Kommentare
Napraforgo
17.04.2010, 13:27 Uhr
genau- idiotentag
ich kann dem schreiber dieses artikels nur zustimmen- die schüler haben sich den namen "idioten" wirklich redlich verdient.
was in dem artikel leider nicht erwähnt ist, ist der weitere verlauf dieses tages. abends haben sich geschätzte 80 bis 90 prozent des jahrgangs zu ihrer feier in der FRIEDENSEICHE getroffen. wie vielleicht einigen bewusst ist, ist diese kneipe, deren pächter selbst npd-mitglieder sind, milde ausgedrückt ein ort, der npd, ndh-city und anderen freunden dieser gruppierungen bereitwillig einen versammlungsort bietet.
doch daran hat sich in diesem jahrgang des herdergymnasiums kaum jemand gestört, obwohl diese informationen allen bewusst waren.
auch von seiten der schulleitung oder lehrerschaft kam im besten falle gleichgültigkeit darüber.
und so können wir nun "stolz" behaupten, dass die herderschüler an ihrem letzten schultag einen ordentlichen beitrag geleistet haben, diesen ort und die sonst dort stattfindenden treffen zu unterstützen.
lustig nebenbei die tatsache, dass das humboldtgymnasium seinen idiotentag einen tag zuvor in der DESTILLE gefeiert hat...
Georg66
17.04.2010, 18:58 Uhr
Aber was!?
Selbstverständlich ist das eine Beleidigung für die jungen Leute! Nur weil die sich nicht in der "korrekten Kneipe" aufgehalten haben.
Aber an dem Abend fand nach meinen Infos keine NPD-Versammlung statt. Also was soll das?
Wenn ich bei dem Pächtern ein Bier trinke, dann unterstütze ich doch nicht automatisch die NPD,sondern zwei Nordhäuser welche einen Neustart versuchen.
In der Destille bekommt man doch am Eingang auch nicht gleich den Ausweis der "Linken" angedreht.
Und 20 % Anteil der ex- Schüler haben sich doch für etwas anderes entschieden. Ist doch schon mal was!?
Aber in Zukunft frage ich nicht nach der Speise-und Getränkekarte, sondern erst mal nach der politischen Richtung der Gastättenbetreiber.
MFG
herrlicher
17.04.2010, 19:17 Uhr
@ Napraforgo | Das musste ja noch kommen.
war natürlich klar dass das jetzt noch erwähnt werden muss, aber völlig unkommentiert kann man diese sache mit friedenseiche jetzt nicht stehen lassen.
es gab reichlich aufruhr an unserer schule wegen der friedenseiche. warum wurde sie als austragungsort gewählt? ich selbst weiss diesbezüglich nur, dass das komitee viele absagen bekommen hat bzw nach etwas kostengünstigen gesucht hat was für alle erschwinglich ist.
doch am schönsten ist dass alle nun in die rechte ecke gestellt werden und wir beschuldigt werden die NPD zu unterstützen!!! (stand so sinngemäß in einem artikel über die lokalität). so etwas kann man nicht auf sich sitzen lassen.
letzendlich ist diese ganze geschichte bis zum schulamt vorgedrungen und unser schulleiter (in diesem fall dann wohl bloß der überbringer der nachricht) hat uns verboten in der friedenseiche zu feiern. und das am mittwoch, 3 tage vor dem großen tag.
man bekommt das gefühl das der einzige hintergrund dieser ganzen maßnahme war, dass sich mehrere links-orientierte von unserer schule gestört gefühlt haben dass alles so gut geplant war und sie sich einfach nicht dazugehörig fühlten. aber das sei dahingestellt. auf jeden fall haben diese leute es geschafft (mit UNERLAUBTEN publikationen und durchsagen) ihr ziel zu erreichen und uns unseren letzten schultag zuversalzen. vielen dank nochmal an dieser stelle.
PS: also hätten wir das vorher gewusst dass "Napraforgo" uns helfen wollte diesen tag finanziell zu bestreiten hätten wir uns natürlich umorientiert!
PPS: nach einer kleinen unterhaltung kam zu tage: die pächter der friedenseiche sind seit über 2 jahren keine mitglieder mehr der NPD und tun alles dafür um von ihrem rechten image weg zukommen. die friedenseiche ist visuell gesehen eine ganz normale kneipe. was erwartet man? eine büste oder ein portrait eines sehr bekannten menschen von 1933? und seine gäste kann man sich bekanntlich ja nicht aussuchen! übrigens: die feier war gut. auch ohne die 12 oder 13 linken personen.
Besorgter Bürger
17.04.2010, 22:07 Uhr
@ herrlicher
Ist das wahr mit dem Verbot der Feier in der Friedenseiche? Man kann über den Ort sicher geteilter Meinung sein. Ich hätte da nicht gefeiert. Aber wie kommt ein Schulamt oder ein Schulleiter dazu, erwachsenen Schülern eine allgemein zugängliche Lokalität als Treffpunkt zu verbieten?
Was haben die denn für eine Vorstellung von ihren Befugnissen? Wie kommen die kraft ihrer Wassersuppe darauf, solche Verbote auszusprechen? Wenn es tatsächlich so am Herder-Gymnasium zugegangen ist, dann wäre es kein Wunder, bei dessen Schülern ein Demokratiedefizit ausmachen zu können. Denn, wie sollten die Schüler auch besser als ihre Schulleitung sein?
Rainer-Zufall
17.04.2010, 22:35 Uhr
Idiotisch
wo befindet sich denn diese so genannte "Friedenseiche" ?
ich würde dort genre mal eins zwei Euro hinterlassen, allein um unseren lieben Gutmenschen Napraforgo zu ärgern :]
Ostdeutscher
17.04.2010, 23:04 Uhr
Friedenseiche
Was soll das ganze Theater mit der Friedenseiche?
