinery (lang)

"Durch unsere Startup-Förderung wird eine breite Beteiligung der Einwohner vor Ort erreicht. Sie orientiert sich an persönlichen Lebenslagen, individuellen Zugängen und Bedürfnissen. Das Jugendsozialwerk ist dafür ein kompetenter und erfahrender Partner, dem wir die Verwirklichung eines solches Mammutprojektes zutrauen. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein“, so Stephan Masch, Repräsentant der Lotterie.
Autor: ssc

Anzeige symplr (6)
Kommentare
fso2020
26.02.2026, 23:35 Uhr
Denglisch für Fortgeschrittene
Ein Begegnungsort für Generationen soll laut den Ausführungen von Herrn Richter also ein World-Café, Ideen-Speeddating oder einen Open-Space bieten. Wie bitte lauten denn die deutschen Begriffe dafür?

Ist der Wortschatz mancher Mitbürger mittlerweile so begrenzt, dass sie ein World-Café nicht als Weltcafe, Speeddating nicht als schnelle, unverbindliche Art des Kennenlernens und Open-Space nicht als offene Räume benennen können?
Bereits das „Ideen-Speeddating“ ??? ist eine Zusammensetzung von Wörtern aus zwei unterschiedlichen Muttersprachen mit zweifelhaftem Sinn.

Müssen wir unseren Sprachgebrauch immer mehr mit Anglizismen füttern, die unsere älteren Mitbürger vor Rätsel stellen, über was hier eigentlich geredet wird?

Ein Unternehmen, das sich mit seiner Begegnungsstätte als Bindeglied zwischen den Generationen präsentieren möchte, sollte gerade deshalb mit Sprachkompetenz aus dem Wortschatz unserer deutschen Muttersprache hervorstechen.

Reisen Sie mal in englischsprachige Länder und suchen sie nach in öffentlich zugänglichen, von Einheimischen formulierten Berichten, willentlich eingebundene deutsche Redewendungen. Fehlanzeige!

In Deutschland dagegen halten es immer mehr Menschen für „obercool“ mit in deutschsprachigen Sätzen eingebauten englischsprachigen Begriffen ihren vermeintlichen Bildungsvorsprung anzeigen zu müssen.
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)