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Mo, 19:01 Uhr
30.11.2009

Empfang zum neuen Jahr

Für die evangelischen Christen beginnt jetzt schon das Neue Jahr. Heute Abend wurde in die Frauenberg-Kirche zum Neujahrsempfang eingeladen. Und es wurde ein Preis vergeben, der auch noch geteilt wurde.

Von links: Preisträgerin Franziska Hose-Weidemann, Pfarrer Peter Kube, Petra Gunst

Mit dem Ökumenepreis des evangelischen Kirchenkreises Südharz sollen Personen, Initiativen, Vereine oder Institutionen geehrt werden, die sich in den zurückliegenden Monaten für das Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen, Konfessionen oder Anschauungen verdient gemacht haben. Der eigentlichen Preisverleihung gingen musikalische und verbale Begrüßungen voraus.

Superintendent Michael Bornschein verwies auf das Wesen der Ökumene als das Aufbrechen in fremde Welten. „Der Weg zu einem fremden Menschen als Nachbarn kann manchmal eine Weltreise sein“, so Bornschein vor den Gästen, darunter Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), der in seinen Grußworten an die Zeit der friedlichen Revolution erinnerte, die vor 20 Jahren auch aus Kirchen dieser Stadt hervorging. Grußworte gab es auch von Pfarrer Richard Hentrich.

Mitglieder des Kriseninterventionsteam Notfallseelsorge

Doch dann wurde der Ökumenepreis verliehen. Der Ökumeneausschuss des Kirchenkreises entschied sich für Franziska Hose-Weidemann. Die Kantorin aus dem Eichsfeld ist katholischen Glaubens und spielt in evangelischen Kirchen des Kirchsprengels Silkerode die Orgel. Ausgezeichnet wurde auch das Kriseninterventionsteam Notfallseelsorge Nordthüringen um dessen Leiter Jochen Seliger. Die rund 20 Frauen und Männer helfen Angehörigen von Unfallopfern bei der Bewältigung der Schicksalsschläge.

Der Ökumenepreis ist auch in diesem Jahr mit 1.500 Euro dotiert, 500 Euro gehen an Frau Hose-Weidemann, 1.000 Euro an das Kriseninterventionsteam.
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