So, 11:07 Uhr
03.04.2011
Großartige Teamleistung
Mannschaft und Trainerstab sowie die etwa 30 mitgereisten Fans des FSV Wacker 90 Nordhausen erlebten einen Weimar-Aufenthalt, der hoffentlich nachhaltig wirkt. Nach den ersten Infos gestern, hier der ausführliche Spielbericht von Klaus Verkouter...
Knapp 200 Zuschauer sahen bei Sommertemperaturen auf dem Kunstrasenplatz (!) auf dem Lindenberg einen imponierenden Auftritt der zuletzt arg gebeutelten Wackerelf gegen den keineswegs enttäuschenden SC 1903 Weimar und fügte ihm die erste Heimniederlage der Saison zu. Schon vor Spielbeginn wurden wir von Einheimischen gefragt, wieso Nordhausen in Abstiegsgefahr geraten konnte.
In Weimar gewonnen (Foto: Klaus Verkouter)
Ganz einfach war die Antwort nach dem Spiel: Immer so kämpfen wie heute, das taktische Trainerkonzept umsetzen und spielerisch so auftrumpfen. Und natürlich auch die Chancen nutzen. Da schien sich das Dilemma schon in den ersten zehn Minuten fortzusetzen. Zunächst traf Stephan Hoffmann den Freistoßball von Torsten Klaus im Torraum nicht voll und Jan-Philipp Rose konnte den Abpraller nicht verwerten (5. Minute).
Eine Hoffmann-Ecke (10.) hatte dann Klaus nicht zur Führung nutzen können, der jedoch zwei Minuten später von halbrechts einen Gewaltschuss losließ, dem der Weimarer Schlussmann Felix Markert nur nachschauen konnte – 0:1. In der 16. Minute kam ein weiter Abschlag von Lars Greschke auf Rose, dessen Abschluss aber neben dem Tor landete.
Daniel Romstedt machte nach 32 Minuten erstmals auf sich aufmerksam, als er einen Fernschuss neben das Greschke-Gehäuse setze. In der 41. Minute erhielt Klaus einen Freistoß zugesprochen. Der Ball kam zu Hoffmann, der einfach abzog und den sichtlich von der Sonne geblendeten Markert mit der 2:0-Führung überraschte.
Engagiert von der Seitenlinie von Trainer Jens Eisenschmidt unterstützt (das müsste eigentlich ja auch ein Mittelfeldspieler übernehmen können) gab es unmittelbar vor der Pause nur einen Aussetzer, als plötzlich Stefan Winterkorn seinen Mitspieler Romstedt ungedeckt im Strafraum anspielen konnte. Unbedrängt und mühelos konnte der SC 1903 den 1:2-Halbzeitstand herstellten.
Eine Druckphase der Weimarer nach der Pause nutzten die Nordhäuser zu einem schulmäßigen Konter und fanden einen schnell reagierenden Klaus, der aus über 20 Metern urplötzlich abzog und dessen Granate beim gerade eingewechselten Martin Appelstiel zur 3:1-Führung einschlug (50.). Weimar verstärkte seine Bemühungen, aber immer wieder konnten die Nordhäuser (überzeugend dabei der Reservemann Dominik Kohlhause) die Angriffe abblocken oder der Ball wurde eine sichere Beute von Tormann Greschke.
Wacker setzte immer wieder mit schnellen Attacken zu gefährlichen Kontern an, wobei sich oft die gesamte Offensivabteilung einschaltete. Das sah schon gut aus, wurde leider aber nicht immer konsequent bis zum Abschluss ausgespielt. Deshalb war das Spiel längst nicht entschieden. Klaus musste nach einer Stunde Spielzeit verletzt das Feld verlassen. Damian Raczka musste ran. Ein Tor Weimars in der 65. Minute zählte nicht wegen Angriffs auf den Torwart im Torraum. Drei Minuten später fand Winterkorn mit einem Fernschuss in Greschke seinen Meister.
Nico Steinberg, der aufopferungsvoll kämpfte, wurde in der 68. Minute durch seinen Bruder Tino ersetzt. Adil Boukantar, Sven Pistorius und Alexander Töpfer hatten noch ihre Chancen. In der 81. und 82. Minute musste Wacker noch zwei heikle Situationen überstehen. Zunächst verhinderte Greschke mit einer Glanzparade den Anschluss und dann klärte Kapitän Pistorius auf der Linie. Selbst Christopher Beck und Marcus Vopel schalteten sich bei einigen Gegenstößen mit in den Angriff ein. Das ständige Auf und Ab beendete Rose in der Abschlussminute mit seinem Tor – Wacker stand nun als 4:1-Sieger fest.
