eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 07:10 Uhr
01.07.2010

nnz-Forum: Wulff-Wahl (1)

Egon Primas, CDU-Landtagsabsabgeordneter aus dem Landkreis Nordhausen, gehörte zu den Thüringer Wahlmännern für die Wahl des Bundespräsidenten. Hier seine Eindrücke aus Berlin...


„Es ist schon ein herausragendes Erlebnis, an der Bundesversammlung zur Wahl des 10. Bundespräsidenten im Berliner Reichstag teilnehmen zu können. Ich freue mich, dass Christian Wulff als Bundespräsident gewählt worden ist. Ich wünsche Herrn Wulff für die Zukunft viel Kraft und Erfolg, immer eine glückliche Hand und gutes Gelingen bei den anstehenden Herausforderungen für unser Land. Christian Wulff ist ein engagierter Politiker, der in der Lage ist Verantwortung zu übernehmen. Seine Wahl zum Bundespräsidenten ist eine gute Entscheidung für Deutschland.
Egon Primas, MdL
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
Georg
01.07.2010, 11:53 Uhr
Die Mehrheit...
der Bürger dieses Landes war anderer Meinung und hätte Herrn Gauck gewählt. Andersdenkende Wahlmänner und -frauen wurden vorher schnell mal ausgetauscht. Soviel zum Thema "Demokratie"und "Gewissensentscheidung"
pumpnC
01.07.2010, 13:05 Uhr
Unfassbar
Schon allein die Aussage "Seine Wahl zum Bundespräsidenten ist eine gute Entscheidung für Deutschland." Zeigt wie egoistisch diese CDU Regierung doch handelt. Wulff strahlt rein gar nichts aus, ist als Bundespräsident vollkommen ungeeignet. Er war immer ein politscher Loser, und bekommt jetzt die Chance als Marionette unserer tollen Regierung.

Wie viele andere auch sehe ich den gestriegen Tag als ein Schlag gegen die Demokratie. Es ist überhaupt unverständlich wieso deutschlands höchstes Oberhaupt sowie der Bundeskanzler nicht vom Volk gewällt werden darf. Wieso müssen wir uns ständig von unfähigen Politkern bevormunden lassen? Aber den interessiert sowie nicht was das böse Volk will. Wir sollen einfach nur unsere Steuern zahlen, und haben am besten darüber hinaus den Mund zu halten.

PS: Damit wird Wulf wohl als unsympatischster Bundespräsident in die Geschichtsbücher eingehen. Ganz großes Tennis!!!
Real Human
01.07.2010, 13:37 Uhr
Der Bundespräsident ist kein „Nickneger“!
Es mag schon sein, dass Herr Wulff ein engagierter Politiker ist, doch für wen? „Cui bono? – wem zum Vorteil?“ – fragte schon Cicero.

Die Antwort ist nicht schwer. Er wurde von CDU und FDP NICHT etwa aufgestellt, um dem Deutschen Volke nach dem sofortigen Rücktritt von Herrn Köhler nun den unparteiischsten Bundespräsidenten zu bescheren.

Im Gegenteil, Herr Köhler war, wie sich zur großen Enttäuschung des „bürgerlichen“ Lagers herausstellte, ein viel zu unparteiischer Bundespräsident. Und noch schlimmer: Er sprach – absichtlich oder nicht – viel zu oft sehr unangenehme Wahrheiten aus. Z.B. vermisste er von den Bankern "ein klar vernehmbares mea culpa". Ausgerechnet der ehemalige geschäftsführende Direktor des IWF sagte so etwas. Hatte Horst Köhler vergessen, wem er seine Karriere zu verdanken hat?

Oder seine Wahrheiten zur Interessenwahrung der Bundesrepublik bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr – „das ist ja fast schon … !“ Ich hoffe, Horst Köhler schreibt einmal in seinen Memoiren darüber, welche Telefonanrufe oder Mails er aus bestimmten Kreisen zu seinen „Ausrutschern“ erhalten hat. Jedenfalls, so etwas durfte nicht noch einmal passieren. Ein absolut loyaler Parteisoldat musste endlich her!

