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Mo, 07:03 Uhr
25.10.2010

nnz-Forum: Der Umgang mit dem Bürger

Die Diskussion um den geplanten Autohof bei Sundhausen geht munter weiter. Eine nnz-Leserin versucht sich in einer sachlichen Betrachtung der bisherigen Fakten...


Ein Forum dient dem Meinungsaustausch. Jeder kann und darf seine Meinung zum Thema haben und äußern. Einige der Meinungsbildner sollten sich jedoch vor etwaigen allzu schnellen Verlautbarungen mit den Inhalten des Themas auseinandersetzen und die nervende Polemik, die hauptsächlich aus der Ignoranz der Tatsachen resultiert, in der Schublade lassen.

Es ist jedenfalls erschreckend, welches Niveau die öffentliche Diskussion in der Stadt, im Forum und in der Öffentlichkeit erreicht hat und welche Mittel bemüht werden, die eigene Meinung als sachliche Tatsache dazustellen. Der Deckmantel der Anonymität steht dabei einigen Aussagen gut, fraglich bleibt, ob der geneigte Schreiber diese Feststellungen im öffentlichen Licht ebenso vertreten würde.

Aber die Öffentlichkeit scheut nicht nur der „Heimliche“, wie sich kürzlich gezeigt hat. Selbst einige vom Volk Gewählte haben nicht das Rückgrat sich vor bzw. hinter ihre Wähler zu stellen und deren Mehrheiten zu unterstützen. Zu Wahlzeiten wurden die Mehrheiten zumindest durch diese Gewählten gerne und dankbar angenommen.

Wir alle sollten wieder zu mehr Gelassenheit, Niveau und Sachlichkeit in der Diskussion zurückkehren, auch wenn es jedem schwer fällt! Aber da die Definition einer „Meinung“ auch weiterhin nur einen subjektiven Charakter trägt, sind nur Fakten überzeugend, undiskutabel und objektiv. Daher hier eine Zusammenstellung auch für den nur oberflächlichen Leser:
  • Über 70% der Sundhäuser/-innen sind nachweislich gegen den Autohof an diesem Standort.
  • 2010 hatte der Ortschaftrat weniger als eine Woche Zeit über den Autohof und dessen nun erstmals bekanntgewordene Dimension abzustimmen, wobei weiterhin zu beachten ist, dass die Entscheidung eines Ortschaftsrates für die Stadt formal unerheblich bleibt. Trotzdem legt die Stadt Nordhausen das damalige „Ja“ als ein „Ja“ eines ganzen Ortes aus und negiert auch weiterhin die tatsächlich herrschende öffentliche Einstellung zu diesem Projekt.
  • Der vorliegende Bebauungsplan weist grundsätzliche und gravierende Fehler und Fehleinschätzungen auf, die durchgehend zum Nachteil der Bürger und zum Vorteil der Investition führen. Im Bebauungsplan wurden Gesetze, Normen und Vorschriften umfangreich ausgelegt, gedehnt und gebeugt, um diese Investition in diesem Umfang und an diesem Standort überhaupt darlegen zu können.
  • Die Stadt Nordhausen (Frau OB) würde mit dem Bebauungsplan nicht nur die bisher kursierenden Nutzungen unterschreiben. Nein, es kann und wird noch viel „besser“ kommen.
Der Wortlaut des gegenzuzeichnenden und dann verbindlichen Bebauungsplanes genehmigt unter Nutzungen: „Gewerbebetriebe aller Art“. Was man sich darunter vorstellen kann oder will, bleibt jedem einzelnen überlassen. Der Investor wird hier schon seine Vorstellungen haben, von denen wir dann überrascht werden dürfen - ohne spätere Einspruchsmöglichkeit, schließlich hätte Frau OB mit ihrer Unterschrift ja die „all inclusive“ – Nutzungen genehmigt. Der Autohof ist nur ein formaler Deckmantel für den Investor, um ein Gewerbegebiet an diesem Filetgrundstück zu installieren, denn dieses ist das eigentliche Ansinnen.

Selbst wenn die Größe des Autohofes infolge des öffentlichen Widerstandes reduziert werden würde, die Nutzungen und die daraus resultierenden Folgen für den Ort Sundhausen blieben hiervon unbeeinflusst. Dass dann dieser vorerst „kleinere“ Autohof zukünftig genehmigungsfrei erweitert werden kann und würde, ist vorhersehbar.

Fakt ist, dass die Stadt Nordhausen die Mehrzahl der Gewerbebetriebe an diesem Standort nachweislich nicht genehmigen dürfte (nachzulesen im Bebauungsplan Nr.88 „Autohof Sundhausen“), wenn diese Nutzungen nicht hauptsächlich der Versorgung der Verkehrsteilnehmer der A38 dienen würden. Die Begründung lautet nachvollziehbar, dass in Nordhausen eine „Übersättigung“ der geplanten Angebote vorherrscht und die Ansiedlung dieser Gewerbe einen Verdrängungswettbewerb und somit lediglich eine Verlagerung von Arbeitsplätzen und Gewerbeeinnahmen aus der Stadt auf die „grüne Wiese“ zur Folge hätte.

