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Mo, 07:02 Uhr
07.03.2011

nnz-Forum: Politik - ein Bollwerk der Lügen?

Was müssen wir uns eigentlich noch alles von „POLITIKERN“ bieten lassen? Erst dieser Baron zu Guttenberg, der ja inzwischen abgetaucht ist, so unschuldig wie er ist. Und nun dieser Skandal um den neuen Biosprit E10, wie er genannt wird. Diese Frage stellt ein Leser der nnz.


Da behaupten doch Kanzlerin Merkel und ihre Vasallen, sie müssten ein EU-Gesetz befolgen und hätten daher keine andere Wahl, bei der Einführung des E10. Ja, so ist es in den deutschen und regierungstreuen Medien zu lesen. Der Umweltsprecher der EU-Kommission, Herr Joe Hennon, sagt dazu folgendes: „Zwar gebe es seit 2009 eine EU-Richtlinie über die Qualität von Kraftstoffen; die legt aber lediglich fest, dass in den EU-Staaten ab diesem Jahr Kraftstoffe mit einer Ethanolbeimischung von mehr als fünf % Prozent angeboten werden können – aber nicht angeboten werden müssen. Hennon betonte, dass der Anteil von Ethanol im Kraftstoff zur Zeit zwischen null und zehn Prozent liegen könne. Also sei Deutschland in seiner Entscheidung frei“.

Weiter heißt es: „Aber die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich für den Weg E10 Für PKW entschieden – und dabei ganz offentsichtlich sogar gegen eine EU-Vorgabe verstoßen. Denn die Richtlinie über Treibstoffqualität verpflichtet die Mitgliedsstaaten nämlich, dafür zu sorgen, dass die Verbraucher angemessen über Einsatzmöglichkeiten von E10 informiert werden. Und dass das gelungen ist, kann wohl keiner behaupten.“ (Martin Bohne, MDR-Hörfunkstudio Brüssel)

Das zu dem EU-Gesetzt, so wie man uns es gerne vorgaukeln will. Die deutsche Regierung versucht hier eindeutig den Bürger hinters Licht zu führen, indem man behauptet, 90 % der Autos würden diesen Biosprit vertragen. Herr Brüner, Leiter der Mechanikentwicklung bei „BMW,“ behauptet da etwas ganz anderes. Seiner Meinung nach schadet E10 jedem Auto: „Es bildet sich Wasser im Motor, welches ihn auf Dauer zerstört“. Die BMW-Leitung dementiert zwar das ganze, aber was soll sie bitteschön auch tun, man will ja Autos verkaufen und da kann so eine Aussage nur schaden, oder?

Von der Regierung ist auch zu hören, dass fast alle Autos den BIOSPRIT vertragen, ich frage mich nur, wer von denen überhaupt versteht,worum es geht. Die meisten dieser Damen und Herren, wissen doch nicht einmal, wo der Tankverschluss am Auto ist. Was soll`s, wenn ihr Auto durch den neuen Sprit entzwei geht, bekommen sie ein neues, auf Kosten der Benzinsteuer, oder?

Zum Schluss noch so ein Highlight, der Kanzlerin liegt doch angeblich so viel am Umweltschutz. Vor kurzem ist bekannt geworden, dass der Staat von zahlreichen Firmen beim Emissionshandel um 850 Millionen betrogen wurde.

Wie kann so etwas geschehen?
Sind die Kontrolleure korrupt?
Machen sie die Augen zu?
Gibt es überhaupt Kontrolleure?
Oder will die Regierung den Betrug?

„Wen man am meisten gefördert hat, von dem wird man besonders enttäuscht.“ (Michail Gorbatschow)
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Retupmoc
07.03.2011, 07:55 Uhr
Noch nicht erkannt
Sehr geehrter Herr Buntfuß, im Namen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands möchte ich Ihnen mitteilen, das Sie die großen Zusammenhänge noch nicht erkannt haben.

Für Sie kurz zusammengefaßt:

Wir haben 1990 unseren ehem. Politfunktionär der Freien Deutschen Jugend, Frau Angela Merkel in die Regierung der BRD eingeschleust, um mit Fehlinformationen, falschen Handlungen usw. dieses Land zu Fall zu bringen. Was unseren Genossen Ulbricht und Honecker in vielen Jahren nicht gelungen ist, trägt nun Früchte.

Nehmen wir mal das Thema E 10. Die Regierung unter Anleitung unserer fähigen FDJ - Sekretärin will doch nur den Import von ausländischen Autos ankurbeln. Je mehr Motoren hier platzen, um so mehr steigt der Absatz bei ausländischen Motorenfabrikanten. Ok Sie hat einen Fehler begangen, als sie sich vor ein paar Jahren mit den bedrohten Knut`s auf Grönland hat filmen lassen. Da war es Sommer und man konnte etwas von Erwärmung faseln. Heute sieht jedes Kleinkind, das es mit der Erderwärmung nicht so weit her ist, und da hält die Angie schön den Mund (so hat sie das auch in der DDR gelernt!).