In der heutigen Presseschau des Deutschlandfunks wird die Thüringische Landeszeitung zitiert: „(...) Aber es wird wohl von ihm noch mehr als von Köhler erwartet: dass er um den Erhalt der schwarz-gelben Regierung willen einfach abnickt, was ihm vorgelegt wird. (...)“

Entschuldigung, aber zu dem Wort „abnicken“ fällt mir spontan folgendes ein: Früher gab es in den Kirchen Opferstöcke in der Form sogenannter Nickneger … In einer Demokratie sollte es solcherart sich selbst diskriminierende Politiker eigentlich nicht geben – schon gar nicht als Staatsoberhaupt! Aber ich bin mir sicher: Herr Wulff wird sich Herrn Köhler zum Vorbild nehmen!

(Falls sich jemand wegen Nick-“neger“ rassistisch diskriminiert fühlen sollte, darf er mich, ohne mich zu beleidigen, z.B. einfach einen „Gringo“ nennen – aber nicht „Nick“-gringo!)
H.Buntfuß
01.07.2010, 21:21 Uhr
Vor der Wende?
Wie war das vor der Wende, war da der unmenschliche Sozialismus nicht das beste für Deutschland?
Heute ist der barbarische Kapitalismus der beste Weg für Deutschland, oder? Wie sich doch Zeit und Leute ändern, oder? Und hier noch ein Zitat: „Wer sich zum Wurme macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.“ Immanuel Kant, Philosoph
-Insider-
01.07.2010, 21:21 Uhr
Der Grund
das wulff als kandidat aufgestellt wurde ist doch ganz logisch. angela merkels position ist so schwach wie noch nie in ihrer amtszeit. sie hat den hühnerhaufen fdp und csu nicht im griff. dazu kommt vermehrt kritik von ihren eigenen leuten. die luft für sie wird also dünn.

nun musste sie halt die konkurrenz aus dem weg räumen. und wenn man die cdu mal anschaut gab es nicht soviele, die sie hätten beerben können. ein koch ging von alleine, nochmal richtig geld verdienen in der wirtschaft, verständlich. der einzige wirkliche andere kandidat war ja noch wulff....was macht man mit dem bloss? genau, wir setzen ihn da hin wo er keinen unfug anstellen kann und wo er langfristig gebunden ist...und tada, schon haben wir unser staatsoberhaupt..
Retupmoc
02.07.2010, 09:48 Uhr
Das wird ein Millionionengrab
wenn ich mir überlege das dieser Mensch, der nichts tut jeden Monat 18000 Euro bekommt

Das sind im Jahr 220000
in zehn Jahren 2,2 Millionen

wenn er 80 wird 6,6 Millionen

und wir dummen Steuerzahler zahlen noch für Köhler und o. und für den nächsten abgenickten Präsi


Warum lassen wir uns das gefallen. Geht endlich auf die Straße und jagt Sie alle zum Teufel.
TeeEff
02.07.2010, 16:48 Uhr
Was müßte wirklich gesagt werden?
Zerschlagung der Schwarz-Gelben Koalition trotz Aufstellen eines zu tiefst konservativen Politikers durch SPD und Grüne, der gegen ihre eigentlichen politischen Ansichten ist, gerade noch einmal verhindert.

Von der SPD angestrebte große (Stillstands-Koalition abgewendet.

FDP vor Sturz in die politische Bedeutungslosigkeit gerettet.

Potentieller Alternativ-Kanzlerkandidat und Merkel-Thronfolger hinweg- und dabei hochgelobt.

Freie und Geheime Wahlen bedeuten in Wirklichkeit Fraktionszwang!

Beabsichtigte Spaltung der Linken durch Versuch eine Keil, besondes zwischen den West und Ost, sowie den jungen und alten Teil zu treiben, um sie zu innerer Zerrissenheit und Verdächtigungen zu führen und sie bedeutend zu schwächen: verhindert.

