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Fr, 06:56 Uhr
25.02.2011

nnz-Forum: Ra(s)tlosigkeit...?

Ohne Rast sind die Bürger in Sundhausen. Am gestrigen Donnerstag vermochte die Kamera die Menschen auf dem Kirchplatz zahlenmäßig nicht fassen, am Ende mögen es weit über einhundert gewesen sein...

Bürger wollen keinen Autohof vor ihren Haustüren (Foto: privat) Bürger wollen keinen Autohof vor ihren Haustüren (Foto: privat)

Immer wenn es bedeutende Wendungen in der - den Ort und seine Bürger seit Monaten extrem beschäftigenden - Frage des Autohofes gibt, schwillt die Zahl der Protestierenden auf dem Kirchplatz an. Die nnz ... hatte dazu bereits vielfach berichtet und war vor Ort. Gestern hatte sich sogar der MDR – das Thüringen Journal angekündigt. Die Reporter konnten mit laufender Kamera miterleben, was die Menschen bedrückt. Die Ausstrahlung erfolgt am Sonntag, 19:00 Uhr im MDR.

Gleich dreimal gab es gestern stehende Ovationen auf dem Kirchplatz. Zum einen als Karl Rumpf von allen anwesenden Sundhäusern anläßlich seines bereits einige Tage zurückliegenden Geburtstages rauschenden Beifall bekam. Auch die Reporter des MDR wurden ebenso stürmisch begrüßt. Ein Ereignis allerdings übertrifft an Tragweite und Bedeutung für Sundhausen die beiden vorgenannten Anlässe bei weitem.

Es gibt eine weitere Gemeinde, die sich dazu anschickt, nachdem das bereits im vergangen Jahr Bleicherode tat, einen Standort für einen Autohof zu offerieren, der als Alternative zu Sundhausen wohl beispiellos im positiven Sinn sein dürfte. Es geht um die von Werther angebotene Fläche zwischen der ehemaligen B 80 und der BAB 38 - im Westen Nordhausens gelegen. Gerade erst vor einigen Tagen gab es in der nnz einen Bericht, daß eben diese westliche Zufahrt zur Stadt schon heute stärker vom Verkehr frequentiert ist als die südliche über die B 4 vorbei an Sundhausen. Tosender Beifall erklang auf dem Kirchplatz, als Karl Rumpf zu den Menschen über diesen Vorschlag des Bürgermeisters aus Werther, Hans-Jürgen Weidt, sprach.

Ratlos allerdings waren die vielen Bürger, warum eine solche alternativlos günstige Variante nicht schon längst offen diskutiert wurde, zumal der Aufstellungsbeschluss bereits im Jahre 2000 beschlossen wurde und offenbar noch Bestand hat. Die Menschen in Sundhausen hoffen nun für das Projekt „Autohof in der Region“ endlich auf eine sinnvolle Lösung, die nicht zu massiven Beeinträchtigungen für Anwohner führt und sie erwarten immer dringender eine alsbaldige Einstellung des Verfahrens zum Autohof Sundhausen durch Stadtratsbeschluß.

Am kommenden Donnerstag um 18:00 Uhr heißt es wieder: Sundhäuser Spaziergang - für einen geeigneten Autohof-Standort an der BAB 38 ohne Beeinträchtigung von Wohngebieten, denn Sundhausen ist ein solcher Standort eben nicht!
Die Sundhäuser Bürgerinitiative
Autor: nnz

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