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Di, 17:40 Uhr
22.02.2011

Ohne Ausschreibung?

Soll der Landkreis auf eine Ausschreibung für die Stelle des ersten hauptamtlichen Beigeordneten verzichten? Die Mitglieder des Kreistages stimmten heute darüber ab...


Bevor es zur geheimen Abstimmung ging, wollte Gisela Hartmann (B90/Grüne) kund tun, dass es keine Information über eine Bewerbungschance gebe, auch könne niemand klagen, was alles zum guten Stil einer demokratischen Verfahrensweise gehöre. Das sei kein Urteil über die jetzige Amtsinhaberin.

Nach der Auszählung dann die Überraschung: Es kam keine Zweidrittel-Mehrheit für die Nichtausschreibung zustande. 27 Ja-Stimmen und 13 Nein-Stimmen, hinzukommen Null Enthaltungen. Also muss nun eine Ausschreibung der Stelle auf den Weg gebracht werden.
Autor: nnz

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Kommentare
suedharzer
23.02.2011, 12:08 Uhr
Des Landrats hehre Worte
Nun ist der Landrat gefordert seinen Worten taten folgen zu lassen. Im Interview hatte Herr Claus die Vorgehensweise der Stadtspitze bei der Stellenausschreibung der Bürgermeisterstelle scharf kritisiert.

Diese Stellenausschreibung hätte nicht so eng gefasst werden dürfen. Nun werden wir sehen, ob die Stellenausschreibung zur 1. Beigeordneten im Landkreis nur für badische Juristen mit mindestens fünfjähriger einschlägiger kommunaler Berufserfahrung zugeschnitten ist. Oder eröffnet Herr Claus auch anderen Menschen die Gelegenheit sich zu bewerben? Es soll ja auch kluge Betriebswirte, Sozialwissenschaftler oder gar Architekten geben.

Denn nur so kann eine Wahl durch Auswahl zustande kommen...
Nicht an seinen Worten, sondern an seinen Taten muss sich Herr Claus nun messen lassen.
denk-mal
23.02.2011, 18:26 Uhr
Ausschreibung demokratisch ?
Sie dürfen, genau so wie ich, davon überzeugt sein, dass der landrat eine faire auschreibung machen wird, er hat es nicht nötig, wie frau rinke von vornherein jeden anderen bewerber auszugrenzen, mit denkbar undemokratischen forderungen. eine derartige scheinheiligkeit, wie sie bei der ausschreibung für herrn jendricke organisiert wurde und diese machenschaft, dann auch noch als ausschreibung betitelt wurde, hat der landrat gar nicht nötig, denn frau kraut hat im gegensatz zum herrn jendricke vertrauensbildend und sozial in der zurückliegenden zeit gearbeitet und ist von abgeordneten des kreistages wählbar.
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