Fr, 15:33 Uhr
25.02.2011
Fitte Personalpolitik
Wie gewinnt eine Firma qualifizierte Nachwuchskräfte? Welche Maßnahmen sind wichtig, damit ältere Mitarbeiter so lange wie möglich aktiv im Arbeitsleben bleiben und ihr Wissen weitergeben können? Um diese und andere Fragen geht es bei einer Weiterbildung zur demografiefesten Personalentwicklung, die heute im Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft in Nordhausen begonnen hat.
Vertreter von Stadt- und Landkreisverwaltung Nordhausen, der Stadtwerke, Kreissparkasse sowie produzierender Unternehmen aus Nordthüringen nutzten das Angebot, um gegenseitig von den Erfahrungen zu profitieren und neue Wege zu finden, dem demografischen Wandel zu begegnen. Für Unternehmen ist wichtig, Nachwuchskräfte zu finden und Personal zu binden, was vor allem durch eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Aufstiegschancen, Weiterbildungen und betriebliche Gesundheitsförderung gelingt und wenn Mitarbeiter in Rente gehen, müssen ihr Wissen, ihre Erfahrungen gesichert werden, erläuterte Dr. Martin Lampert, der mit seiner Kollegin Nina Weigelt das Seminar leitet.
Eingebettet ist das Projekt in das Thüringer Netzwerk Demografie, in dem sich verschiedene Akteure wie das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft zusammengeschlossen haben, um den Freistaat auf die Auswirkungen des demografischen Wandels vorzubereiten und passende Reaktionen darauf zu entwickeln. Gefördert wird die Weiterbildung durch das Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Zu Beginn diskutierten die Seminarteilnehmer in einer Stärken-Schwächen-Analyse, welche Risiken aber auch Chancen im demografischen Wandel stecken. In unserer Verwaltung steht ein Generationswechsel bevor. Unsere Ziele sind dabei, eine ausgeglichene Personalstruktur zu schaffen, das Personalentwicklungskonzept weiterzuentwickeln und das Wissensmanagement voranzubringen, sagte Gunnar Reuter, Personalleiter im Landratsamt.
Von den Schwierigkeiten, gute Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende zu finden, berichtete Matthias Siegert, Personalleiter der Stadtwerke. Hier zeige sich der Wettbewerb der Regionen untereinander, bei dem es gelingen müsse, überregional attraktiv zu bleiben.
Am Ende der Weiterbildung Mitte März werden die Seminarteilnehmer Methoden kennen, um die eigene Belegschaft nach relevanten Kriterien zu analysieren, eine alternsgerechte Personalpolitik mit modernem Gesundheitsschutz aufzubauen und als Demografieberater erster Ansprechpartner im Unternehmen und der Verwaltung zu sein, wenn es um die zukünftige Personalstrategie geht. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bwtw.de und www.netzwerk-demografie.de.
Autor: nnzVertreter von Stadt- und Landkreisverwaltung Nordhausen, der Stadtwerke, Kreissparkasse sowie produzierender Unternehmen aus Nordthüringen nutzten das Angebot, um gegenseitig von den Erfahrungen zu profitieren und neue Wege zu finden, dem demografischen Wandel zu begegnen. Für Unternehmen ist wichtig, Nachwuchskräfte zu finden und Personal zu binden, was vor allem durch eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Aufstiegschancen, Weiterbildungen und betriebliche Gesundheitsförderung gelingt und wenn Mitarbeiter in Rente gehen, müssen ihr Wissen, ihre Erfahrungen gesichert werden, erläuterte Dr. Martin Lampert, der mit seiner Kollegin Nina Weigelt das Seminar leitet.
Eingebettet ist das Projekt in das Thüringer Netzwerk Demografie, in dem sich verschiedene Akteure wie das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft zusammengeschlossen haben, um den Freistaat auf die Auswirkungen des demografischen Wandels vorzubereiten und passende Reaktionen darauf zu entwickeln. Gefördert wird die Weiterbildung durch das Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Zu Beginn diskutierten die Seminarteilnehmer in einer Stärken-Schwächen-Analyse, welche Risiken aber auch Chancen im demografischen Wandel stecken. In unserer Verwaltung steht ein Generationswechsel bevor. Unsere Ziele sind dabei, eine ausgeglichene Personalstruktur zu schaffen, das Personalentwicklungskonzept weiterzuentwickeln und das Wissensmanagement voranzubringen, sagte Gunnar Reuter, Personalleiter im Landratsamt.
Von den Schwierigkeiten, gute Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende zu finden, berichtete Matthias Siegert, Personalleiter der Stadtwerke. Hier zeige sich der Wettbewerb der Regionen untereinander, bei dem es gelingen müsse, überregional attraktiv zu bleiben.
Am Ende der Weiterbildung Mitte März werden die Seminarteilnehmer Methoden kennen, um die eigene Belegschaft nach relevanten Kriterien zu analysieren, eine alternsgerechte Personalpolitik mit modernem Gesundheitsschutz aufzubauen und als Demografieberater erster Ansprechpartner im Unternehmen und der Verwaltung zu sein, wenn es um die zukünftige Personalstrategie geht. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bwtw.de und www.netzwerk-demografie.de.