Jeder kann doch selbst entscheiden wo er hin geht.Manche Leute haben anscheinend nichts besseres zu tun als andere zu denunzieren. Wie lange wollt Ihr euch noch an der Friedenseiche hoch ziehen? Es ist schön das die Friedenseiche nicht mehr leer steht,sie gehört schon immer zu Salza, egal wer der Pächter ist.
Peter59
18.04.2010, 08:06 Uhr
Langsam wird es peinlich
Wenn es an dem ist, was "Herrlicher" sagt, war die ganze Hysterie umsonst. Denunzieren und Manipulieren sind Erscheinungen aus längst vergangenen Zeiten, als Mülltonnen noch nach Überbleibseln von "Westpaketen" durchsucht wurden." Und wer hats erfunden?" Übrigens predigen gerade die Leute Toleranz, die selbst völlig intolerant sind. Und damit meine ich auf keinen Fall den toleranten Umgang mit Nazis!" "
Die auf dem Berg" werden sich totlachen, denn in der Öffentlichkeit kommt das eigenartig rüber. Übrigens gab es wenig oder gar keine Ünterstützung für die 12er, ein wenig Hilfe können auch 18-Jährige manchmal noch gebrauchen. Ich würde sagen: Alleingelassen und insgesamt dumm gelaufen. Fazit für das nächste Jahr: Alles verbieten und den letzten Schultag abschaffen, denn wer nichts macht, macht bekanntlich auch nichts verkehrt. Bin mal gespannt auf das Jahrbuch, hoffentlich hat es nicht so viele Rechtschreibfehler wie die Kommentare!!!!
Fazit: Ich kann mich weder für Nazis noch für Kommunisten erwärmen, mal bei Kurt Schumacher (SPD) nachlesen und dessen berühmtes Zitat versuchen zu verstehen... :=)
strassenstaub
18.04.2010, 11:23 Uhr
@herrlicher (& alle anderen Intoleranten) // Genau das.
Niemand wurde von den "linken Personen" in die "rechte Ecke gestellt".
Es zeugt von Intoleranz und vor allem von Engstirnigkeit und Unwissenheit von der großen weiten Welt, Menschen auf Grund äußerer Merkmale "in die linke Ecke zu stellen", obwohl sie sich niemals zu ihrer politischen Gesinnung äußerten.
Intolerant, Menschen derart anzugreifen, wie es auf dem Herder Gymnasium geschah, nur weil sie sich von dem üblichen Einheitsbrei abheben und ihre eigene Meinung kundtun (ja, stellen Sie sich vor - es gibt noch Menschen, die selbst denken!). Traurig, dass die meisten das Wort "links" als Schimpfwort empfinden und alle, die "anders" sind, pauschal beschimpfen.
Es fielen auch noch andere, wirklich unangenehme Wörter im Vorfeld des Idiotentages am Herder Gymnasium. Generell kann ich sagen, dass die Art und Weise, wie die Schüler, im speziellen das Organisationskomitee, mit der Angelegenheit umgingen, keinesfalls angemessen war oder dem erwünschten Reifegrad eines erwachsenen Abiturienten entsprach.
Dass sich nun Personen gar als "Nazi" verunglimpft fühlen und meinen, sie würden von anderen "in die rechte Ecke gestellt", dann haben sie das sich selbst zu verdanken. Sogenannte "linke Personen" haben überhaupt niemanden derart beleidigt. Es wurde niemals gesagt: wer in die Friedenseiche geht, um dort seinen letzten Schultag zu feiern, sei ein Nazi. Es wurde lediglich der eigene Standpunkt kundgetan, nicht hinzugehen. Es wurde aber niemals dazu aufgerufen, nicht hinzugehen.
Dass Schüler sich selbst jedoch verunglimpft fühlen, dies beweist doch nur, dass sie sich im Inneren ertappt fühlen und selbst ein schlechtes Gewissen bei der Sache haben.
Die Mehrheit der Schüler, die kurz davor sind, ihr Abitur abzulegen, können anscheinend nicht nachvollziehen, dass man als toleranter demokratischer Bürger eine solche Lokalität meiden möchte. Es geht übrigens nicht nur um Geld, welches möglicherweise in rechte Kreise fließt, aber das wollen die meisten Schüler wohl auch nicht verstehen.
Hätten diese Schüler jenen erwähnten Artikel gelesen, wären sie vielleicht nicht so naiv, nach ihrer Feierlichkeit dort zu behaupten, dieses Lokal wäre eine "ganz normale Kneipe". In einem Punkt kann ich ausnahmsweise mal zustimmen: "visuell gesehen" ist sie das sicher. Und ich möchte anmerken, der Aspekt unerlaubter Handlungen ist reine Spekulation, es gab keinerlei Publikationen der "linken Personen" am Herder Gymnasium.
Und dabei fällt mir noch zum Idiotentag selbst ein: es war auch nicht erlaubt, unter Alkoholeinfluss das Schulgelände zu betreten, was jedoch großzügig von den "Befürwortern der Feier in der Friedenseiche" missachtet wurde, da es ihnen an diesem Tag nicht wie behauptet um Zusammenhalt ging, sondern lediglich um zu erstrebende Rauschzustände. Dies spiegelte sich in ihrem Verhalten wieder: Beim traditionellen Besuch anderer Schulen, insbesondere der Regelschulen, wurden Kinder mit Bier bespritzt sowie Flaschen zertrümmert und Scherben auf fremden Schulhöfen achtlos liegengelassen.
Somit wäre in diesem Jahr auch klar, dass es in diesem Jahr tatsächlich "Chaoten" gab, um Bezug auf den ursprünglichen Artikel zu nehmen. Somit halte ich es eben nicht für unbegründet, die baldigen Schulabgänger bei der Feier ihres letzten Schultages einzuschränken.