Wenn eine Partei drei Wochen lang sagt, dass zwei der Kandidaten für sie unwählbar sind, da sie ihren politischen Standpunkte diametral entgegenstehen UND dabei bleibt und Wort hält - ist das ein die Etablierte politische Landschaft zu tiefst erschütterndes Ereignis.
Pe_rle
02.07.2010, 19:15 Uhr
BP Wulff
also für mich war diese Wahl "Wahlbetrug"
Das Volk wird nicht gefragt und die Parteimitglieder wählen "Ihren" vom Parteipräsidium vorgesetzten Kandidaten. Und die PDS wählt den besseren nicht, weil er Ihr Unrecht aufgedeckt hat. So sehen freie Wahlen in der Bundesrepublick Deutschland aus.
TeeEff
03.07.2010, 10:47 Uhr
Per_le, sagen Sie mir doch bitte
wieso Gauck ihrer Meinung nach der bessere Kandidat war? Außer das er 20 Jahre älter als Wulff ist, unterscheiden sich seine politischen Ansichten von jenem fast gar nicht. Es bestand also in der Hinsicht keine wirkliche Wahl!

Und DIE LINKE, eine PDS gibt es nämlich seit Zusammenschluss mit der WASG - einer Gruppe, vorwiegend aus ehemaligen SPDlern bestehend, die nie mit Gauck Probleme hatten und deren Ex-Partei ihn, einen sozialdemokratischen Prinzipien wiedersprechenden Kandidaten, aufstellte - nicht mehr, wählte ihn vor allem nicht, weil sie seinen Standpunkt zu Kriegseinsatz und Reichenschutz einfach genauso wenig unterstützen konnte, wie den des Herrn Wulffs.

Ich höre übrigens keine Vorwürfe, wieso DIE LINKE Herrn Wulff, der übrigens mit absoluter Mehrheit gewann, nicht wählte!

Also bleibt da nur gekränkte Eitelkeit eines älteren Herren, der vorher noch beleidigend in Richtung der Linken schoss und auf Konfrontation aus wahr.
Diese sollte ihn dann bite bitte trotzdem wählen, als in Runde 3 der Wahl klar wurde das der Versuch der SPD im erzkonservativem Lager genug Stimmen mit ihm zu fischen misslang.

Und nun ist man sauer, das DIE LINKE nicht spontan alle ihre politischen Werte über Bord warf und unter Selbstverrat Gauck wählte, nur um mit aller Macht die Regierung zu stürzen und einer großen Koalition an die Macht zu helfen, was das eigentliche Ziel der SPD war.

Eine direke Wahl dieses, eigentlich rein repräsentativen, Amtes würde übrigens was nützen?
Das wir Lena, Stefan Raab, Löw, oder Günther Jauch in dem Amt hätten? Man ein halbes Jahr Wahlkampf gemacht hätte und das Amt des Staatsoberhauptes so lage unbesetzt geblieben wäre?

Und nur weil die Medien Gauck gepuscht haben und die Wahrnehmung suggerierte das er der bessere und tollere wäre, den alle wollen, muss das gar nicht so sein!

Und wieso überhaupt immer wieder einen Mann in dem Amt?

Mir gefällt der frische, junge und familiäre Wind im Schloss bisher übrigens sehr gut - auch wenn durch die wahrscheinlich noch längere "Restlebenszeit" - auf die rwe62 ja anspielte - dies uns alle einiges mehr kosten wird.

Übrigens rwe62 - Du hast bei deiner Rechnung die nicht unwesentlichen Kosten des Schutzes für das Staatsoberhaupt, auch nach dessen Ausscheiden aus seinem Amt, vergessen.

Aber NUR deswegen wählt man doch nicht den Kandidaten im fortgeschrittenen Lebensalter, oder?

Fazit: die Partei der Bosse - SPD - hat sich mal wieder verzockt und ein verbal wütender Herr Gabriel gezeigt das er nicht einmal rechnen kann.
Pe_rle
03.07.2010, 22:28 Uhr
TeeEff Antwort zu BP Wulff 1
Der Begriff "Besserer Kanditat" für Herrn Gauck war vieleicht falsch gewählt, ok, aber auf jeden Fall hätte Herr Gauck besser zu Gesicht gestanden, zumindest in ganz Deutschland. Aber da man ja von Seiten der Regierenden Parteien jemanden brauchte der Ihnen hörig ist war ja dann Wulff der richtige Kanditat. Und auch er brauchte zur "Absoluten Mehrheit " schon mal locker drei Anläufe. Bei Wahl durch das Volk wäre was ganz anders raus gekommen. Aber in Deutschland wird man sich hüten dem Volk Verantwortung auf zu erlegen.
Georg66
04.07.2010, 09:18 Uhr
@TeeEff
Das ist hier kein Chat! Außerdem braucht sich hier die linke nicht als Freiheits-Partei aufspielen.
Schiessbefehl,Mauer und Stacheldraht, Mangelwirtschaft und die Überwachung und Bespitzellung der eigenen Genossen, das muß hier nicht wieder in NDH eingeführt werden. Herr oder Frau TeeEff, die Parteistunde ist vorbei.

