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So, 17:50 Uhr
19.12.2010

Sieg nach hartem Kampf

Mit einem 8:4- Sieg konnten die Harzer Wölfe nach ihrem einzigen Spiel an diesem Wochenende aus dem Hamburger Eisland nach Hause fahren. In dem spannenden Match gegen die Hamburg Crocodiles konnten die Harzer vor rund 100 Fans, davon 16 angereiste Harzer, drei Punkte einsammeln und in die Liga-Wertung einbringen.

Gewonnen (Foto: Lisa Rusteberg) Gewonnen (Foto: Lisa Rusteberg)
Mario D'Antuono versucht den Puck zu halten, der von Nick Fischer (11) aufs Tor gespielt wird. Alois Öttl und Igor Proskuryakov versuchen Nick Fischer daran zu hindern

Bereits zu Beginn des ersten Drittels machten die Harzer Druck auf das Tor von Daniel Bethe, der für die Hamburg Crocodiles zwischen den Pfosten stand. Den ersten Treffer des Abends konnte Michele Meridian (6.) im Powerplay für sich verbuchen. Die Crocodiles versuchten konsequent, sich den Puck zu schnappen und ein Tor zu erzielen, wurden jedoch zunächst zurückgedrängt. Erst Daniel Bruns (18.) konnte sich kurz vor Ende des ersten Drittels freikämpfen und den Anschlusstreffer für die Hamburger erzielen.

Etwas zu motiviert kamen vor allem die Crocodiles nach der Drittelpause aus der Kabine. Infolge des 1:2, das Tobias Bruns (30.) markieren konnte, entwickelte sich auf dem Eis ein Tumult, der für Sören Krebs, Ruven Bannach, Miguel Boock und Maxim Huttenlocher frühzeitig unter der Dusche endete. Alle vier durften eine Spieldauerstrafe mitnehmen und sind für das nächste Liga-Spiel gesperrt. Die kurzfristige Verwirrung der Wölfe nutzte Stefan Gebauer (31.) um auf 1:3 zu erhöhen. Endlich aufgewacht demonstrierte zunächst Travis Whitehead lässig (32.), dass das Team drei Punkte mit in den Harz nehmen wollte. Mit den Toren von John Noob (35.) und Christian Schock (38.) war deutlich klar, wer an diesem Abend als Sieger vom Eis gehen würde.

Das letzte Drittel stellte dann nur noch Kür nach der überstandenen Pflicht dar. Zunächst vereitelte Mario D’Antuono souverän einen Penalty, in einem letzten Versuch der Crocodiles zeigten sich aber die Bruns-Brüder erfolgreich, Daniel Bruns (47.) wuchtete mit letzter Kraft den Puck ins Tor. Das vermutlich schönste Tor des Abends sah man in der 56. Minute. Christian Schock kämpfte sich frei, lief ungehindert durch die Hamburger Abwehr und netzte locker ein. Auch Erik Pipp (49.), Stefan Bilstein (57.) und Travis Whitehead (58.) konnten den Spielstand weiter in die Höhe treiben.

„Mit der Mannschaft bin ich heute mehr als zufrieden. Die Hamburger haben vor allem im ersten Drittel sehr hart gearbeitet und versucht, uns das Leben schwer zu machen. Wir haben aber Charakter bewiesen und gezeigt, dass wir heute gewinnen wollten,“ resümierte Marc Garthe nach dem Spiel.
Lisa Rusteberg
Autor: nnz

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