Ach, und @Besorgter Bürger
- natürlich nicht, die Schüler sind keinesfalls besser als ihre Schulleitung.
Es gab übrigens kein Verbot für die Schüler, lediglich für die Lehrkräfte dieser Schule.
Es handelt sich auch nicht einfach nur um einen "Treffpunkt" der Schüler, sondern eben um die Feier des letzten Schultages, offiziell an der Schule organisiert und in jenem Moment die Schule repräsentierend.
Totaldemokrat
18.04.2010, 11:29 Uhr
Fragezeichen
@herrlicher
Sie schreiben, das im Gespräch mit den Betreibern der F-Eiche herauskam, das diese alles dafür tun wollen, um vom rechten Image wegzukommen.
Das macht man natürlich am besten, wenn man - wie in der nnz bereits kommentiert - in den Räumlichkeiten des Betreibers Hauptversammlungen der NPD zulässt, wie im Januar 2010.
Oder etwa nicht?
Doretta
18.04.2010, 11:48 Uhr
Nicht egal, wer der Pächter ist
Es ist alles andere als egal, wer der Pächter ist. Vielleicht ist manchen immer noch nicht klar, was Rechtsextremismus bedeutet: Wer morgen noch in der nnz kommentieren will, darf heute nicht die Rechten unterstützen. Wer die in den Kommentaren mit Recht beschworene Demokratie behalten will, wer gegen Manipulation und Denunziation ist, darf nicht die Rechten unterstützen.
In einer Kneipe zu feiern, die Rechtsextremen eine Plattform bietet, macht die Rechtsextremen gesellschaftsfähig, bietet ihnen einen Platz in unserer Mitte an. Ist es Vielen sooo egal, ob sie Menschen unterstützen, die nicht anerkennen, dass alle Menschen gleiche Rechte haben?
Hatten wir schon einmal in Deutschland, in Nordhausen...
Dass ein (fast) ganzer Abiturjahrgang eines Nordhäuser Gymnasiums in einer derartigen Lokalität gefeiert hat, setzt auf jeden Fall falsche Zeichen.
blumentopf
18.04.2010, 13:06 Uhr
..
ist es nicht langsam ein bisschen ermüdend? es wurde dort gefeiert, gut, in 2-3 wochen interessiert es doch eh keinen mehr, also was bringt es darüber ellenlange diskussionen zu führen?
das herder-gymasium und mit sicherheit auch die organisatoren hatten mit dieser feier bestimmt nicht vor, die machenschaften der rechtsextremisten zu unterstützen...es sollte erstmal darüber nachgedacht werden, eine räumlichkeit zu finden, wo soviele leute untergebracht werden können...zudem hätten konstruktive vorschläge genannt werden können, einen ort zu finden, der genauso kostengünstig gewesen wäre...
außerdem nach meinem wissen ist die npd nicht verboten und ich persönlich gehe in keine gaststätte und frage die besitzer welcher partei sie angehören...es ging lediglich um eine feier...mehr nicht...
Kreisbuerger
18.04.2010, 13:36 Uhr
@@@ ...
@ strassenstaub
Na Sie scheinen mir aber ein ganz Toleranter zu sein. Verteidigen hier ein paar Wenige als Linke bezeichnete. Im gleichen Atemzug schieben Sie aber knapp 90% der Feiernden in die rechte Ecke. Nach Ihrem Kommentar habe ich jetzt doch das Gefühl, daß die Abschlussklassen des Herder-Gymnasiums den politischen Umbruch in Deutschland eingeleitet haben.
@ Totaldemokrat und Doretta
Zuerst war ich der Meinung, daß hier sehr eigennützig gehandelt wurde. Da die 12-er wohl Probleme bei der Organisation einer geeigneten und kostengünstigen Lokalität hatten, schien es sehr egoistisch die Möglichkeit anzunehmen, in der Friedenseiche abzufeiern. Wie abartig egoistisch muss ein Wirt sein, wenn er seine Lokalität, unter Bedrängnis geratenen Feierwilligen zur Verfügung stellt. Und dann offensichtlich auch noch zu einem Preis, mit dem Beide recht gut leben konnten.
Hoffentlich wurden die Abiturienten nicht mit Alkohol gefügig gemacht und dann einer braunen Gehirnwäsche unterzogen.
@Doretta
Ein wenig erinnern mich solche Äußerungen an meine alten Geschichtsbücher. Kauft nicht bei … war da auf einigen alten Fotos zu lesen …
Hier wird stets und ständig von Toleranz und Intoleranz gesprochen (geschrieben). Tolerant ist es aber eben auch, die Meinung Andersdenkender zu akzeptieren. Ob das nun die politische Meinung (rechts oder links) ist, oder ob jemand sein Bier lieber in der Friedenseiche oder in der Destille trinkt.
Ich kann nur hoffen, daß Begriffe wie Ironie und Sarkasmus keine Fremdwörter sind, da ich mich jetzt den Attacken der Kommentatoren aussetzte.
98maschr
18.04.2010, 13:41 Uhr
Amüsant
Ich finds immer wieder schön, wie Mitglieder der Nordhäuser Antifa hier im Forum Meinung machen wollen. Ok mir grauts auch davor wenn ich mir den Mist vom Freien Nordhausen durchlese (wovon hier bestimmt auch einige posten), aber Fakt ist auch, daß es nicht sein kann, daß Personen die ein Geschäft oder eine Lokalität betreiben auf Grund ihrer jetzigen/damaligen Parteizugehörigkeit derart sabotiert werden.
Der Zweck heiligt an dieser Stelle nicht die Mittel und das hier gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen wird braucht man ja wohl nicht noch extra zu erwähnen, oder?
