Di, 15:37 Uhr
26.10.2010
Grüne Server
Nordhausen ist Preisträger im Wettbewerb Bundeshauptstadt im Klimaschutz. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nahm die Auszeichnung deutschen Umwelthilfe gestern in Berlin entgegen vom Potsdamer Klimaforscher Professor Dr. Mojib Latif, dem Schirmherren der Aktion entgegen.
Nordhausen erhielt den Sonderpreis in der Kategorie Grüne Informationstechnologie (green IT) für den ganzheitlichen Ansatz beim Einsatz neuer Informationstechnologie in der Stadtverwaltung. Dazu gehört neben der Umstellung auf Terminalserver und Thin clients auch eine Servervirtualisierung und der Austausch der Klimatechnik in der EDV. Die Umstellung geschah etappenweise. Damit hat Nordhausen nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern ist auch ein Vorbild für all jene Kommunen, für die ein neues Rechenzentrum oder die parallele Umsetzung des gesamten Maßnahmepakets finanziell nicht zu stemmen ist, heißt es in der Begründung des Preisgerichts.
Im 1. Schritt hat die Stadtverwaltung 2001 im Rahmen der Virtualisierung Rechnerleistung und Anwendungsprogramme vom jeweiligen Einzelrechner auf einen zentralen Server verlagert. Dabei konnte der Energieverbrauch um 9000 Kilowattstunden pro Jahr gesenkt werden. 2006 wurden dann die 65 Einzelserver mit Spezialaufgaben ersetzt von drei Hochleistungsservern, so genannten blade centern. Dabei wurden 18.450 Kilowattstunden gespart.
Der Einbau einer neuen Klimaanlage im Serverraum brachte letztlich im Jahr 2009 einen weiteren Einsparungsschritt von 90.000 Kilowattstunden. Eine bemerkenswerte Leistung, so die Jury.
Und es gab bereits eine erste Reaktion aus dem Polit-Bundeslager: "Zu dem verliehenen Sonderpreis für ein zukunftsweisendes Green-IT-Projekt sage ich: Herzlichen Glückwunsch, Nordhausen! Ich freue mich, dass auch eine Thüringer Kommune Preisträger des bundesweiten Wettbewerbes "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" ist, so Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen).
Autor: nnzNordhausen erhielt den Sonderpreis in der Kategorie Grüne Informationstechnologie (green IT) für den ganzheitlichen Ansatz beim Einsatz neuer Informationstechnologie in der Stadtverwaltung. Dazu gehört neben der Umstellung auf Terminalserver und Thin clients auch eine Servervirtualisierung und der Austausch der Klimatechnik in der EDV. Die Umstellung geschah etappenweise. Damit hat Nordhausen nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern ist auch ein Vorbild für all jene Kommunen, für die ein neues Rechenzentrum oder die parallele Umsetzung des gesamten Maßnahmepakets finanziell nicht zu stemmen ist, heißt es in der Begründung des Preisgerichts.
Im 1. Schritt hat die Stadtverwaltung 2001 im Rahmen der Virtualisierung Rechnerleistung und Anwendungsprogramme vom jeweiligen Einzelrechner auf einen zentralen Server verlagert. Dabei konnte der Energieverbrauch um 9000 Kilowattstunden pro Jahr gesenkt werden. 2006 wurden dann die 65 Einzelserver mit Spezialaufgaben ersetzt von drei Hochleistungsservern, so genannten blade centern. Dabei wurden 18.450 Kilowattstunden gespart.
Der Einbau einer neuen Klimaanlage im Serverraum brachte letztlich im Jahr 2009 einen weiteren Einsparungsschritt von 90.000 Kilowattstunden. Eine bemerkenswerte Leistung, so die Jury.
Und es gab bereits eine erste Reaktion aus dem Polit-Bundeslager: "Zu dem verliehenen Sonderpreis für ein zukunftsweisendes Green-IT-Projekt sage ich: Herzlichen Glückwunsch, Nordhausen! Ich freue mich, dass auch eine Thüringer Kommune Preisträger des bundesweiten Wettbewerbes "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" ist, so Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen).


