Di, 12:47 Uhr
15.12.2009
Mehr zu tun
Die Zahl der in Thüringer Krankenhäusern behandelten Menschen ist erneut angestiegen. Und da klagen die Häuser immer noch über zu wenig Geld. Da bedeutet jeder Patient klingelnde Kassen...
Im Jahr 2008 wurden in den 43 Thüringer Krankenhäusern 562 158 Patienten vollstationär behandelt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 10 172 Fälle bzw. 1,8 Prozent mehr als im Jahr 2007. Von den 562 158 Patienten wurden 11 646 Patienten am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt (so genannte Stundenfälle). Die Verweildauer der übrigen 550 512 Patienten betrug durchschnittlich 8,5 Tage, genau so lang wie im Jahr zuvor.
An erster Stelle der Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt der 550 512 Patienten standen die Krankheiten des Kreislaufsystems. Fast jeder sechste Patient (88 026 Fälle bzw. 16,0 Prozent) wurde deshalb stationär behandelt. Nach durchschnittlich 9,0 Tagen konnten die Patienten mit diesem Krankheitsbild das Krankenhaus wieder verlassen.
Die zweithäufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt waren die Neubildungen. Mit dieser Diagnose wurden 63 955 Patienten bzw. 11,6 Prozent vollstationär behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 8,7 Tage.
Der dritthäufigste Behandlungsanlass war eine Krankheit des Verdauungssystems. 57 321 Patienten bzw. 10,4 Prozent wurden deshalb im Krankenhaus vollstationär behandelt. Nach durchschnittlich 7,1 Tagen konnten die Patienten mit dieser Diagnose wieder entlassen werden.
Die überwiegende Zahl der in Thüringer Krankenhäusern vollstationär behandelten Patienten (508 154 Fälle bzw. 92,3 Prozent) waren Thüringer. In 41 970 Fällen bzw. 7,6 Prozent kamen die Patienten aus anderen Bundesländern und in 388 Fällen bzw. 0,1 Prozent aus dem Ausland.
Autor: nnz/knIm Jahr 2008 wurden in den 43 Thüringer Krankenhäusern 562 158 Patienten vollstationär behandelt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 10 172 Fälle bzw. 1,8 Prozent mehr als im Jahr 2007. Von den 562 158 Patienten wurden 11 646 Patienten am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt (so genannte Stundenfälle). Die Verweildauer der übrigen 550 512 Patienten betrug durchschnittlich 8,5 Tage, genau so lang wie im Jahr zuvor.
An erster Stelle der Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt der 550 512 Patienten standen die Krankheiten des Kreislaufsystems. Fast jeder sechste Patient (88 026 Fälle bzw. 16,0 Prozent) wurde deshalb stationär behandelt. Nach durchschnittlich 9,0 Tagen konnten die Patienten mit diesem Krankheitsbild das Krankenhaus wieder verlassen.
Die zweithäufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt waren die Neubildungen. Mit dieser Diagnose wurden 63 955 Patienten bzw. 11,6 Prozent vollstationär behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 8,7 Tage.
Der dritthäufigste Behandlungsanlass war eine Krankheit des Verdauungssystems. 57 321 Patienten bzw. 10,4 Prozent wurden deshalb im Krankenhaus vollstationär behandelt. Nach durchschnittlich 7,1 Tagen konnten die Patienten mit dieser Diagnose wieder entlassen werden.
Die überwiegende Zahl der in Thüringer Krankenhäusern vollstationär behandelten Patienten (508 154 Fälle bzw. 92,3 Prozent) waren Thüringer. In 41 970 Fällen bzw. 7,6 Prozent kamen die Patienten aus anderen Bundesländern und in 388 Fällen bzw. 0,1 Prozent aus dem Ausland.