Machen Sie das Rotlicht aus und halten Sie endlich Ruhe. Sie berufen sich auf eine Meinungsfreiheit, die es zu Honneckers Zeiten nicht gegeben hätte.
Internet und Funktelefon ohne vorher die Genossen gefragt zu haben, da wären einige Jahre in Bautzen zusammen gekommen.

Ich bin auch nicht mit Merkel und Co. einverstanden, aber zurück möchte ich nimmermehr!
MFG
Nordhäuserin
04.07.2010, 10:07 Uhr
An alle - An alle!
Mitunter ist es schon lustig zu lesen, mit welcher Inbrunst die Leute hier über vergangene Zeiten diskutieren. Doch das bringt die weder zurück, noch wird die Vergangenheit dadurch verändert. Und egal, welche Rolle jemand damals spielte, für mich ist es wichtig, wie er sich ab 1990 einbrachte und heute einbringt.

Viel interessanter wäre es doch, die Gegenwart zu beleuchten (Anhebung der Krankenkassenbeiträge) und einen Blick in die Zukunft zu riskieren.
TeeEff
04.07.2010, 13:16 Uhr
Ach Georgie...
ein Chat in dessem Sinne von Echtzeit Unterhaltung und mehr oder weniger belangloses Plaudern ist das hier ja nun nicht. Eher ein Austausch von Meinungen und Aufzeigen von Standpunkten und Fakten.

Wie Sie ausserdem wissen, gab es DIE LINKE bis 2007 gar nicht, ihr also immer Dinge von vor mehr als 20 Jahren vorzuwerfen wirkt irgendwie hilflos.

Sicherlich ist man natürlich nicht aus dem Nichts entstanden, man ist aber von der "SED" mindestens 2 Entwicklungsstufen entfernt und ganz besonders der letzte Schritt, das Zusammengehen mit der WASG hat vieles geändert.

Wie Herr Bachmann schon dargelegt hat, gab es intern wie acuh extern eine Auseinandersetzung mit früheren Dingen und es wurden klare Aussagen dazu, wie auch Verurteilungen von Vorkommnissen gemacht.

Dies wird aber gern von den konservativ geprägten Medien totgeschwiegen und CDU und besonders SPD man versuchen mit politischen Kampfbegriffen, die dem kalten Krieg in nichts Nachstehen zu Punkten.

Wenn eine Spitzenkandidatin Luc Jochimsen sagt: "Die DDR war ein Staat, der unverzeihliches Unrecht an seinen Bürgern begangen hat." und ihre Partei sie geschlossen wählt, ist das doch wohl eine klare Aussage und macht den Standpunt von ihr und der Partei die sie vertritt klar, oder?
Ähnliches gilt für die im von Herrn Bachmann im Brandenburger Koalitionsvertrag festgehaltenen Punkte.

Vielleicht sollte man SPD , Grüne und von mir aus auch CDU einam ldaran erinnern, das sie auch eine Verantwortung gegenüber der Gegenwart und Zukunft der Bürger haben und ihre Anti-Links-Reflexe und Dreckwerferei, von Stalinismusvorwürfen über Totalismus, hin zu Mauer, Stasi, Schiessbefehl zwar Nebelwände sein mögen die zeitweilig wirken, aber selbst mittelfristig mehr als durchsichtig ihr eigenes Versagen aufzeigen.
Nach 20 Jahre Wiedervereinigung werden diese immer und immer wieder benutzten "Waffen" auch langsam stumpf und wirken immer mehr wie verbissene und lächerliche Versuche einer Siegerjustiz, Leute zur Diskreditieren und zur Verantwortung zu ziehen, die diese Dinge gar nicht zu vertreten hatten.
T.Gruber
05.07.2010, 14:33 Uhr
Unglaublich
Dass die Wahl des Bundespräsidenten nicht wirklich was mit Demokratie zu tun oder nur über Umwege vielleicht einen leicht demokratischen Hauch hat, ist hier glaube ich absolut unstrittig.