Ostdeutscher
18.04.2010, 13:48 Uhr
@ Doretta
Es ist egal wer der Pächter ist. Fals Sie es noch nicht mit gekriegt haben leben wir im Jahr 2010 und wir haben bereits Demokratie in Deutschland, das heißt das wir Meinungsfreiheit haben.
Sie müssen hier ihre engstirnige Meinung niemanden aufzwingen. Es kommt mir so vor als ob Sie faschistische Tendenzen haben, da Sie keine andere Meinung zu lassen.
Georg66
18.04.2010, 14:52 Uhr
Tipp
Kleiner Tipp für alle Surfer, die sich vom "Mist" im Freien Nordhausen belästigt fühlen. Nicht Anklicken!
Ansonsten kann jeder Surfen und Biertrinken wo er will.
So, das war der Werbeblock für das Herder-Gymnasium NDH,Friedenseiche und Destille.
Schönen Sonntag noch!
MFG
Elaine
18.04.2010, 15:47 Uhr
Hach ja...
Ihr geht hier wirklich (fast) alle zu weit. Sei es in diesem Artikel, oder in jenem über die Schmuck-Maschen-Betrüger, um nur 2 Beispiele zu nennen. Wie verbohrt kann man eigentlich noch sein?
Für die Abiturienten kann man nur hoffen, dass sie (Vorsicht, Ironie!!), trotz ihrer Tendenzen zur NPD, einen guten Studien-/Ausbildungsplatz finden werden - bestenfalls in einer anderen Stadt, in der sie diese ganz spezielle (nordhäuserische) Mentalität endlich hinter sich lassen können - ich selbst habe letzteres auch sehr bald geschafft! :-)
Linki
18.04.2010, 16:27 Uhr
kaum zu glauben...
Eigentlich habe ich meine Tochter für das kommende Schuljahr am Herdergymnasium angemeldet, aber nach diesen haaresträubenden Artikeln und Kommentaren werde ich mir das noch mal gründlich überlegen!!!
Schon klar, das in einer Welt von DSDS, Germanys next Topmodl und anderen "Wichtigen" Dingen kein Platz mehr für die Geschichte, gerade hier in Nordhausen bei den jungen Leuten ist.
Die Geschichte meiner Familie verbietet es von selbst, den Verblendeten und Unbelehrbaren in irgendeiner Art und Weise Beachtung zu schenken.
Aus diesen Grund werde ich die Friedenseiche mit "diesen" Betreibern ignorieren.
Im übrigen lief dieser Tage ein Film über die Zerstörung von Nordhausen bei Arte und im MDR.
Wer den gesehen hat, muss nicht lange überlegen wo er eine Feier macht und wo nicht.
Stadtbürger
18.04.2010, 17:42 Uhr
bigotterie
was für eine widerliche diskussion hier im gange ist, spottet jeder beschreibung!
mich tangiert die ideologie der npd und ihrer truppen nicht im entferntesten. mir kann man wahrhaftig keine nähe zu solchem pack nachsagen. aber ich kenne die betreiber der friedenseiche persönlich. und ich kann bestätigen, dass sie NICHT mehr mitglied der npd sind! sie wollen ein normales leben führen und ihre existenz sichern! um das zu erreichen, sind sie verrückt genug, in der heutigen zeit einen gastronomischen betrieb zu betreiben.
dieses ganze, laut schreiende, linke volk fordert immer vehement aussteigerprogramme für rechtsextreme bzw. immer mehr geld dafür. nun haben zwei "rechte" ihren eigenen weg für den ausstieg gesucht und geglaubt auch gefunden zu haben. aber nun kommen wieder welche, die der meinung sind, es besser zu wissen. diese "aussteiger" haben einen weg beschritten, ohne den einsatz von steuergeldern aus einem aussteigerprogramm, ihre politische vergangenheit hinter sich zu lassen. natürlich ist das schwieriger, als hartz 4 zu bekommen.
es ist halt einfacher, auf leute einzutreten, die sich nicht wehren können. damit sind einige kommentatoren hier dem verhalten von rechten gefährlich nah! hier ist eine bigotterie im gange, die mich nur anekelt!
Chefkoch
18.04.2010, 18:30 Uhr
@ all
...äh, es kann ja sein, dass ich irgend etwas nicht begreife. Aber hat irgendjemand hier bei seiner ideologischen Bauchnabelschau und dem Dreinschlagen militanter Pazifisten mal darauf geachtet, worum es in dem Artikel des Schülers eigentlich geht?
Wenn ich`s richtig verstanden habe, behandelt der die interne Situation an der Schule zum Idiotentag und die Unzufriedenheit von Schülern mit Organisation und Anweisungen ihrer Schulleitung.
Wenn es sich doch um Nazis, Antifas und Friedenseichen drehen sollte, muss ich wohl eine versteckte Botschaft überlesen haben.
Rafa23
18.04.2010, 18:39 Uhr
Langsam wird es lächerlich !
Dem Kommentar von Stadtbürger stimme ich vollkommen zu. So fasse ich auch aus einem anderen nnz-Beitrag ein Zitat auf:"jeder, der nicht die meinung von linken bestätigt, ist immer gleich ein nazi." Dies zeigt sich besonders in dem Artikel hier. Es ist nunmal so, dass die Linken, als auch die Rechten 2 extreme Seiten sind. Man darf nur nicht vergessen, dass keine der Beiden Seiten verboten sind.
Somit ist diese Diskussion hier eigentlich sehr lachhaft. In keinsterweise wurde eine "Naziorganisation" in Form der Friedenseiche unterstützt. Die Friedenseiche ist der Ort in dem die Pächter arbeiten und mit dem Sie ihren Lebensunterhalt verdienten und sichern wollen.
Auch ist zu sagen, dass es nur eine Feier war !
