Mi, 14:31 Uhr
21.10.2009
Hochprozentiges auf der A 4
Am frühen Dienstagmorgen zogen Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt auf der A 4 bei Chemnitz einen polnischen Kleintransporter aus dem fließenden Verkehr, um diesen zu kontrollieren. Auf die Frage, ob er verbrauchsteuerpflichtige Waren mit sich führt, verneinte der 29-jährige polnische Geschäftsmann...
Hochprozentiges (Foto: Zoll)
Bei der Kontrolle kamen dann, neben den auf den Frachtpapieren angegebenen Waren, rund 50 Liter Spiritus mit einem Alkoholgehalt von 95 Vol. % zum Vorschein. Die Waren wollte der Geschäftsmann an Läden in Hessen und Baden-Württemberg liefern.
Da es sich hier um eine gewerbliche Beförderung handelt, hätten die insgesamt 108 Flaschen Spiritus vorher beim zuständigen Hauptzollamt angemeldet werden müssen. Das entsprechende Dokument konnte der Pole den Zöllnern jedoch nicht vorlegen.
Gegen den 29-jährigen wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die hinterzogene Branntweinsteuer beläuft sich auf rund 650 Euro.
Autor: nnz/kn
Hochprozentiges (Foto: Zoll)
Bei der Kontrolle kamen dann, neben den auf den Frachtpapieren angegebenen Waren, rund 50 Liter Spiritus mit einem Alkoholgehalt von 95 Vol. % zum Vorschein. Die Waren wollte der Geschäftsmann an Läden in Hessen und Baden-Württemberg liefern.Da es sich hier um eine gewerbliche Beförderung handelt, hätten die insgesamt 108 Flaschen Spiritus vorher beim zuständigen Hauptzollamt angemeldet werden müssen. Das entsprechende Dokument konnte der Pole den Zöllnern jedoch nicht vorlegen.
Gegen den 29-jährigen wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die hinterzogene Branntweinsteuer beläuft sich auf rund 650 Euro.