Das ist soweit auch redlich und zu akzeptieren, wenn die Stadt Nordhausen an dieser Stelle auch konsequent bleiben würde. Der objektiv agierende Leser müsste ebenso wie eine objektive Stadtverwaltung zu dem klaren Ergebnis kommen, dass die geplanten Nutzungen definitiv nicht vorrangig der Versorgung der Verkehrsteilnehmer der A38 dienen. Aber (siehe oben), mit dem Bebauungsplan würden ja nicht nur diese Nutzungen genehmigt, sondern ggf. noch viel mehr, eben alles, was man sich bei „Gewerbebetrieben aller Art“ so vorstellen kann.

Das ist das eigentliche und einzige Interesse des Investors, nicht der Autohof, sondern das Gewerbegebiet mit vielen Nutzern und Mietern, denn nur dann rechnet sich diese Investition. Das Geld kann nicht mit LKW-Stellplätzen verdient werden, sondern nur mit Nutzungen. Der Begriff „Autohof“ ist nur der Schlüssel zur Unterschrift unter dem Bebauungsplan.

Die Fakten zum Investor lassen nicht Gutes verheißen. Nutrilab (bzw. dahinter Flash Biolab) definieren sich in der Lebensmittelbranche als Lohnhersteller für diätische Lebensmittel und Nahrungsergänzungsprodukte. Dieses präqualifiziert Nutrilab „natürlich und eindeutig“ für die Branche der Projektentwicklung für Autohöfe.

Wenn man sich wie Nutrilab bzw. Herr Klaus Hasebrink 12 Jahre mit der Thematik Autohöfe beschäftigt, ohne auch nur ein Erfolgserlebnis zu haben (warum nur?), dann kann man eben auch mal Glück haben und eine offene Stadtverwaltung finden, die genauso zwingend ein Erfolgserlebnis benötigt. Auf den seit langer Zeit geplanten und vorinvestierten Projekten der Stadt Nordhausen, wie z. Bsp. dem Pferdemarkt, der Bäckerstraße, dem Blasiikirchplatz und der Stadtbibliothek bewegt sich derzeit nur einer, und das ist der Wind, der die Herbstblätter über die öden und verwaisten Areale fegt.

Nur folgende Fakten zur Info und ohne Wertung.
  • die Webseite und email-Adresse des Investors ist seit mehren Wochen deaktiviert
  • die dem Investor bzw. dem erfahrenen Projektentwickler Herrn Klaus Theodor Hasebrink gehörende Firma SG Projektentwicklung Immobilien-OER Gmbh musste mit Beschluss des Amtsgerichtes Charlottenburg vom 15.06.2010 mangels einer die Kosten des Verfahrens deckenden Masse ohne Insolvenzverfahren aufgelöst werden
  • neuerdings wird Herr Claudius Hasebrink anstatt dem bisher auftretenden Herrn Klaus Theodor Hasebrink als Projektentwickler benannt (oder handelt es sich etwa um die gleiche Person?)
  • auf aktuelle Nachfrage beim Bundesverkehrsministerium wurde geantwortet, dass für den Thüringer Abschnitt der A38 derzeit lediglich 22 LKW-Parkplätze fehlen
  • in der Nähe der Abfahrt Allstedt erfolgt in Kürze die Fertigstellung der dortigen Raststätten mit dann mindestens 160 LKW- und 300 PKW-Parkplätzen beidseitig der A38.
Einen Punkt, den Politiker unbedingt können müssten und den die Sundhäuser/-innen am meisten vermisst haben und weiterhin vermissen: Kommunikation, erklären, werben, vermitteln, auch für das Unpopuläre. Offenheit und Transparenz sieht eben anders aus!

Es geht hier nicht mehr nur um den Autohof, sondern darum, wie die Stadt Nordhausen und unsere gewählten Volksvertreter mit ihren Bürgern umgehen.
Sabine Meister
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
geloescht.otto
25.10.2010, 07:52 Uhr
S21
ist überall in diesem unserem Lande.
Frage: Wie wäre es dem mit einem Schlichter?
NDHler
25.10.2010, 08:28 Uhr
Schlichter? Sinnlos!
Ein Schlichter hätte dann die Aufgabe einen Kompromiss zwischen beiden Seiten zu erzielen. Das geht aber nur, wenn beide Seiten nicht auf ihren Maximalforderungen beharren! Derzeit kann man aber bei den AH Gegnern keinerlei Kompromissfähigkeit erkennen, daher bringt auch ein Schlichter nichts!
liamka
25.10.2010, 08:29 Uhr
es war ja auch mal ein paar Tage ruhig hier
Wird das eigentlich irgendwie gesteuert oder warum kommen solche Beiträge immer, wenn ein paar Tage mal Ruhe ist von diesem leidigen Thema. Keine Neuigkeiten, nur anders formuliert, das Gleiche Bla-Bla-Bla wie schon vor Wochen. Ist es nicht mal langsam gut?
Retupmoc
25.10.2010, 10:04 Uhr
Gut ist,
wenn der Autohof vom Tisch ist und der Investor mit seinem Stangentanzlokal in Buxtehude ansässig ist.
teamplayer
25.10.2010, 10:28 Uhr
Langsam nervt das Thema!
Fangt endlich an zu bauen, damit man sich wieder den wichtigen Sachen widmen kann.
Totofino
25.10.2010, 18:21 Uhr
Imageschaden für Nordhausen
Man kann feststellen, dass nicht alle hier in einer Mannschaft spielen, aber das ist eben so.