Die zukünftigen Abiturienten des Herders haben einfach dort gefeiert, weil es der Ort war, der an diesem Tag noch zu kriegen war. Auch ist von vielen auch nicht Herder zugehörigen Personen zu hören, dass es eine sehr schöne und gute Feier war.
Und das man vorallem NICHT, im Gegesatz zu dem wie es hier dargestellt wird einer "BRAUNEN KOPFWÄSCHE" unterzogen wurde !
Dies wird viel zu sehr durch die linke Fraktion gepusht! Viel Wirbel um nichts, es war lediglich ein Ort um dort zu feiern.
*Ironie an* Keiner der Personen bekamen am Einlass ein NPD-Mitgliedsantrag in die Hände gedrückt. Das sogar von "Linken" 12ern des Abiturjahrgangs die Schuldurchsage missbraucht wurde, um linke Ansichten zu verbreiten wird nicht erwähnt. Auch die tollen Artikel von "Freies Nordhausen" wurden meines Wissens nach in der Schule rumgezeigt und verbreitet.
Somit versuchen wohl einige linksgerichtete Personen ihre privaten Ansichten in der Schule zu verbreiten und wissen gar nicht was daraus geworden ist.
Außerdem ist es eine Verleumdung alle Personen die dort anwesend waren mit der "rechten-Meinung" in Verbindung zu bringen, denn das hat absolut gar nichts miteinander zu tun.
IndigoS
18.04.2010, 19:27 Uhr
...
Nehmen wir mal an, der Eigentümer bzw Pächter der Friedenseiche ist """RECHTS""". Wieso unterstützen WIR denn dann die Rechte Szene. Wenn wir dies mit dem Idiotentag getan haben, dann auch die Eltern der Kinder bei den Kindergeburtstagen, oder die erst vor kurzen statt gefundene Hochzeit bei der unsere Bürger aus fernen Ländern ausgiebig gefeiert hatten.
Wenn ich dann solche Kommentare lese, dass wir diese rechte Szene unterstützen, DANN bin ich auch 180.
Des weiteren steigt mein Puls bei der Aussage: " Ich wollte ja mein Kind auf das Herder schicken ABER...." Sowas sinnloses. Leute reißt euch doch mal zusammen. Diese ganzen Disukussionen wären doch nicht gewesen, wenn die linke Fraktion die Füße still gelassen hätte.
Nehmen wir mal an der Pächter der Friedenseiche wäre ein Peacesüchtiger." Hätten wir da eine Aufstand gemacht!? NEIN! Und nochmal an !! LINKI !!: Das was hier passiert ist in den letzen Monaten hatte keine Einfluss auf die 5. 6. 7. 8. oder was weiß ich " KLÄSSLER." Das war einfach nur ein bisschen wichtig tun von Leuten die in ihrem Leben nicht wirklich beachtet bzw. respektiert wurden.
Doch lassen wir das alles jetzt gut sein, geschehen ist geschehen und nächstes Jahr wird dies nicht wieder passieren, da einfach nicht solche Menschen mit Pfeiffenreinigern auf dem Kopf wichtig tun.
Und Napraforgo ist schlicht und weg die Figur eines Papagein, denn WIR haben in der Friedenseiche gefeiert, da diese am besten gelegen bzw am günstigsten war. WIR haben damit keine rechte Szene oder NPD oder was weiß ich für Organisationen eurer Meinung nach unterstützt.
Wenn das alles von LINKE geleitet werden würde hätte sich NIEMAND aufgeregt und wir hätten dieses LOKAL genauso gemietet wie für Freitag.
Geweckert
18.04.2010, 20:15 Uhr
Man kann immer alles drehen und wenden wie man möchte...
"Sag mal, verehrtes Publikum: bist du wirklich so dumm?"- Tucholsky.
Provokation, Provokation. Aber wo er Recht hat, hat er Recht.
So viele nennen es lächerlich, amüsant...ergibt das Sinn? Was ist denn so lächerlich daran, dass aus einem solchen Grund ein ganzer Jahrgang auseinander bricht?!- Meinetwegen, der Zusammenhalt war nie so gegeben wie vielleicht gewünscht, aber man konnte noch sagen, das ist ein Jahrgang. Was ist daran so amüsant, dass die vermeintlichen "Linken" via Internet wüst beschimpft werden? Wobei nicht nur via Internet. Was zum Teufel ist daran amüsant?! Lächerlich?!
Das Thema zieht sich hin, ja, aber es ist erst Freitag gewesen, dass der Idiotentag, oh nein, der "Geburtstag" dort gefeiert wurde. Ist euch mal aufgefallen, dass hier allgemein pauschalisiert wird?- Ich hoffe doch. Ich sehe es nicht ein, mich als linksextrem hinstellen zu lassen, weil auch ich gegen einen Idiotentag dort war, weil auch ich öffentlich meine Meinung kundgetan habe.
Hier werden Tatsachen einfach verdreht, Beweggründe weggelassen, andere schöngeredet, Opferperspektive, allgemein die bösen "Linken" (die, nebenbei gemerkt, gar nicht so links sind.- Antifaschisten und Linke, da existiert sehr wohl ein Unterschied.), es geben Leute ihren Senf dazu, die vielleicht keinen blassen Schimmer haben. Ja, dafür ist ein solches Forum da, meinetwegen, aber dann sollte man doch wohl aufhören irgendwem die Schuld zuzuschieben, die "Linken" als Unruhestifter hinzustellen und die Organisatoren als Unschuldslämmer.
Entschuldigt mal, aber was soll denn das?!- Bringt dies hier überhaupt irgendwas? Nein, aber das lassen wir mal außen vor, denn die Hälfte der Leute hat sich ja schon so wunderbar in Rage geredet.