Dass dann aber hier die Geschichte der DDR und die Vergangenheit der Linke./WASG/PDS/SED-Partei von einigen völlig verdreht wird, ist für mich einfach unglaublich.

Die Linke gabs also bis 2007 nicht und hat daher auch nix mit Sozialismus und Stasi und den Taten der DDR-Regierungspartei zu tun? TeeEff geht sogar noch einen Schritt und erteilt den Alt-Genossen der SED, die sich jetzt in der Linke. versammelt haben eine generelle Absolution.

Da frag ich mich doch: warum wird den Deutschen immer noch der 2. Weltkrieg angehangen? DIe NSDAP gibt es ja nun auch schon seit ca. 60 Jahren nicht mehr. DIe wenigtsen aktiven Teilnehmer an dem, was dort passiert ist, lebt heute noch.

Wenn man nach TeeEff geht, dann gibt es demzufolge heute in Deutschland keine Nazis/Neonazis oder wie auch immer man sie bezeichnen mehr.

Gauck wäre mit Sicherheit der besser Kandidat gewesen, weil er unparteiischer ist als Hr. Wulff. Ganz unparteiisch wäre Her Gauck in dem Amt aber sicher auch nicht. Das Argument der Linken-Partei, sie könne ihn nicht wählen, weil er das Stasi-Unrecht der DDR versucht hat aufzuklären, sagt doch alles über die jetzigen Genossen in dieser Partei aus. Ebenso solche Äußerungen, dass die Mauer/Grenze wieder her muss.

Die CDU-Marionette Wulff wird sich dann hoffentlich Hr. Köhler als Vorbild nehmen und vorzeitig, zum Wohl des Volkes wieder abtreten.
TeeEff
05.07.2010, 15:02 Uhr
Keine Argumente mehr?
Müssen jetzt schon Nazi-Vergleiche herhalten?
Ist es nicht ein wenig arg weit hergeholt die deutsche Linke mit den Nazis zu vergleichen?
Also mal im Ernst?

Im übrigen war das Argument der Linken NICHT "sie könne ihn nicht wählen, weil er das Stasi-Unrecht der DDR versucht hat aufzuklären" SONDERN: das er politisch, z.B. mit seiner Beführwortung des afghanischen Kriegseinsatzes absolut diametral zu den eigenen Zielen steht und DAHER, genau wie der nicht anderes dahertönende Wulff, nicht wählbar ist.

Und Gauck wäre auch mit jeder, aber auch wirklich jeder einzelnen Stimme der Linken - eine absolut unwahrscheinliches Zustandekommen - nicht mehr Bundespräsident geworden - das ist übrigens Fakt!

Aber versuchen Sie sich bitte weiter in Legendenbildung.

Davon abgesehen habe ich nur aufgezeigt, das sich die Linke DURCHAUS mit der Vergangenheit und den Untaten ihrer Vorgänger beschäftigt hat und Stellung dazu gar schiftlich und vertraglich klar formuliert hat.
Georg66
05.07.2010, 17:22 Uhr
@TeeEff
Es haben viele Bürger der ex DDR vergessen, wie es wirklich war.
Die Berliner(Ost) haben den realen Sozialismus nur in "abgeschwächter" Form kennengelernt.
Die haben eine Versorgungslage gehabt, davon konnte man in NDH nur träumen.
Frisches Obst und Gemüse,Autoteile usw. gab es immer und jeden Tag, während die Leute in NDH mal was übers Jahr bekamen.
Ich möchte diesen Umstand der Mangelwirtschaft nicht noch einmal erleben.
Kein Telefon, kein Auto(nach 12 Jahren Anmeldung),
Braunkohle in die 3.Etage schleppen und und und...
Das Sozialsystem wiederum konnte sich sehen lassen, denn es ist keiner durch die Maschen gefallen.
Da könnten sich Herr Wulff und Co. eine Scheibe abschneiden.
Aber Herr/Frau TeeEff, Rot geht gar nicht mehr.
TeeEff
05.07.2010, 22:54 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)