Ich hoffe die Zusammenarbeit mit diesem Projektentwickler (ausdrücklich nicht Investor) Herrn Klaus-Theo Hasebrink (Nutrilab) führt nicht entgegen der Absicht der Stadt Nordhausen sich selbst bekannt zu machen, durch den Namen "Autohof Nordhausen" eher zu einem Imageschaden, wenn bedenkt, dass das Thema vielleicht auch bald überegional publiziert wird.

Man kann nur vermuten, dass bei einigen der Firmen, in deren Zusammenhang der Name Klaus-Theo Hasebrink auftaucht, einiges nicht mit rechten Dingen zugeht, dies zeigt die oben angeführte Insolvenz, ausserdem ist keine dieser Firmen per Homepage o.ä. erreichbar.

Es ist der Stadt Nordhausen nur dringend anzuraten, diesen Mann oder eben auch Herrn Claudius Hasebrink bzw. die Fa. Nutrilab endlich auf Herz und Nieren zu prüfen, ich denke es ist Gefahr in Verzug.

Seine Inkompetenz in Bezug auf Autohöfe haben diese Leute ja mit der Behauptung, ein AH wäre in Bleicherode bei 700 m Entfernung nicht möglich (1000 m ist die Obergrenze) schon bewiesen.

Auch die ökonomisch völlig blödsinnige Planung mit 212 Lkw, 10 Bus und 180 Pkw - Plätzen beweist dies.
Wir haben aus dem Bundesverkehrsministerium die konkreten Bedarszahlen am 18.10.10 erhalten, die letzte Bedarfsermittlung ergibt 22 Lkw- Standplätze (2008) allerdings bei Mitnutzung der Bus und Pkw- Stellplätze aber auch ohne sind es nur 62 benötigte Stellplätze, selbst wenn man die 2 Jahre Entwicklung dazurechnet werden daraus im Höchtfalle 70 benötigte Plätze, wenn man dann noch bedenkt, dass in Breitenbach bei Leinefelde im Thüringer Raum ein AH geplant ist, der ja mindestens 50 Stellplätze haben muss, diese gehen dann auch von der Bedarfszahl (62) ab, sieht man, dass dort wieder nur Boden für ein leerstehendes Gewerbegebiet versiegelt wird, dieses Projekt ist zum Scheitern verurteilt.

MfG
liamka
25.10.2010, 19:57 Uhr
nein
es reicht einfach mal, daß Sie dagegen sind, kann man nicht ändern, daß Sie extra eine Bürgerinitiative gegründet haben, ist auch klar und auch nicht weiter schlimm, aber Ihre Berichterstattung und Ihre Statements zu diesem "leidigen" Theme hier sind einfach nur noch lästig, immer die gleiche Leier ohne auch nur ansatzweise von der sturen Meinung abweichbar.

Hören Sie sich mal in der Stadt um, da hören sie auch Aufstöhnen, wenn es um das Thema geht, es ist einfach genug gesagt dazu.

BITTE!
Motte83
25.10.2010, 20:39 Uhr
Wo bleibt die Gewichtung
An anderer Stelle habe ich es schon mal geschrieben, aber Wiederholungen führen ja bekanntlich zu einem besseren Lernergebnis.
Sundhausen hat ca. 1200 Einwochner, von denen 75% gegen den Autohof sind. Macht nach Adam Riese 900 Menschen. Nordhausen insgesamt hat 44000 Einwohner. Da machen die 900 Sundhäuser fast genau 2% der Nordhäuser aus. Dem wirklich gewichtigen Teil aller Nordhäuser wird der Autohof mangels eigener Betroffenheit wohl recht egal sein.

Mit 2% kann man nicht einmal einen Sitz im Stadtrat erwirken. Und das ist bekanntlich auch gut so. Würden wir jeder Minderheit ein aktives Mitspracherecht zugestehen, hätten auch die von uns ungeliebten Parteien z.B. in jedem politischen Gremium auf einmal Gehör. Um es im Klartext zu sagen: es gibt leider mehr rechts-außen angesiedelte Wähler als Autohof-Gegner. Dafür nehmt ihr aber locker 10% der aller Postings hier im Forum für euch ein.

