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Do, 13:28 Uhr
24.02.2011

Die magische Gebirgswelt

Die neue Markenstrategie für den Harz verzeichnete einen wahrhaft magischen Start. Intensiv war einer neuen Ausrichtung für die Reisemarke Harz gearbeitet worden. Das Ergebnis, im August vorgestellt und kontrovers diskutiert, kann sich sehen lassen. Heute zum Beispiel in Goslar, nnz war für Sie dabei...


Mit einer Besinnung auf die Besonderheit des Harzes, nämlich seine Mythen, Sagen und die damit verbundene Magie, kann die Region sich wesentlich wirkungsvoller im stark umworbenen Reisemarkt platzieren. Die magische Gebirgswelt, die nunmehr mit einem prägnanten, sympathischen Schriftzug wirbt, hebt sich aus der Liga der Mittelgebirge heraus und kann so zur neuen Größe im Deutschlandtourismus wachsen.

In der Praxis zeigt sich das neue Design als äußerst flexibel und vielfältig einsetzbar. Mittlerweile ist das junge Logo auf allen bedeutenden neuen touristischen Publikationen des Harzes auf der Titelseite zu finden. Die Scherenschnitte werden von vielen Partnern ebenfalls in ihren Publikationen verwendet. Über 150 individuelle Harz-Elemente stehen bereits zur Verwendung zur Verfügung. Darüber hinaus haben einige HTV-Mitglieder schon eigene Scherenschnitte ihrer lokalen Besonderheiten erstellen lassen.

Neben der positiven Resonanz in Touristiker-Fachkreisen hat sich die neue Ausrichtung des Harzes aber auch bei den Gästen bewährt. Seit November ist der HTV mit seinen Mitgliedern auf Messen im neuen Outfit präsent. Sowohl der neu gestaltete Messestand als auch die Publikationen im neuen Design werden positiv wahrgenommen. Dazu sorgte vielerorts die echte Harz-Hexe für Aufmerksamkeit. Im Reigen der Maskottchen, Königinnen und historischen Persönlichkeiten setzt sich die Hexe als Original und bekanntes Symbol für den Harz deutlich ab.

Auch im Bereich des Internets sind die Programmierarbeiten zum neuen Webauftritt des Verbandes abgeschlossen. Nun gilt es die zahlreichen Daten der Orte, Einrichtungen und Leistungsträger einzupflegen. Etwa 2000 Inhaltsseiten umfasst die neue Präsenz, die voraussichtlich im Frühjahr online geht.

Im Focus der Projektarbeit stehen in 2011 die stärkere Internationalisierung im Bereich der Webpräsenz sowie die Erschließung neuer magischer Themenwelten, mit der die Region Harz weiter auf sich aufmerksam machen will. Darüber hinaus steht der Neustart der Produktmarke „Typisch Harz“ kurz bevor. Alle Vorbereitungsarbeiten sind abgeschlossen, nun können die neuen Auszeichnungen durch die eigens dafür berufene Expertenkommission verliehen werden.

„Die neuen Strukturen haben sich absolut bewährt. So konnten und können wir schnell und unkompliziert notwendige Entscheidungen treffen und die Marketingmaßnahmen zügig umsetzen“, so Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes.

Jahresbilanz 2010


Die Bilanz des Tourismusjahres 2010 im Harz ist von vielen Faktoren geprägt. Der erfolgreiche Start der Markenstrategie wurde gefolgt von einem frühen Beginn der Harzer Wintersaison. Reichlicher Schneefall bereits im November freute die Wintersportler und lockte diese früher als gewohnt in die Harzer Höhen. Das Winterwetter sorgte aber auch für andere Effekte: Glatte Straßen, Sturm, Zug- und Busausfälle führten zu zahlreichen Stornierungen. Dadurch sanken die Übernachtungszahlen in gewerblichen Betrieben mit mehr als 8 Betten für den Gesamtharz im Dezember um 5,8 Prozent auf 430.795.

Der Rückgang im Dezember hatte deutliche Auswirkungen auf die Gesamtjahresstatistik. Bis Ende November lagen die Übernachtungszahlen noch 1,16 Prozent über dem Vorjahr. Die Ankünfte waren um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Stand November) gestiegen. Das gesamte Jahr 2010 weist dagegen 0,3 Prozent weniger Übernachtungen als 2009 aus
(absolut 6.125.045 Übernachtungen). Positiv entwickelt hat sich die Zahl der Ankünfte, die um 2,2 Prozent auf 1.929.421 gestiegen sind. Die in 2010 fehlenden Brückentage aufgrund der auf die Wochenenden fallenden Feiertage haben auch dazu beigetragen, dass im Harz die Aufenthaltsdauer leicht von 3,25 auf 3,2 Übernachtungen in 2010 gesunken ist.

Die Bewertung des HTV-Vorsitzenden Stephan Manke fällt dennoch positiv aus: „Die Zahlen bis November zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Vorbuchungen für 2011 lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Die Folgen extremer Wetterbedingungen müssen wir künftig noch intensiver in unsere strategischen Planungen einbeziehen.“
Autor: nnz

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