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Mi, 07:21 Uhr
08.01.2003

nnz-Rückspiegel: 8. Januar 2002

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Kalte Mark, warme Suppe und KMG


Von kalter Mark zu warmer Suppe
Wer die aktuelle Kampagne „Münzen für mehr Menschlichkeit“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützt, kann seine kalte Mark in eine warme Suppe für Obdachlose ummünzen. Unter dem Motto „Geben Sie uns den Rest“ ruft das DRK bundesweit auf, restliches Urlaubsgeld und übrig gebliebene deutsche Münzen zu spenden. ”Nicht nur im Winter, sondern zu jeder Jahreszeit sind Obdachlose auf unsere Hilfe angewiesen“, erklärte DRK-Sprecherin Susanne Anger am Sonntag in Berlin. Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland liegt gegenwärtig bei über 500.000 Menschen. In Einrichtungen des Roten Kreuzes können sie sich aufwärmen, schlafen, essen und duschen. „Entscheidend für unsere Arbeit ist jedoch die Reintegration der Wohnungslosen“, so Anger. „Langfristig müssen wir versuchen, einen Weg zu finden, der diese Menschen unabhängig von unserer Hilfe macht“. So beraten Mitarbeiter des Roten Kreuzes auch in Wohnungsfragen und bei der Jobsuche. Diese Arbeit kann nun jeder mit einem minimalen Aufwand unterstützen: mit der Spende seiner übrig gebliebenen Münzen und Scheine...ausführlich im nnz-Archiv


Angebote müssen sich nicht ausschließen
Die Klinik am Sülzhayner Haidberg ist an die KMG gegangen. Die Menschen in und um Sülzhayn waren ziemlich enttäuscht. Sie favorisierten eher das Vorhaben der Sozial-Konzept AG aus Bremen. Momentan macht Unbehaun Urlaub auf Gran Canaria. Trotzdem lassen ihn die Entwicklungen in Sülzhayn nicht los, er hat sozusagen „sein Büro“ mitgenommen. Nach Einschätzung von Udo Unbehaun habe die KMG lediglich eine Etage der Haidberg-Klinik gepachtet. Sein Unternehmen werde dem Eigentümer der Immobilie in den kommenden Tagen ein neues Kaufpreisangebot unterbreiten, mit der KGM-Intention käme man sich nicht in den Weg.

Das Konzept, das die KMG am Haidberg verfolgen will, stehe nicht in Konfrontation mit den Ideen der AG in Bremen. Festhalten will Unbehaun darüber hinaus an der gemeinnützigen Gesundheitsgesellschaft, die im März offiziell ins Leben gerufen werden soll. Mit im Boot sollen neben der Stadt Ellrich als Gesellschafter auch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und die Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser (ESK) als Partner agieren. Das langfristige Ziel des Bremers ist die Entwicklung Sülzhayns zu einem „Gesundheitsort“. Ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen sowie deren Angehörige hätten dann in Südharz die Chance, ihren Urlaub zu verbringen. Sollte die A 38 fertig sein, dann will Unbehaun mit einem Zirkel einen Kreis um Sülzhayn ziehen. Den Radius prognostiziert er mit 100 Kilometer. Hier gebe es dann genügend Kapazitäten, um das Konzept mit Leben zu erfüllen. Neben der Immobilie am Haidberg spielen deshalb auch weitere leerstehende Häuser eine Rolle. Diese müssen entweder modernisiert oder abgerissen und neu aufgebaut werden. Und das ziemlich schnell...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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