Liebe Sundhäuser, es tut mir leid und ich will nicht mit euch tauschen. Aber mir wurde die Autobahn auch fast vor die Nase gebaut. Man gewöhnt sich an alles, meine Kinder sind gesund und Gott hat mir die Gelassenheit gegeben, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Diese wünsche ich euch auch.
mussmalsagen
26.10.2010, 00:34 Uhr
, dass dieser Beitrag alles zum "AH Nr.88 " zusammenfasst
Dieser Beitrag ist aus mehreren Richtungen ein Beispiel für alle hier. Zum einen sind die Fakten relativ frei von Emotionen aufgezählt. Wenn man also wirklich wissen will, worum es bei den Machenschaften zum AH Sundhausen geht, muss man nur bis zum Ende des Artikels durchhalten, was leider einigen Kommentatoren hier weiter unten nicht ganz gelungen scheint.

Ich will es noch einmal deutlich formulieren: Es geht schon gar nicht mehr um sachliche Argumentation für oder gegen LKW-Stellplätze sondern um politische Machenschaften; es soll einfach gemacht werden, "basta".

Zum zweiten geht die Autorin mit gutem Beispiel voran und nennt ihren vollen Namen-das Beispiel sollte Schule in jedem anderen Forum übrigens auch machen - dann würden auch die sinnlosen Beleidigungen usw. stark zurückgehen.

Es war also sehr angenehm, diesen Beitrag zu lesen.
Vielen Dank dafür sagt Herr Schmidt
(jaja, ich melde mich auch bald mit meinem richtigen Namen an ;-) )
Retupmoc
26.10.2010, 09:20 Uhr
@ Logix
Also ich wohne in der Kernstadt und mich müssen Sie zu den 900 Sundhäusern dazu addieren. Ich will den Autohof nämlich auch nicht. Als ich gestern abend den Hainer Berg hinunter fuhr, dachte ich an die Erschließungsmaßnahmen, die Staus, den Lärm und den Dreck. Und deshalb: Nein - ich will den Autohof nicht. Und ich werde die Bürgerinitiative dabei unterstützen. Mal sehen ob die Staatsmacht dann auch Pfefferspray und Wasserwerfer einsetzt.

Obwohl..so eine Stangentanzbar hätte schon etwas. Nutrilab wird schon wissen was man tut. Ein kleines Rotlichtviertel in der Vorstadt hätte schon etwas.
Unter 32 16 8 herrscht dann Konjunktur die ganze Nacht.
Nordhäuser
26.10.2010, 14:39 Uhr
Was hier los ist??!!
Also langsam wird es hier wie im Kindergarten. Alle Arbeitslosen schreien jeden Tag nach Arbeit. Dann hätte man die Chance durch den Autohof einen Arbeitsplatzt zu bekommen, ist es auch wieder falsch. Ja was denn nun?

Arbeiten ja, aber nicht in Nordhausen. Es macht doch mehr Spaß rum zu meckern weil man eine Stunde zur arbeit fährt oder weil keine Arbeit da ist. Aber wahrscheinlich wohnen in Sundhausen nur Frauen die Angst um Ihre Männer haben oder nur Arbeitslose die Angst haben eine Arbeit zu bekommen. Oder wie erklärt Ihr euch hier diese sinnlose Diskusion?
Windhauch
26.10.2010, 14:47 Uhr
Lyrik
Besonders bewegend war für mich, im vorgestellten Artikel von meinem Verwandten, dem Wind, zu lesen, der in Nordhausen über die Investitions-Areale Bäckerstraße, Stadtbliothek und auch über den ehemaligen Polizeihof (Pferdemarkt) fegt, um die Herbstblätter in Bewegung zu halten.

Voll darüber in Verzückung geraten hätte ich beinahe vergessen, zu erwähnen, dass meiner Empfindung nach

- der Artikel fundiert und sachlich die für eine Entscheidung auch wichtigen und unbedingt zu beachtenden Zusammenhänge aufzeigt,

- die stutzig machenden „Hintergründe“ zu den Investoren primär auch den Stadtvätern, respektive Stadtmüttern bekannt sein müssten,

- die Erwartung einer späteren Vergrößerung und Umnutzung (Konsumangebot in verschiedensten Richtungen) nicht gegenstandslos ist, weil der Investor die Stadtnähe und damit die Konsumentennähe (die LKW-Fahrer werden's finanziell nicht bringen) sucht,

- die gegenwärtigen Planungs-, Bebauungs-, Investitions-, Mitbestimmungs- und "Wie-sie-alle-heißen-mögen"- Prozedere immer weniger geeignet sind, die notwendige Transparenz der Vorhaben den Steuerzahlern gegenüber zu erzielen,

- dadurch der "Da-haben-wir-aber-früher-schon-mal-darüber-gesprochen (abgestimmt)"- Mentalität Vorschub geleistet wird,

- zunehmend die "Allgemeinen-Geschäftsbedingungen-Praxis" [wer sie (die Bedingungen) nicht liest oder versteht ist selber Schuld] um sich greift, weil Beratung, Aufklärung, persönliche Information zu umständlich, zu kostenintensiv oder einfach nicht gewollt sind,

- wir mehr werbende, überzeugende und weniger bestimmende Politiker und Verantwortliche benötigen (siehe Stuttgart21, Flughafen Berlin-Schönefeld),