Klaus Verkouter
Autor: nnzKnapp 200 Zuschauer sahen bei Sommertemperaturen auf dem Kunstrasenplatz (!) auf dem Lindenberg einen imponierenden Auftritt der zuletzt arg gebeutelten Wackerelf gegen den keineswegs enttäuschenden SC 1903 Weimar und fügte ihm die erste Heimniederlage der Saison zu. Schon vor Spielbeginn wurden wir von Einheimischen gefragt, wieso Nordhausen in Abstiegsgefahr geraten konnte.
In Weimar gewonnen (Foto: Klaus Verkouter)
Ganz einfach war die Antwort nach dem Spiel: Immer so kämpfen wie heute, das taktische Trainerkonzept umsetzen und spielerisch so auftrumpfen. Und natürlich auch die Chancen nutzen. Da schien sich das Dilemma schon in den ersten zehn Minuten fortzusetzen. Zunächst traf Stephan Hoffmann den Freistoßball von Torsten Klaus im Torraum nicht voll und Jan-Philipp Rose konnte den Abpraller nicht verwerten (5. Minute). Eine Hoffmann-Ecke (10.) hatte dann Klaus nicht zur Führung nutzen können, der jedoch zwei Minuten später von halbrechts einen Gewaltschuss losließ, dem der Weimarer Schlussmann Felix Markert nur nachschauen konnte – 0:1. In der 16. Minute kam ein weiter Abschlag von Lars Greschke auf Rose, dessen Abschluss aber neben dem Tor landete.
Daniel Romstedt machte nach 32 Minuten erstmals auf sich aufmerksam, als er einen Fernschuss neben das Greschke-Gehäuse setze. In der 41. Minute erhielt Klaus einen Freistoß zugesprochen. Der Ball kam zu Hoffmann, der einfach abzog und den sichtlich von der Sonne geblendeten Markert mit der 2:0-Führung überraschte.
Engagiert von der Seitenlinie von Trainer Jens Eisenschmidt unterstützt (das müsste eigentlich ja auch ein Mittelfeldspieler übernehmen können) gab es unmittelbar vor der Pause nur einen Aussetzer, als plötzlich Stefan Winterkorn seinen Mitspieler Romstedt ungedeckt im Strafraum anspielen konnte. Unbedrängt und mühelos konnte der SC 1903 den 1:2-Halbzeitstand herstellten.
Eine Druckphase der Weimarer nach der Pause nutzten die Nordhäuser zu einem schulmäßigen Konter und fanden einen schnell reagierenden Klaus, der aus über 20 Metern urplötzlich abzog und dessen Granate beim gerade eingewechselten Martin Appelstiel zur 3:1-Führung einschlug (50.). Weimar verstärkte seine Bemühungen, aber immer wieder konnten die Nordhäuser (überzeugend dabei der Reservemann Dominik Kohlhause) die Angriffe abblocken oder der Ball wurde eine sichere Beute von Tormann Greschke.
Wacker setzte immer wieder mit schnellen Attacken zu gefährlichen Kontern an, wobei sich oft die gesamte Offensivabteilung einschaltete. Das sah schon gut aus, wurde leider aber nicht immer konsequent bis zum Abschluss ausgespielt. Deshalb war das Spiel längst nicht entschieden. Klaus musste nach einer Stunde Spielzeit verletzt das Feld verlassen. Damian Raczka musste ran. Ein Tor Weimars in der 65. Minute zählte nicht wegen Angriffs auf den Torwart im Torraum. Drei Minuten später fand Winterkorn mit einem Fernschuss in Greschke seinen Meister.
Nico Steinberg, der aufopferungsvoll kämpfte, wurde in der 68. Minute durch seinen Bruder Tino ersetzt. Adil Boukantar, Sven Pistorius und Alexander Töpfer hatten noch ihre Chancen. In der 81. und 82. Minute musste Wacker noch zwei heikle Situationen überstehen. Zunächst verhinderte Greschke mit einer Glanzparade den Anschluss und dann klärte Kapitän Pistorius auf der Linie. Selbst Christopher Beck und Marcus Vopel schalteten sich bei einigen Gegenstößen mit in den Angriff ein. Das ständige Auf und Ab beendete Rose in der Abschlussminute mit seinem Tor – Wacker stand nun als 4:1-Sieger fest.
Klaus Verkouter








