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Do, 12:19 Uhr
14.10.2010

nnz-Forum: Endlich geschafft!

Unter dem Titel "Das Ende einer Ära" berichtete die nnz gestern über einen Wechsel in der Geschäftsleitung zu Ende dieses Jahres. Dazu haben nnz-Leser ihre Anmerkungen....


Zur Einführung: der Verfasser dieser Zeilen kann den bisherigen Kommentaren nur beipflichten. Zur Sache: Nach dem Ausscheiden des ehemaligen Vorsitzenden des Aufsichtsrates am Südharz-Krankenhaus, Herrn Mund, wurde ein Gremium von den beiden Gesellschaftern installiert, welches nicht unbedingt von Kompetenz und Sachkenntnis, sondern von Hörigkeit und der richtigen Parteizugehörigkeit bestimmt war. Zumindest in den Führungspositionen.

Der Anfang vom Ende! Halb Deutschland, zumindest der fachlich kompetente, hat unser kleines Nordhausen um diese medizinische Einrichtung beneidet (die andere Hälfte würde es am liebsten kaufen). Eine Einrichtung mit noch rund 1.800 Mitarbeitern, das in personeller, medizinischer, technischer und gebäudemässiger Ausstattung hervorragend aufgestellt ist. Irgendwie war das einigen ein "Dorn im Auge". Also wurde die systematische Demontage eingeleitet, welche ihren Höhepunkt jetzt gefunden hat. Unser bis Dato gut funktionierendes Krankenhaus ist doch bei weitem wichtiger und nachhaltiger als eine Landesgartenschau, eine Bibliothek, mehr oder weniger gelungene "Neuansidlungen" usw. usw. usw.

Was dort in 20 Jahren geleistet und geschaffen wurde, davon können die beiden Gesellschafter nur träumen. Bei denen gab es ausser Zank, Streit und Intrigen bei weitem nicht soviel positives zu berichten. Aber wie gesagt, jetzt hat man es ja geschafft. Hier ist nichts zum Wohle der Allgemeinheit passiert, sondern nur zur Befriedigung des eigenen Ego´s. Man möge sich bitte die Passage des Statements von Landrat und OB auf der Zunge zergehen lassen: "... angesichts des anstehenden Geschäftsführerwechsels eine Neuausrichtung ... vorzunehmen".

Was passiert, wenn dieser Wechsel vollzogen ist? Spätestens in 3 bis 5 Jahren werden wir uns mit den Folgen dieser Entscheidung konfrontiert sehen. Sicherlich nicht positiv. Die das "verzapft" haben, werden dann aber in den meisten Fällen ihren Ruhestand bzw. ihren gut dotierten und gesicherten Posten genießen können. Wo kann man schon sonst für so "mickrige" Gesellschafteranteile einen solchen Mehrwert abschöpfen? Leider ist sowas meistens nur temporär und nicht von Dauer. Beispiele gibt es genügend.
C. M., vollständiger Name ist der Redaktion bekannt
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
Der Roland
14.10.2010, 13:21 Uhr
Von langer Hand vorbereitet
Das, was sich in den vergangenen Wochen am Krankenhaus zuspitzte, war seit Jahren geplant. Wie kann es denn sein (und mit wessen Duldung), dass eine Geschäftsführerin eines Unternehmens, das im Wettbewerb mit Geschäftsfeldern des Krankenhauses steht, in dessen Aufsichtsrat gewählt wird.

Und gerade in der CDU-Fraktion des hiesigen Rates sitzen doch noch einige andere Menschlein, die eine offene Rechnung mit dem Herrn Pille zu begleichen haben. Übrigens in der Verwaltung selbst auch.

Die alle zusammen können nun den Laden da oben zerfleddern. Die Interessenten stehen bereits Schlange. Ein Verein, eine gGmbH und in Werk, wie man hört.
Rotranner
14.10.2010, 15:27 Uhr
Demontage
Wer über unser Krankenhaus spricht, spricht auch über das Ehepaar Pille. Untrennbar sind beide Namen miteinander verbunden. In den vielen Jahren nach der Wende waren alle Neuerungen im Krankenhaus zum großen Teil dem Elan und der Findigkeit von Herrn Pille zu verdanken.

Unter seiner Regie war es möglich die Blutspenden im eigenen Haus zu verarbeiten, die Bettenhäuser zu erneuern, hochwertige Geräte zu installieren u.v.m. Er hielt das Geld zusammen und beschaffte Fördermittel in ungeahnter Höhe. Womit hat er es verdient, dass jetzt mit beispiellosem Elan seine Demontage betrieben wird und sein über die Landesgrenze hinaus bekannter guter Ruf durch Gerüchte und gezielt gestreute Unwahrheiten beschädigt wird? Wem hat er auf die Füße getreten?

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan !
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