- die durchaus zündenden Initiativen der Parteien unmittelbar vor einer Wahl [z.B. Sonnenschirmstände in der Fußgängerzone, Rednertribünen auf dem Petersberg (oder anderswo), usw.] auch von Investoren und deren Projektwerbern aufgegriffen werden sollten (wenigsten einmal!),

- letztlich jeder Bürger der Stadt Betroffener eines Invest-Projektes sein kann, sei es die Bäckerstraße, die (künftige) Stadt-Bibliothek, oder die Super-Einkaufspassage am Pferdemarkt als DAS TOR zur Altstadt, also Orte, an denen derzeit nur der Wind für Bewegung sorgt ... !
Georg66
27.10.2010, 07:09 Uhr
Arbeitslos
@Nordhäuser,
wenn Sie alle Arbeitslose in NDH meinen, dann liegen Sie falsch. Denn wie kommen Sie darauf, dass alle nach Arbeit schreien? Die Dumping Jobs am Autohof können Sie mal selber machen. Da bleibe ich doch lieber im Unterhemd und einer Flasche Bier in der Hand auf der Couch sitzen.
Retupmoc
27.10.2010, 07:46 Uhr
Was hier los ist?
Kann ich Ihnen sagen lieber Nordhäuser !

Meiner Meinung nach schafft der Autohof keine Arbeitsplätze für Nordhäuser - nein er wird Sie vernichten. Es ist doch logisch, das wenn ein neues Hotel kommt, eine neue Fastfoodanlage, Tankstelle usw. aus bestimmten Gründen den Umsatz an anderen Institutionen dieser Art zurückgehen wird.

Das Leitungspersonal bringt der Herr von Nutrilab natürlich mit, denn er wird dafür keinen Arbeitslosen aus der Region rekrutieren. Was die Rotlichtdamen - betrifft...ok es gibt hier in der Region schon einige Frauen aus dem ehem. Ostblock, aber die sind vielleicht dafür nicht attraktiv genug. Also werden die auch exportiert.

Und dann stelle ich mir noch folgende Frage: Wenn der Hof bei Bleicherode sein sollte, wieso kann dann eine Arbeitskraft aus Nordhausen nicht da arbeiten. Die paar Kilometer Anfahrtsweg sind ja nun wirklich für die Katze.

Wir werden alles dran setzen, das dieser Autohof nicht in Sundhausen kommt. Auch gegen Wasserwerfer und Tränengas. Wenn ich Rinke/Jendricke wäre und den Autohof durchsetzen würde - dann würde ich allerdings schon mal mein Köfferchen packen, denn die nächste Wahl wird verheerend werden. Für diese Personen. Das ist so sicher wie Kloßbrühe.
Ohler Nordhiser
27.10.2010, 10:12 Uhr
Klarer Fall
vom sankt florians prinzip: verschon mein haus, zünd andere an. es ist genauso, wie der nordhäuser geschrieben hat. alle schreien nach arbeit, aber wehe es wird ernst damit. zu nah, zu weit, zu schmutzig, falsche arbeitszeiten - irgendein grund wird sich schon finden. da ist es doch viel besser weiter von der stütze zu leben und ordentlich zu meckern.

der irrsinn ist eigentlich nicht zu toppen: da findet sich jemand, der geld in die hand nimmt und arbeitsplätze schaffen will und derjenige wird sofort in die schmuddelecke gestellt mit der argumentation von profitsucht o.ä. im klartext: klarer fall von bösartigen westlern, die die armen (jammer) ostler in die knie zwingen und ausbeuten wollen. und das im wunderschönen und offensichtlich schützenswerten sundhausen. vielleicht sollte sich mal jemand klarmachen, dass das ganze kein wunschkonzert von irgendwelchen sundhäuser dorf provinzlern ist, sondern dass es sich hier schlicht und einfach um eine investition und ein geschäft handelt.

nicht mehr und nicht weniger und mit allen vor- und nachteilen. und auch wenn es z. zt. offensichtlich mächtig "in" ist, bei jeder kleinigkeit auf die straße zu gehen - die cleveren typen stehen dort nicht rum und halten irgendwelche dümmlichen schilder hoch - die sind nämlich schon unterwegs und sind die ersten, die einen job genau dort bekommen, nämlich beim autohof.
Retupmoc
27.10.2010, 11:20 Uhr
Provinz
Also ich habe Arbeit, demzufolge schreie ich nicht danach. Desweitern wohne ich in der Stadt und habe den Autohof nicht vor der Tür. Deshalb kann ich auch mit Argumenten punkten und nicht mit Polemik Ohler Nordhiser.

Die Sundhäuser als Vorstadtprovinzler zu beleidigen ist schon aus dem Grund eine Frechheit, da die Stadt Orte wie Sundhausen, Leimbach usw. eingemeinden musste um überhaupt in der jetzigen Form existieren zu können. Dazu braucht man nämlich eine gewisse Anzahl an Einwohnern. Die hätte man allerdings ohne Eingemeindungen nicht mehr. Wäre das nicht so, könnten die Sundhäuser Bürger das allein entscheiden, und was da rauskommen würde ist sicher sogar dem letzten verbohrten Nordhäuser klar. Ein klares NEIN.