Die Friedenseiche, ein Lokal, das ist sehr wohl war, es ist ein Lokal. Die Pächter sind oder waren in der NPD, es fanden weitere Tagungen dort statt.- Soviel zum Thema sie wollen von ihrem "Image" weg.
Dass das auf kontroverse Meinungen stößt, das hätte jedem klar sein müssen. Dieser Jahrgang war schon immer teils gespalten, egal ob politisch, interessenstechnisch, etc, aber es war ein Jahrgang und es war bekannt, dass es nicht wenige vermeintliche "Linke" in diesem Jahrgang gab bzw. gibt. Auf die logische Schlussfolgerung zu kommen, "oh, da wirds Widerstand geben", darauf kommt natürlich keiner.
Mit einer Farbigen im Jahrgang, dem ein oder anderen Dreadlockträger...nein, es wäre wohl zu einfach gewesen. Aber dies sei dahingestellt. Wie die Organisatoren so großspurig betonten: "Wir haben uns solche Mühe gegeben für ALLE zu planen und IHR macht alles kaputt!"- Meiner Meinung nach steht das im Widerspruch. Vor allem wenn keine 3 Sätze später die Aussage ertönt: "IHR hättet doch sowieso nicht mitfeiern wollen." Auf Revidieren dieser Aussage bzw. überhaupt der Betonung, dass man schon gern gekommen wäre...- blankes Entsetzen, Erstaunen...Aussagen wie: "Aber...wir dachten, ihr könnt uns nicht leiden." Bis zu diesem Tag hatte ich kein Problem mit ihnen. Sie waren mir, mehr oder weniger, egal. Es waren Menschen, die mit mir Abitur machen sollten.
Der Artikel über die Friedenseiche kam von der Antifa, mit einigen Quellen, recherchiert, nichts aus der Nase gezogenes.- Mal nebenbei
@ Rafa 23: "Freies Nordhausen"- das ist die rechte Szene. Ich glaube kaum, dass sich die "Linken" an Informationen der Rechten bedienen oder aber, dass sich die Rechten schlecht über die Friedenseiche äußern würden.
Aber weiter mit dem Artikel, ja, man hat ihn ausgedruckt, mit in die Schule gebracht. Was hier so großspurig als "rumgezeigt und verbreitet" benannt wird dieser "VERBOTENEN Publikationen" beinhaltete lediglich, dass man 2 Exemplare an das Idiotentagskomitee gegeben hat, weil die "Linken" tatsächlich nicht ahnten, dass die Organisatoren es bereits wussten und es nicht für nötig hielten andere darüber in Kenntnis zu setzen.
Ein weiteres Flugblatt ging an Herrn Spieß, um offiziell eine Erlaubnis zu erwirken. Und weiter?- Ja, Schüler, die nachfragten durften sich den Artikel selbstverständlich durchlesen, warum auch nicht? Aber verbreiten?!- Zu nennen wäre vielleicht, dass einer dieser Artikel aus dem HEFTER!!!!- der, mehr oder weniger, verantwortlichen Schülerin, entnommen wurde. Tatsächlich wäre das eine Straftat, fremdes Eigentum...Rechte und Pflichten?!-
Da wären wir wieder. Auch solche Punkte werden außenvor gelassen. Mehr geschah mit diesen Artikeln nicht. Von Herr Spieß wurde es abgelehnt diesen Artikel auszuhängen, in Ordnung, es wurde akzeptiert. Im selben Atemzug wurde aber auch eine Anzeige wegen angeblichem Flugblätterverteilen, was doch die Organisatoren beobachtet hätten, angedroht. Da fragt man sich, was für Halluzinationen haben die?
Die Durchsage, ja, die fand statt. Dass ein Großteil der "Linken" diese für nicht rechtmäßig hielt, das ist egal, denn es werden wie gesagt alle in einen Topf geschmissen. Es gab genügend Leute, die versucht haben klarzustellen, was sie erreichen wollten.- Lediglich dass ALLE über die dortigen "Zustände" informiert sind. Also, NPD- Mitglied hin oder her.
Man wird doch nach solchen Informationen neu entscheiden dürfen, ob man hingeht oder nicht?! Hätte man das früher getan, vielleicht von Seiten der Organisatoren, dann wäre es vielleicht nicht so weit gekommen, aber das sind reine Spekulationen! Fakt ist, es ist eskaliert und das kann keiner bestreiten. In der Durchsage allerdings wurde NIEMAND als Nazi hingestellt. Es wurde gesagt, dass die Besitzer NPD- Mitglieder sind/waren und somit die NPD unterstützt wird, wenn man dort hingeht! Und dies nicht nur durch finanzielle Mittel.
Wenn man sich dann angegriffen fühlt und denkt, man wird als Nazi beschimpft, tja, dann weiß ich auch nicht. Die Durchsage war meiner Meinung nach keinesfalls richtig, ich meine, hätte man sie vielleicht langsamer gesprochen, hätte man die Wertung rausgelassen, es wäre anders angekommen, aber auch das sind nur Spekulationen und dazu sind sie gänzlich Unnütz.
Aber diverse Angriffe im Internet finde ich dabei unter aller Sau. Auf welchem Niveau befindet man sich denn dabei?! Ich muss ehrlich sagen, man sollte vielleicht wirklich mal wieder intensiv was für die Bildung tun. Es kann doch nicht sein, dass Beschimpfungen zutage kommen wie "Zigeunerpack", die geschichtlich sowie politisch völlig inkorrekt sind. Allgemein, den meisten war es egal, ob sie nun bei "Rechten" feiern oder sonst wo. Aber warum ist es einem egal? Vielleicht weil man auch politisch nicht ganz auf der Höhe ist, denn ein Antifaschist ist noch lange kein Linke! Wenn man mit den Extremen nicht zurechtkommt, das ist doch kein Problem. Aber dafür müsste man sich eine Meinung bilden und zu dieser stehen und es scheint mir, als wäre es heutzutage einfacher dies nicht zu tun.