Hauptsache man zieht dem Bürger Geld aus der Tasche und man kann noch ein paar Leute mehr in die Abhängigkeit von Leiharbeitsfirmen und H4 bringen. Ja unsere Angela ist ein cleveres Frauchen. Sehen Sie das mal ein Herr Buntfuß !

Mit soz. Gruß

Und fleißig das neue E 80 tanken !
Eckenblitz
07.03.2011, 18:21 Uhr
E10 Ja oder Nein?
Das Debakel um den Biosprit E10 zeigt, wie einfältig unsere Regierenden sind, oder ist das alles so gewollt, um der Autobranche zu noch mehr Wachstum zu verhelfen?

Die Abwrackprämie hat die Heeren wohl auf den Geschmack gebracht? Mit unserer Regierung kann man ja auch alles machen, die sind für jeden Blödsinn zu haben, oder?
Georg
07.03.2011, 19:08 Uhr
Einfach diese Brühe...
nicht tanken. Wenn die Herrschaften merken, dass sie das Zeug nicht loswerden, ist ganz schnell wieder das alte Superbenzin verfügbar. Es kostet zwar im Moment noch etwas mehr. Es gibt ja auch genügend Tankstellen die "normalen" Super anbieten.

Zurzeit gibt niemand eine Garantie, dass keine Spätfolgen am Auto eintreten. Deshalb: Abstimmung mit der Zapfpistole
Paulinchen
07.03.2011, 20:17 Uhr
Ein Aperitif gefällig?
So könnte in den nächsten Tagen Frau Merkel die Kabinettssitzungen eröffnen. Der Butler schenkt dann den Bio-Kraftstoff E 10 aus.

Somit hätte doch das Zeug die richtigen Verbraucher erreicht, oder? Es ist eben nicht möglich der Sonne vorzuschreiben, dass sie etwas kühlere Strahlen zu uns schickt.Auch ist es kaum möglich, dass wir Regen auf Wunsch bekommen usw. Man kann eben nicht alles vorschreiben, wenn man nicht vom Fach ist. In aller Regel und im Zweifelsfall sollte man den Arzt, oder Apotheker fragen. Im Fall E 10 wäre ein Langzeittest in den verschiedenen Automobilwerken Deutschlands von Nöten /Vorteil gewesen. Der ADAC muss nur mächtig aufpassen, dass er nicht plötzlich ohne Mitglieder da steht, weil er sich derzeitig zum Sprecher für den E 10 Benzin macht. Er kommt bestimmt nicht für die Mehr/Reparatukosten auf. E 10, so meint Paulinchen, VORSICHT FALLE!
TeeEff
08.03.2011, 12:14 Uhr
Alles schon mal da gewesen!
Und wurde damals kassiert!

Gründe waren u.a.: Das die Landwirtschaft Schwierigkeiten bekam, die vereinbarten Absatzmengen zu liefern, nutzten dies die I.G. Farben später, ebenfalls einen Beimischungszwang für das bei ihr als Nebenprodukt anfallende synthetische Methanol zu erwirken...

Und wie in einem Taschenbuch der Kraftfahrzeugtechnik aus den 60er Jahren zu lesen war:

"Bis in die 1950er Jahre wurde Ethanol mit diversen weiteren Kraftstoffen [...] gemischt, die heute aufgrund der toxischen Wirkung auf Menschen und der aggressiven Wirkung auf das Material verboten sind."

Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskraftsprit
TeeEff
08.03.2011, 12:22 Uhr
Theoretisch sind die technischen Probleme beherrschbar...
wie ganze Fahrzeugflotten die komplett mit Ethanol (meist E85) oder im flexiblen Mischbetrieb laufen zeigen.

Schöner - (allerdings Pro-Ethanol) - Link:

http://www.ethanol-statt-benzin.de/mid373_FFV-Hersteller.html

Natürlich spricht da keiner groß vom Flächenverbrauch und derNahrungsmittelverknappung, ABER ansonsten redet man schon Klartext:

"Zu den Änderungen am Motor zählen Kraftstoffleitungen aus rostfreiem Stahl, vergrößerte Einlassventile sowie eine spezielle Oberflächenbeschichtung des Zylinderkopfes. Ein modifiziertes Motormanagement erkennt den Kraftstoffmix im Tank, der beide Kraftstoffe aufnimmt, und stimmt den Zündzeitpunkt daraufhin ab."