Und ja...man kann es nicht verallgemeinern, aber es gibt genug Beispiele wo westdeutsche Investoren den Osten platt gemacht haben. Nehmen Sie als Beispiele mal Hochbau und Nobas. Das mal nur am Rande.

Das Wichtigste ist aber die Frechheit, sich als Stadtbürger herauszunehmen, Menschen die in der Provinz ( Sundhausen ) zu diskriminieren. Warum bauen wir den Autohof nicht einfach auf das Gelände vor der Blasi Kirche - da stört er doch auch keinen?
Börni1
27.10.2010, 12:05 Uhr
Eigentlich
Man kann es wirklich nicht mehr hören- das Gejammere zum Autohof! Eigentlich!
Ich war eigentlich auch immer pro eingestellt, nicht nur wegen der Arbeitsplätze. Endlich passiert wieder etwas, und z.B. so eine Indoorspielhalle ist ja was feines.

Die 200 LKW und der Lärm stören mich ja nicht- ich fahre ja wieder zu mir nach Hause! Und genau das ist das Problem- die Sundhäuser können das nicht, sie wohnen nämlich da. Und sie haben diesen Lärm 24 Stunden, 365 Tage!

An die Autobahn haben sich alle gewöhnt, aber der Autohof setzt ja nochmal einen drauf. Und zu guter Letzt habe ich mich ehrlichen Herzens gefragt, ob ich in einer solchen Umgebung leben wollen würde- und da war meine antwort ganz klar "NEIN". Außerdem finde ich es schon sehr bedenklich, das der Entwickler insolvent ist- nach erfolgreich und vertrauenswürdig sieht das nicht aus.
Sissi
27.10.2010, 12:08 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Frau Mustermann
27.10.2010, 16:20 Uhr
Bewundernswert!
Es ist doch wirklich bewundernswert, wieviel Energie und vor allem Zeit hier einige in ihre Beiträge investieren. Vor allem für "rwe 62" scheint es keine Freizeit mehr zu geben. Wenn sich dann bei Baubeginn einer an die Bagger kettet, wissen wir, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt.

Ich habe den Eindruck, dass alle Kommentare pro den Autohof von den Gegnern desselben ignoriert werden. Mit Verve werden immer die gleichen Argumente vorgebracht. Ich möchte nur daran erinnern, dass es sich um einen privaten Investor handelt, der das Geld in die Hand nimmt. Sollte er irgendwann insolvent sein, ist das nicht unser Problem.

Dann kommt ein Anderer und ersteigert das Grundstück und betreibt den Autohof weiter. Zum Glück kann niemand die Reisenden davon abhalten, den fertigen Autohof zu benutzen. Allerdings traue ich einigen Artikelschreibern sogar Straßensperren o.ä. zu...
blackbear77
27.10.2010, 19:01 Uhr
hmm
also irgendwie hab ich da einen ganz seltsamen Verdacht. Das es in Sundhausen ja schon einen amüsierbetrieb gibt ist doch nichts neues oder?

Direkt gegen den Autohof ist man meist eigentlich auch nicht oder? Kann es sein das da eher ein eigenes Geschäft geschützt werden soll?
Peppone
27.10.2010, 20:28 Uhr
hmm, na klar,
bei über 600 gesammelten Unterschriften und 230 Ein- oder Widersprüchen, die der Stadt vorliegen, kann man ganz klar davon ausgehen, dass hier ein Amüsierbetrieb den anderen ausstechen will.* (*Satire, ich schreib es mal extra dazu, damit es nicht wieder mißverstanden wird. ;-))

Man Leute, nehmt doch einfach mal zur Kenntnis, dass die Mehrzahl der dort lebenden Bürger das Ding so nicht will! Natürlich ist der Standort dort am Scheitelpunkt der A38 und der B4 aus wirtschaftlicher Sicht optimal. Aber wenn die Leute, die dort leben müssen es nicht wollen, dann muss man das akzeptieren. Da muss man nach Lösungen suchen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Die Sundhäuser in die Rotlichtecke zu stellen und ihnen mangelnde Sozialkompetenz zu unterstellen bringt überhaupt nichts!

Es gilt der alte Spruch: "Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu."
Totofino
27.10.2010, 22:04 Uhr
Herr Hasebrink und verschiedene Firmen
Es ist wahrscheinlich nicht nur die eine Firma, die dubios ist, Die OE R Immobilien GmbH war übrigens früher in München ansässig, also schon vorher auf der Flucht ?

Es gibt außerdem folgende Firmen, wo
Herr Klaus-Theo Hasebrink auftaucht :

Groma Beteiligungs GmbH in Gelsenkirchen später in Pfaffenhofen a.d. Ilm

Grundstücksgesellschaft Duisburg

Diese 3 Firmen habe ich der Stadt NDH auch schon am 22.08. benannt, anscheinend ist man immer noch nicht tätig geworden und hat Herrn Hasebrink überprüft, sonst hätte man die oben genannte Insolvenz gefunden und hätte entsprechende Schlüsse ziehen können.