Die "Linken" stempeln irgendwie immer alle die nicht so denken als "rechts" ab, kann das sein? Das kristallisiert sich so wunderbar aus den ganzen Artikeln hier heraus.- Ich frage mich, warum?! Wenn man sich angegriffen fühlt, dann wird das einen Grund haben, denn es wurde nie irgendwas von rechts oder Nazis in Bezug auf den Jahrgang geäußert! Nicht von den "Linken" jedenfalls. Und es wurde halt auch nicht gesagt, dass sie Nazis sind, wenn sie hingehen SONDERN, dass sie die NPD unterstützen, ob gewollt oder nicht, das sei dahingestellt.
Ich möchte mich doch gerne wehren gegen Aussagen wie "es ist halt einfacher, auf leute einzutreten, die sich nicht wehren können.".- Dass dieses ganze Prozedere so eskaliert ist, weitergetragen wurde, dafür sind wohl kaum allein die "Linken" Schuld, da dürfen sich gerne mal alle an die Nase fassen, aber ehrlich gesagt, Aussteiger hin oder her, wenn sie aussteigen wollten, dann würde sie die NPD nicht mit offenene Armen empfangen!
Das schöne an diesem Forum ist auch, dass hier plötzlich rechte und linke Meinung als rechts gelten...einfach im allgemeinen, totale Verdrehung, mir scheint, als sei es nicht allen bewusst inwiefern die Meinungen abzugrenzen sind. Natürlich sind "Linke" oder "Antifaschisten" nicht vollkommen tolerant, wie auch, liegt schon in der Meinung gegen rechts zu sein bzw, gegen Nazis, etc. Aber lieber so als alles zu billigen.- Meine Meinung.
Mmh, wichtigtun?- IndigoS? Mmh. Schick. Wunderbar dumm sowas. Wie war das mit der Meinungsäußerung? Ist dir mal aufgefallen, dass es keine "linken" Lokale in Nordhausen gibt? Ist dir mal aufgefallen, dass du puren Schwachsinn erzählst? Weißt du, warum nächstes Jahr nix mehr dahingehend passieren wird, weil es allen egal ist, weil eine allgemeine Lesben- und Schwulenfeindlichkeit herrscht, weil es normal ist wegen schwerer Körperverletzung angezeigt worden zu sein, weil es einfach keinen mehr gibt, der sich dagegen wehren wird! Nur Beispiele, die den heutigen Zustand einfach wunderbar wiederspiegeln. Und das ist traurig. Ich kann nur hoffen, dass die Leute im nächsten Komitee nicht wieder mit der Friedenseiche ankommen. Ihr habt nicht die rechte Szene allgemein unterstützt sondern die NPD, die Pächter mit ihrem "Saubermann-Image" gestärkt.
Aber letztendlich möchte ich doch Chefkoch zustimmen, an sich, die Diskussion gehört nicht zum eigentlichen Artikel. Gute Nacht.
Paulleger
18.04.2010, 20:47 Uhr
???
wie bereits mehrfach angesprochen geht es eben nicht darum, jemanden in die "rechte ecke" zu stellen sondern vielmehr um die totale gleichgültigkeit dieser gegenüber. das hat dann auch nichts mit meinungsfreiheit und demokratie sondern einfach nur mit bequemlichkeit zu tun,
denn ja: ich denke schon, dass die politische richtung des pächters wichtiger ist als seine speisekarte.
außerdem: was bitte ist daran faschistisch, seine meinung hier zu äußern und die anderer (oder eben jene bereits erwähnte meinungslosigkeit) zu kritisieren?
herrlicher
19.04.2010, 09:15 Uhr
an alle
Ich für meinen Teil finde einfach, dass das hier nicht hingehört! Vergaß ich viellecht zu erwähnen!
In diesem Artikel ging es um den Idiotentag selbst und nicht wo abends gefeiert wurde. Was mich einfach stört ist, dass es schon wieder hochgekaut wurde! WAS SOLL DAS? Das war einfach aus (linken) Trotz. Wie so ein kleines Kind.
Dieses Geschreibe hier ist völlig sinnlos, denn jeder vertritt seinen Standpunkt auf Teufel komm raus. Ich fand nur man kann so eine Aussage (von Napraforgo) nicht unkommentiert lassen, denn was sollen die Leute denken (einfache nordhäuser Bürger, die damit nichts zu tun haben) wenn sie sowas lesen. Da kommt so etwas bei raus wie: "Ich hab mein Kind beim Herder angemeldet, aber wenn ich das hier lese muss ich das wohl nochmal überdenken." Da können sich jetzt alle mal auf die Schulter klopfen. Man sollte seinen Disput wirklich nicht in einer "solchen Umgebung" austragen bzw. es einfach ruhen lassen, denn 1. ist es Geschichte und 2. führt es zu nichts.
josef05
19.04.2010, 20:26 Uhr
Panik - Ist ja wie bei der Schweinegrippe!!
Panik - Ist ja wie bei der Schweinegrippe!!!
Dieser ganze Streit um die Feier des Idiotentages und die allgemeine Situation um Nationalisten und Linken um ANTIFA usw. habe ich mittlerweile satt!
Dass die Abiturenten als Idioten dargestellt werden bzw. diese Bezeichnung des letzten Schuldtages gerecht werden, finde ich eine Unverschämtheit und eine Beleidigung meiner Person.
