Mo, 08:14 Uhr
20.09.2010
Protest gegen Reform
Die Gesundheitsreform ist Mittwoch dieser Woche Thema im Bundeskabinett: Gesundheitsminister Rösler will sparen – das geht vor allem zu Lasten vieler Versicherter. Gerade Kassenpatienten zahlen bei der Reform drauf. Dagegen will die LINKE auch im Landkreis Nordhausen protestieren...
Die Nordhäuser LINKE beginnt am Mittwoch um 15:00 Uhr mit einem Infostand vor der Südharzgalerie in der Nordhäuser Bahnhofstraße eine Gesundheitskampagne und informiert über Knackpunkte der Reform. In regelmäßigen Abständen wollen die Linken an Infoständen in der Stadt Nordhausen und im Kreisgebiet mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.
"Unsere Erfahrungen werden dann in eine gesundheitspolitischen Konferenz, die am 17. November um 18:00 Uhr in den Rolandstuben stattfindet, einfließen. Dazu werden wir Vertreter der Ärzteschaft, Krankenkassen, des Gesundheitswesens und die Öffentlichkeit einladen", so Rainer Bachmann, der Kreisvorsitzende.
Schwarz-Gelb wolle einen Systemwechsel im Gesundheitswesen auf niedrigstem Niveau in der Finanzierung durchführen. Dabei sei es gegenwärtig völlig unklar, wie der Sozialausgleich finanziert werden soll. Der Arbeitgeberanteil werde eingefroren. Die zukünftigen Kostensteigerungen tragen dann allein die Versicherten. Nach Auffassung der Nordhäuser LINKEN wird damit der Entsolidarisierung im Gesundheitswesen Tür und Tor geöffnet.
Autor: nnzDie Nordhäuser LINKE beginnt am Mittwoch um 15:00 Uhr mit einem Infostand vor der Südharzgalerie in der Nordhäuser Bahnhofstraße eine Gesundheitskampagne und informiert über Knackpunkte der Reform. In regelmäßigen Abständen wollen die Linken an Infoständen in der Stadt Nordhausen und im Kreisgebiet mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.
"Unsere Erfahrungen werden dann in eine gesundheitspolitischen Konferenz, die am 17. November um 18:00 Uhr in den Rolandstuben stattfindet, einfließen. Dazu werden wir Vertreter der Ärzteschaft, Krankenkassen, des Gesundheitswesens und die Öffentlichkeit einladen", so Rainer Bachmann, der Kreisvorsitzende.
Schwarz-Gelb wolle einen Systemwechsel im Gesundheitswesen auf niedrigstem Niveau in der Finanzierung durchführen. Dabei sei es gegenwärtig völlig unklar, wie der Sozialausgleich finanziert werden soll. Der Arbeitgeberanteil werde eingefroren. Die zukünftigen Kostensteigerungen tragen dann allein die Versicherten. Nach Auffassung der Nordhäuser LINKEN wird damit der Entsolidarisierung im Gesundheitswesen Tür und Tor geöffnet.