Weiter :
Hasebrink Immobilien GmbH in Blankenheim (SGH)

Malessa-Hasebrink-Gruse GbR, diese Firma hat schon 1994 den Zuschlag zum Bau eines Parkhauses in Sangerhausen am Markt erhalten, dieses ist an keiner Stelle in SGH gebaut worden.

Ich habe Informationen aus dem Raum SGH erhalten in Bezug auf Herrn Klaus-Theo Hasebrink, deshalb habe ich mich dort auf Spurensuche begeben, er hat dort nur Staub aufgewirbelt (dort spricht man von verbrannter Erde), es ist nichts zu sehen von positiven Ergebnissen.

Es gibt nicht zuletzt die hier in Sundhausen tätige Nutrilab Lebensmittel GmbH, die auch in Waltrop tätig oder besser schon gescheitert ist? Diese Firma bzw. Herr Hasebrink hat in Waltrop nur einen Teil der Gewerbeflächen erworben und hat dann Investoren gesucht, deshalb sollte man bei der Fa. Nutrilab bzw.
Herrn Hasebrink nicht von „Investor“ sprechen,
er trägt keinerlei Risiko.

Ich zitiere die „Waltroper Zeitung“ vom 18. März diesen Jahres :

Projektentwickler Klaus-Theo Hasebrink nennt noch keine Namen ansiedlungswilliger Firmen, beschreibt aber im Gespräch mit der Waltroper Zeitung schon genau die Nutzer. Da wären als erstes der Discounter und Fastfood-Betrieb samt Drive-In („Besser als Mc Donalds“), der zu Werbezwecken einen 13 Meter hohen Pilon baut. Dann soll es noch eine Physio-Therapiepraxis, eine Orthopädie-Werkstatt und -Laden sowie ein Lady-Fitness-Center mit Saunabereich geben. Drei Arztpraxen und Apotheken sind vorgesehen..

Alles nur vollmundige Versprechen (Luftblasen), gebaut wird zur Zeit nur der Discounter, nämlich ein Aldi – Markt. Man kann die Baustelle Leveringshäuser Feld getrost als gescheitert betrachten, zumindest den Teil von Nutrilab, denn mehr Investitionen sind in nächster Zeit nicht vorgesehen.

Nun kann sich jeder ausrechnen, wenn es kein Gewerbe gibt, gibt es keine Arbeitsplätze, leider wird dieser Projektentwickler alle enttäuschen, die auf Arbeitsplätze hoffen.
blackbear77
27.10.2010, 22:42 Uhr
hmm die 2.
okay ich sollte meine Ironieschreibweise doch noch etwas überarbeiten. ich wollt vor allem auf eben den Streitpunkt Rotlicht hinaus. Im Autohof ist es Schlimm? Eine Gefahr für Moral und Gesellschaft? Denkt denn gar keiner an die Kinder? denkt doch auch mal an die Kinder!!!! 1elf!!

(sorry als alter Heiseforumleser mußte das jetzt sein)

Zurück zum Thema. Warum ist Rotlicht auf dem Autohof ein Problem? Mitten im Ort aber seit einigen Jahren nicht? Ob die Stadt Nordhausen den Autohof mit oder ohne Rotlicht genehmigt ist eigentlich egal. ich glaube nicht das die Stadt die "vielleicht" zu erwartenden Steuereinnahmen nach Bleicherode gehen läßt.

Und das aus Bleicherode der Ruf nach dem Autohof kommt ist doch auch klar deren Stadtsäckel hätt das Geld auch bitter nötig. Und Die Aussage: Hier in Bleicherode machen wir das garantiert ohne Rotlicht weil das wollen wir nicht! Ist so nichts wert, selbst wenn Bleicherode Rotlicht haben wollen würde: sie dürftens nicht
Retupmoc
28.10.2010, 07:51 Uhr
Warum ist Rotlicht ein Problem?
Kurz zusammengefasst:

Wegen den Assis und den Verbrechern die in diesem Dunstkreis wie die Motten angezogen werden.

Aber ob mit oder ohne Rotlicht - der Autohof ist Mist !

Und ja Frau Mustermann, es wird zivilen Ungehorsam geben, ABER NICHT NUR VON EINER EINZELNEN Person
NDHler
28.10.2010, 08:19 Uhr
Lieber rwe62,
sie müssen den Beitrag von blackbear77 schon richtig lesen! Die Frage ist, warum stört Rotlicht auf dem Autohof und mitten im Ort nicht? Das Rotlicht ist doch schon da! Jetzt sind sie platt was?! Was aber bisher fehlt sind die Asis und die Verbrecher, die sucht man vergebens! Übrigens freue ich mich schon auf den von Ihnen organisierten „zivilen Ungehorsam“! Das will ich sehen!
smilendh
30.10.2010, 01:05 Uhr
gezielte sekkante Anheizung oder sachliche Diskussion
"Man kann es nicht mehr hören"...
ist der wahrnehmbare Tenor, der hartnäckig verbal lautstarken Befürworter dieses umstrittenen Autohofstandortes, welchen man als immer wiederkehrende Floskel allmählich wirklich nicht mehr lesen kann.

