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Mo, 12:36 Uhr
06.01.2003

Trend zeigt nach unten

Nordhausen (nnz). Im Öffentlichen Dienst dieses Landes stehen die Zeichen vermutlich auf Streik. Die Arbeitgeber haben den Schlichtervorschlag abgelehnt. Oftmals wird den kommunalen Arbeitgebern vorgeworfen, dass sie zuviel Personal beschäftigen. Dabei zeigen die zurückliegenden Jahre eher das Gegenteil.


Ende Juni 2002 beschäftigte der öffentliche Dienst Thüringens rund 122 600 Personen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 6 300 Personen bzw. 5 Prozent weniger als Mitte 2001. Damit setzte sich der Trend zum Beschäftigtenrückgang 2002 gegenüber 2001 verstärkt fort. 2001 betrug der Rückgang 5 500 Personen. 64 Prozent aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst hatten am 30. 6. 2002 einen Arbeitsvertrag als Angestellter, 13 Prozent waren Arbeiter und 23 Prozent standen als Beamte in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis. Der Rückgang von insgesamt 6 300 Personen beschränkte sich auf die Anzahl der Angestellten (-5 400 Personen) und Arbeiter (- 2 600 Personen), während die Zahl der Beamten und Richter um 1 700 Personen anstieg.

Mit rund 41 900 Personen gingen 34 Prozent der Beschäftigten einer Teilzeitarbeit nach. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten blieb gegenüber den vergangenen zwei Jahren unverändert auf hohem Niveau.

Von den Beschäftigten insgesamt gehörten zur Jahresmitte 2002 rund 71 900 Personen zum Personal des Landes. Gegenüber dem 30.6.2001 war das ein Rückgang um 2 900 Personen bzw. 4 Prozent. Ausgewirkt haben sich u.a. die Privatisierung der drei Landesfachkliniken für Psychiatrie und die Kommunalisierung von Landesaufgaben. In den Gemeinden und Gemeindeverbänden waren 43 900 Personen beschäftigt.

Das waren 3 200 Personen bzw. 7 Prozent weniger als am 30.6.2001. Im kommunalen Bereich wurden Reduzierungen bei den Zeitverträgen und Ausgliederungen bzw. Privatisierungen von Kindergärten, kulturellen Einrichtungen u.a. registriert. Zum mittelbaren öffentlichen Dienst des Landes gehörten 4 300 Beschäftigte, darunter 4 100 zu den Sozialversicherungsträgern unter Landesaufsicht. Hier wurde ein Rückgang um 130 Personen festgestellt.
Autor: nnz

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