So, 13:25 Uhr
03.04.2011
Mahnung und Gedenken
Der 3. und 4. April einen jeden Jahres nach 1945 sind für die Stadt Nordhausen keine normalen Tage. Damals versank die stolze Stadt in Schutt, Asche und in einem Flammenmeer. 8.800 Menschen zahlten mit die Zeche, die das damalige Deutschland sechs Jahre zuvor verursacht hatte. Heute jedoch verkam das Gedenken zu einer Spielwiese zwischen Rechts und Links...
Da hält ein junger Mensch ein Plakat, auf dem ein Hakenkreuz in eine Mülltonne geworfen wird. Das Hakenkreuz steht wie kein anderes Symbol für den zwölf Jahre währenden Verfall diese stolzen Deutschlands in die tiefste Barbarei. Millionen Tote gehen auf das Konto jenes Landes, das einst Goethe oder Beethoven, Siemens oder Benz als ihre Heimat bezeichneten.
Zurück zum kleinen Plakat. Da kommt ein anderer Jugendlicher, der dieses Plakat herunterreißt, zerknüllt und zerreißt. Für mich und viele anderen Menschen, die an diesem Mittag gedenken und mahnen wollten, ein Ereignis, das mehr als zu denken gibt. Was will der junge, schwarz gekleidete junge Mann damit sagen? Das Hakenkreuz gehört nicht in die Tonne, soll vielleicht wieder auf vielen Fahnen wehen? Millionen Tote reichen nicht?
Das ist nicht hinnehmbar, nicht tolerierbar. Und dennoch mussten es viele Nordhäuser heute ertragen. Unter ihnen viele ältere Menschen, die als Kinder das Nordhäuser Flammenmeer noch erlebten.
Und so konnte sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute noch so mühen, mit Versen und eigenen, sehr emotional vorgetragenen Worten, an die Opfer zu erinnern ohne zu vergessen, wo die eigentlichen Ursachen für den Nordhäuser Fast-Untergang zu suchen sind.
Das einstige Mahnen und Gedenken, das Erinnern und Nicht-Vergessen wurde zum Spielball von Rechts und Links - mehr als Spielchen waren es nicht. Sie sind jedoch gefährlich für die Zukunft und die Beobachter des Geschehens waren froh, dass die Situation nicht noch eskalierte.
Autor: nnzDa hält ein junger Mensch ein Plakat, auf dem ein Hakenkreuz in eine Mülltonne geworfen wird. Das Hakenkreuz steht wie kein anderes Symbol für den zwölf Jahre währenden Verfall diese stolzen Deutschlands in die tiefste Barbarei. Millionen Tote gehen auf das Konto jenes Landes, das einst Goethe oder Beethoven, Siemens oder Benz als ihre Heimat bezeichneten.
Zurück zum kleinen Plakat. Da kommt ein anderer Jugendlicher, der dieses Plakat herunterreißt, zerknüllt und zerreißt. Für mich und viele anderen Menschen, die an diesem Mittag gedenken und mahnen wollten, ein Ereignis, das mehr als zu denken gibt. Was will der junge, schwarz gekleidete junge Mann damit sagen? Das Hakenkreuz gehört nicht in die Tonne, soll vielleicht wieder auf vielen Fahnen wehen? Millionen Tote reichen nicht?
Das ist nicht hinnehmbar, nicht tolerierbar. Und dennoch mussten es viele Nordhäuser heute ertragen. Unter ihnen viele ältere Menschen, die als Kinder das Nordhäuser Flammenmeer noch erlebten.
Und so konnte sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute noch so mühen, mit Versen und eigenen, sehr emotional vorgetragenen Worten, an die Opfer zu erinnern ohne zu vergessen, wo die eigentlichen Ursachen für den Nordhäuser Fast-Untergang zu suchen sind.
Das einstige Mahnen und Gedenken, das Erinnern und Nicht-Vergessen wurde zum Spielball von Rechts und Links - mehr als Spielchen waren es nicht. Sie sind jedoch gefährlich für die Zukunft und die Beobachter des Geschehens waren froh, dass die Situation nicht noch eskalierte.














