nnz-Forum: Und wir nennen es Idiotentag
Freitag, 16. April 2010, 18:27 Uhr
"Die Bezeichnung eines 'Idioten' ist für jeden Gymnasiasten natürlich beleidigend, aber für den letzten Schultag der Zwölftklässler des Herder-Gymnasiums in Nordhausen, darf dieses Wort ruhig in Betracht gezogen werden." So beginnt das Statement eines nnz-Lesers.
Anders kann man die bunt gekleideten Horden von laut, jubelnden Schülern nicht bezeichnen. Dies soll keines Falls abwertend klingen, die Schüler des Herder-Gymnasiums haben es sich verdient einen Tag Idioten zu sein.
Heute feierten die Zwölftklässer in ausgelassener und heiterer Stimmung ihren Abschied von ihrer Schulzeit. Die Schüler bereiteten für die ersten beiden Stunden ein buntes und freches Programm für die gesamte Schule vor. Witze und Späße über Lehrer und den Schulalltag brachten nicht nur die Schüler zum lachen. Spaß und geradezu närrische Freunde sind die Kennzeichen dieses Tages. Insgesamt war diese Abschiedsfeier keineswegs chaotisch oder destruktiv, wie von Lehrern angenommen.
Mit der Begründung, dass ein paar Chaoten vom letzten Jahr Ärger bereitet haben, durfte das Programm nicht auf den Schulhof stattfinden und wurde in die Aula der Schule verlagert. Dieser Ärger vom letzten Jahr wurde aber in keinem Fall vom Schulleiter genauerer definiert und konnte von keinem ehemaligen Abiturienten bestätigt werde.
Die Aula diente als abgegrenzte Räumlichkeit der Feier, um die Zerstörungsgewalt der Schüler in Grenzen zu halten. Für das Fest war sie zu klein, grenzte das Feier stark ein und schaffte eine große Lücke zwischen den Abiturienten, den Lehrern und den wenigen anwesenden Zuschauern. Nach dem Programm verzierte das Konffetie den Fußboden, Fensterscheiben blieben ganz. Den Schülern wurde es auch untersagt den fortlaufenden Unterricht zu stören, was aber generell eine Tradition dieses Tages ist.
Es scheint, als wurden zahlreiche Traditionen des Idiotentages aufgrund von unverständlicher
Begründungen schlichtweg gestrichen. Die Schuldigen sind die Abiturienten des letzten Jahres. Die Tatsache, dass es ebensoviel Alkohol wie Spaß am Idiotentag gibt, ist nichts Neues. Deshalb ließ dieser eingegrenzte Idiotentag einen bitteren Nachgeschmack zurück.
Ein Schüler des Herder-Gymnasiums
Anders kann man die bunt gekleideten Horden von laut, jubelnden Schülern nicht bezeichnen. Dies soll keines Falls abwertend klingen, die Schüler des Herder-Gymnasiums haben es sich verdient einen Tag Idioten zu sein.
Heute feierten die Zwölftklässer in ausgelassener und heiterer Stimmung ihren Abschied von ihrer Schulzeit. Die Schüler bereiteten für die ersten beiden Stunden ein buntes und freches Programm für die gesamte Schule vor. Witze und Späße über Lehrer und den Schulalltag brachten nicht nur die Schüler zum lachen. Spaß und geradezu närrische Freunde sind die Kennzeichen dieses Tages. Insgesamt war diese Abschiedsfeier keineswegs chaotisch oder destruktiv, wie von Lehrern angenommen.
Mit der Begründung, dass ein paar Chaoten vom letzten Jahr Ärger bereitet haben, durfte das Programm nicht auf den Schulhof stattfinden und wurde in die Aula der Schule verlagert. Dieser Ärger vom letzten Jahr wurde aber in keinem Fall vom Schulleiter genauerer definiert und konnte von keinem ehemaligen Abiturienten bestätigt werde.
Die Aula diente als abgegrenzte Räumlichkeit der Feier, um die Zerstörungsgewalt der Schüler in Grenzen zu halten. Für das Fest war sie zu klein, grenzte das Feier stark ein und schaffte eine große Lücke zwischen den Abiturienten, den Lehrern und den wenigen anwesenden Zuschauern. Nach dem Programm verzierte das Konffetie den Fußboden, Fensterscheiben blieben ganz. Den Schülern wurde es auch untersagt den fortlaufenden Unterricht zu stören, was aber generell eine Tradition dieses Tages ist.
Es scheint, als wurden zahlreiche Traditionen des Idiotentages aufgrund von unverständlicher
Begründungen schlichtweg gestrichen. Die Schuldigen sind die Abiturienten des letzten Jahres. Die Tatsache, dass es ebensoviel Alkohol wie Spaß am Idiotentag gibt, ist nichts Neues. Deshalb ließ dieser eingegrenzte Idiotentag einen bitteren Nachgeschmack zurück.
Ein Schüler des Herder-Gymnasiums
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.