Mir ist nicht zu Ohren gekommen, dass die Linke –Fraktion am Herder-Gymnasium mit Kompromissvorschlägen versucht hätte diese Feier an einem anderen politisch neutralem Ort stattfinden zu lassen. Mir zeigt sich, als Schüler des Jahrganges, der das Treiben unkommentiert beobachtet hat, dass dieser Jahrgang unfähig ist Kompromisse einzugehen, tolerant mit Meinungen umzugehen und dass mit aller Macht versucht wird den eigenen Kopf durchzusetzen.
Keiner der Jahrgangsteilnehmer ist für den rechten Glauben. Es wird weder diese Partei noch deren Ideologie unterstützt.
Diese unendliche Hetzte gegen Gastwirte in der Stadt zeugt von Intoleranz und fehlender Intelligenz.
Hätte die Friedenseiche die Sitzung der NPD nicht bewirtet hätte es irgendeine andere Gastete gemacht die das Geld gut gebrauchend können. Diese Leute versuchen in der Gastronomiewelt zu überleben. Diese Leute brauchen ihre Einnahmen um nicht den Pleitegeier einfliegen zu lassen. Und ich glaube nicht, dass die ANTIFA Geld gibt um eine Pleite eines Lokals zu verhindern.
Nach meiner Meinung ist sich keiner der Leute, die diese Diskussion verursacht haben im Klaren was sie damit bezweckt haben. Durch deren Rufmord tragen sie dazu bei, dass die Existenz der Kneipe gefährdet ist. Wenn die Geschädigten sich rechtlichen Beistand besorgen und gegen diese Anschuldigungen vorgehen sehen die Initiatoren ziemlich alt aus, davon bin ich überzeugt.
Die NPD ist nicht in Deutschland verboten, d.h. sie kann sich versammeln, tagen und veranstalten wie alle anderen Parteien auch also warum sollen sie von ihren Rechten nicht Gebrauch machen.(?!?) Wir wissen doch alle das diese Partei keine nennenswerten erfolge in Thüringen erzielen konnten.
Dass sie eine gewisse Anhängerschaft aufweisen können zeigt den großen Parteien, dass sie irgendwas falsch gemacht haben. Das soll aber kein Zuspruch für die Nationalisten sein. Natürlich soll man sie nicht unterstützen das ist keine Frage aber so einen Wirbel um so eine Sache zu machen ist überflüssig. Die Feier hat stattgefunden und in 2 Wochen spricht kein Mensch mehr davon. Durch die Publikationen und die endlosen Diskussionen jedoch entfacht das Feuer immer und immer wieder. Dabei wird das Herder-Gymnasium in ein sehr schlechtes Licht gerückt und als rechter Schuppen oder die Brutstätte des Bösen dargestellt. Diese Diskussion über Parteizugehörigkeit spaltet die Schülerschaft in mehrere Lager. Das ist nicht der Sinn und Zweck einer Schule. Politik auf diese Art hat in dem Schulalltag NICHTS zu suchen.
Dass der letzte Schultag in so einer Form stattgefunden hat, har mir persönlich gezeigt, dass der Jahrgang 2010 kein guter ist und dass er mich nur enttäuscht und wütend macht. Der letzte Schultag wird in der Erinnerung bleiben als Armutsbekundung des Jahrganges 2010.
Retupmoc
20.04.2010, 10:39 Uhr
Ziehe den Hut
für Ihre Aussagen, Josef 05.
Ich möchte nur noch zwei Dinge hinzufügen:
1. Wer einen Schulabschlußtag für politische Diskussionen und Sanktionen mißbraucht zeigt eigentlich nur das er sehr neben der Spur ist.
2. Ich bin kein Fan der NPD. Aber es gibt in jeder Partei solche und solche Leute. Von den in Nordhausen vom Volk gewählten NPD - Vertretern habe ich noch nichts Schlechtes gehört. Das einzige Schlechte in diesem Zusammenhang ist, das diese demokratisch gewählten Leute von den andren VOLKSVERTRETERN systematisch behindert und ausgegrenzt werden. Wer ist hier eigentlich demokratischer ? Die sogannten Vertreter der Volksparteien doch wohl dann nicht.
strassenstaub
20.04.2010, 11:11 Uhr
ekelhaft.
Es ist ekelerregend, wie hier argumentiert wird.
Hier wird gar nicht argumentiert. Hier wird sich beschwert, dass etwas neu aufgerollt wird, doch anstatt vorangegangene Kommentare zu lesen, werden einfach die gängigen Vorurteile ausgepackt und Schuldzuweisungen ausgesprochen.
Wenn alle lesen könnten und denken würden, dann wäre die Welt wohl besser.
Ich möchte nur noch einmal auf Paulleger's Aussage hinweisen.
- Niemand wirft den Abiturienten vor, in der Friedenseiche gefeiert zu haben, weil da vorher schon Kontakte zur rechten Szene vorhanden waren. Doch jene besagte Gleichgültigkeit gegenüber dieser, ist entsetzlich.
Es ist schier unfassbar, wie hier tatsächlich alles verdreht wird. Wie kommt man dazu, jene Szene und ihre Ideologien so zu verharmlosen?
Das Verhalten der Schüler ist beschämend, einige Kommentare hier sind erschreckend beleidigend formuliert, beispielsweise der von IndigoS, aber auch herrlicher besitzt anscheinend kein Talent, sich sachlich zu äußern.
Meiner Meinung nach hat diese Angelegenheit es durchaus verdient, an die Öffentlichkeit zu gelangen, denn es ist nicht richtig, eine solche Thematik einfach leichtfertig unter den Tisch zu kehren.
Doch es ist ja doch unmöglich, mit den meisten dieser Schüler vernünftig und auf einer sachlichen Ebene zu reden, das hat im Vorfeld nicht geklappt. Also, wieso sollte das jetzt funktionieren?
Retupmoc
20.04.2010, 11:46 Uhr
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Paulleger
20.04.2010, 14:57 Uhr
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prinz
20.04.2010, 22:47 Uhr
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