Mo, 09:36 Uhr
06.01.2003
Luftrettung jetzt in Händen von DRK
Nordhausen (nnz). Für den Nordhäuser Kreisverband des DRK beginnt das neue Jahr mit einem neuen Aufgabenbereich. Dazu wurde am Freitag in Erfurt ein Vertrag unterzeichnet.
Der Nordhäuser DRK und das Thüringer Innenministerium haben am Freitag einen Vertrag über die Luftrettung abgeschlossen. Der DRK-Kreisverband hatte sich an einer Ausschreibung des Innenministeriums beteiligt und konnte sich letztlich mit seinem Angebot durchsetzen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren. Bislang lag die Luftrettung in den Händen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Die hatten im vergangenen Jahr auf dem Klageweg einen befristeten Ein-Jahres-Vertrag erreicht. Damals wollte das Innenministerium die Luftrettung an den Rettungsdienstzweckverband vergeben. Zuvor hatte die Hilfsorganisation zehn Jahre ihre Sanitäter in die Luft geschickt.
Deren Kollegen vom DRK haben mittlerweile schon ihre ersten Einsätze im Hubschrauber Christoph 37 des BGS hinter sich gebracht. Drei Mitarbeiter absolvierten in den zurückliegenden Monaten eine spezielle Ausbildung beim BGS, weitere sollen folgen, sagte der Vorsitzendes des DRK-Kreisverbandes, Gerhardt Weith, der nnz.
Um die Ausschreibung bzw. ihre Modalitäten gab es bereits die ersten gerichtlichen Auseinandersetzungen. Die JUH hatte Widerspruch eingelegt. Sie kritisierte nach nnz-Informationen, dass es keine europaweite Ausschreibung gegeben habe. Das Verwaltungsgericht in Weimar hatte jedoch diesen Widerspruch negativ beschieden. Jetzt ist er am Oberverwaltungsgericht anhängig.
Autor: nnzDer Nordhäuser DRK und das Thüringer Innenministerium haben am Freitag einen Vertrag über die Luftrettung abgeschlossen. Der DRK-Kreisverband hatte sich an einer Ausschreibung des Innenministeriums beteiligt und konnte sich letztlich mit seinem Angebot durchsetzen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren. Bislang lag die Luftrettung in den Händen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Die hatten im vergangenen Jahr auf dem Klageweg einen befristeten Ein-Jahres-Vertrag erreicht. Damals wollte das Innenministerium die Luftrettung an den Rettungsdienstzweckverband vergeben. Zuvor hatte die Hilfsorganisation zehn Jahre ihre Sanitäter in die Luft geschickt.
Deren Kollegen vom DRK haben mittlerweile schon ihre ersten Einsätze im Hubschrauber Christoph 37 des BGS hinter sich gebracht. Drei Mitarbeiter absolvierten in den zurückliegenden Monaten eine spezielle Ausbildung beim BGS, weitere sollen folgen, sagte der Vorsitzendes des DRK-Kreisverbandes, Gerhardt Weith, der nnz.
Um die Ausschreibung bzw. ihre Modalitäten gab es bereits die ersten gerichtlichen Auseinandersetzungen. Die JUH hatte Widerspruch eingelegt. Sie kritisierte nach nnz-Informationen, dass es keine europaweite Ausschreibung gegeben habe. Das Verwaltungsgericht in Weimar hatte jedoch diesen Widerspruch negativ beschieden. Jetzt ist er am Oberverwaltungsgericht anhängig.