Wenn ich etwas nicht mehr "hören" kann, verschwende ich doch nicht meine Zeit, immer und immer wieder Kommentare zu verfassen, die letztendlich fast nur vorsätzliche Polemik beinhalten.

Ursprünglich hatte ich das NNZ-Forum, welches sich oftmals schon als "Streitforum" zu aktuell politischen Themen darstellte, recht skeptisch betrachtet und es eher gemieden, in der Tiefe der Diskussionen wahrzunehmen - der tränenden Augen und dem zum Teil hässlich emotionalen Ankratzten der Gemüter wegen.

Aber nun muss ich sagen, dass das NNZ-Forum an dieser Stelle genau richtig ist, einen gewissen demokratischen Wirkanteil zu einem Streitthema in der öffentlichen Diskussion mit hervor zu bringen, den es ansonsten in der öffentlichen Berichterstattung nur schwer gibt, da es hier meist die Informationen nur einer publizierenden Interessenseite gibt.
Dieser Wandel nun in meiner Sicht rührt aus einer gewachsenen Hoffnung, dass auch die verantwortlichen Entscheider den Inhaltsextrakt einer solchen öffentlichen Diskussion wahrnehmen und als Potential für Ihre Entscheidungsfindung zum nachhaltigen Wohle der Gemeinheit nutzen.

Das Projekt "Autohof Standort Sundhausen" befindet sich momentan noch genau in der Phase der zu einem solchen Projekt notwendigen Bürgerbeteiligung und der Abwägungsprozess ist unter Beachtung und Abarbeitung der durch die (betroffenen) Sundhäuser verfassten Einsprüche noch im Gange.
Von daher ist es noch nicht "zu spät", wie schon oft zu vernehmen war und wie es auch irreführender Weise von "der Stadt" (als bislang einzige Stellungnahme) in Form der, in dieser Phase eines eigentlich ergebnisoffenen Abwägungsprozesses, beinahe vermessen betonten Aussage der amtierenden Bau- und Wirtschaftsdezernentin Frau Klaan: "Wir wollen für Nordhausen einen Autohof, auf dieser Fläche" publiziert wurde.

Es liegt in der Verantwortung der Entscheider der Stadt Nordhausen, die Verhältnismäßigkeit zwischen Nutzen und der über Wochen dargelegten vermeidbar, langfristig ungünstigen Auswirkungen eines fast nur aus ökonomischer Sicht begründeten Autohofstandortes dieser Dimension und mit dieser eindeutig nicht zweckdienlichen Nähe zu einem Wohngebiet abzuwägen und eine nachhaltige und für viele akzeptable Lösung zu finden.

Das Erfordernis eines Autohofes ist aus dem zu erwartenden Nutzen entsprechend seiner Zweckbestimmung abzuleiten und nicht an ein festgelegtes Planungsgebiet gebunden!

Die Betrachtung alternativer Standorte sollten durch die Verantwortlichen "auf die Tagesordnung" gebracht werden - uneigennützig global betrachtet, auch wenn ein vermutlich ausgeglichenerer, mehr konfliktfreier Standort dann später nicht mehr im Gebiet der Planungshoheit der Stadt liegen sollte. Die Stadt hat auch Mitverantwortung für die Region.

Ich wünsche den Sundhäusern und letztendlich auch Nordhäusern viel Glück und den Berufskraftfahrern, welche die maßgeblichen Nutzer eines Autohofes sein sollten, einen ruhigen, zweckdienlichen Standort für die letztendlich benötigten Rast- und Ruheplätze, die am Ende tatsächlich NICHT einen so freigiebig und in dieser penetranten Ortsnähe geplanten Autohof erforderlich machen.
Retupmoc
30.10.2010, 10:51 Uhr
Ziviler Ungehorsam
findet doch schon statt lieber NDHler. Wozu demonstrieren denn die Menschen sonst? Aber das verstehen Sie ja nicht, sie sitzen in ihrem Büro und schreiben werktags ab und zu mal ihre verknöcherte Meinung. Gut so .- wir haben Meinungsfreiheit. Ich akzetiere auch Ihre Meinung, finde Sie nur falsch. Nur akzeptieren Sie bitte dann auch die Meinung von hunderten besorgten Bürgern.

Und was das Rotlichtmilleu betrifft. Ich persönlich habe eine hübsche Frau und brauche die Nutten nicht. Weder in Sundhausen , noch in der Kernstadt. Denken Sie vielleicht auch mal an diese Frauen, die von Zuhältern da hingesteckt werden und ausgebeutet werden. Unterstützen Sie das? Dann tun Sie mir leid. Ein NORMALER Bürger braucht das nicht.
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