Weiter unten:

"Der Mehrverbrauch im E85-Betrieb im Vergleich zu Benzin um ca. 30% höher."(!!!)
Mister X
08.03.2011, 15:04 Uhr
E10 und Logik?
Früher hat man einmal behauptet, Frau Merkel (KANZLERIN) sei Physikerin und könne von daher logisch denken. Wenn ich mir aber anschaue, welch ein Debakel die ganze Einführung ist,dann bezweifle ich, dass in der Regierung überhaupt jemand denken kann. Von logischen Denken will ich gar nicht erst reden.

Da heißt es dieser Sprit wird im Rahmen des Klimaschutzes eingeführt und dabei hat sich herausgestellt, dass allein die Herstellung die Umwelt höher belastet. Aber das will und kann die Regierung nicht zugeben, damit würde ja ihre Glaubwürdigkeit gegen Null gehen.

Schauen sie einmal genau hin, dann werden sie erkennen, wer für die Regierung das Denken übernommen hat. Die MÖCHTEGERN POLITIKER sind fest im Griff der Wirtschaftsspekulanten, oder unterliege ich da einen Irrtum?

Schauen sie sich das Drama an, welches sich da Regierungsarbeit nennt? Mehrwertsteuer für Hoteliers runter, dann Mehrwertsteuer doch wieder rauf, wer soll das begreifen? Ich glaube man muss schon POLITIKER sein um so ein Blödsinn zu fressen, oder?
TeeEff
08.03.2011, 19:37 Uhr
Biogas...
wer auch davon nicht genug hat, sollte JETZT (so 19:30 Uhr) mal in Nordhausen die Nase aus dem Fenster stecken...

Es stinkt BARBARISCH nach Gülle...
H.Buntfuß
09.03.2011, 09:04 Uhr
Netter Versuch
Jetzt sollen die Tankstellenbesitzer für die Unfähigkeit der Politiker aufkommen, sie sollen die Autofahrer aufklären. Die Politiker sind zu feige sich dem Volk zu stellen, oder sind sie zu D........?

Hinzu kommt, dass kein Hersteller wirklich eine Garantie für Motorschäden usw. übernimmt. Es wird im Einzelfall geprüft heißt und was das heißt, weiß jeder. ANWALT, GERICHT, GELD, NERVEN und ZEIT. Experten bezweifeln, dass sich die Hersteller an die herausgegebenen Listen halten und wirklich Garantieleistungen erbringen.
Alex Gösel
09.03.2011, 10:54 Uhr
Festhalten an E10
Durch die Nachrichten habe ich erfahren, dass die Regierenden an den Biosprit festhalten. Mit diesen Verhalten erreicht die Regierung einen neuen Höhepunkt ihrer verlogenen Arbeit zum Wohle der Bürger.

Es heißt wieder, die meisten Autos vertragen den Sprit, aber kein Hersteller ist bereit die volle Garantie für ihre Fahrzeuge zu übernehmen. Wenn ein Auto Schaden nimmt müssen wir immer den Einzelfall prüfen und was das heißt kann sich jeder denken. Gerichtsverfahren bis zum bitteren Ende.

Hauptsache die verlogene Klimapolitik der Kanzlerin wird durchgeboxt, oder? Den Kraftfahrer kann man zur nur raten E10 weiterhin zu boykottieren, sollen doch die Politiker ihre Autos zu Schrott fahren. Die meisten von den Befürwortern fahren kein eigenes Auto, für deren fortkommen muss der Steuerzahler aufkommen,oder?
Mister X
09.03.2011, 11:25 Uhr
Unglaubwürdig
Die Aktion "Aufklärung" durch Tankstellen und die Zustellung von Proschüren an die Autohalter sollte man sich sparen.
Erstens traut niemand mehr den Aussagen der Politiker und zweitens sollte man das Geld für diese verlogene Werbeaktion sinnvoller nutzen. So, zum Beispiel, zur Bildung unserer Politiker.
Retupmoc
09.03.2011, 12:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Verweis und keine Zitate wegen Urheberrecht
Retupmoc
09.03.2011, 13:10 Uhr
Da wollte man schon mal einen Politiker loben,
und darf das nicht. Naja die Leser der einschlägigen Tageszeitung können ja nachlesen, warum ich unseren derzeitigen Umweltminister loben wollte. Es gibt noch kluge Menschen im Land. Da ich ja nicht zitieren darf, muss ich dann meine persönliche Meinung schreiben:

Mit dem Verbrennen des Biossprits, dem vorausgegangenem Abholzen der Regenwälder usw. entzieht man den dort lebenden Naturvölkern ihre Nahrungsgrundlage. Mit dem Tanken des E 10 machen wir uns daher alle zu Mördern. Ich werde deshalb keinen E 10 tanken und wenn die Ölmultis meinen, die Preisspirale weiter hoch schrauben zu müssen, fahre ich halt nicht mehr. Politik im Dienste der Ölmultis, was für eine Schande !
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