Fr, 07:19 Uhr
18.09.2009
nnz-Forum: Profaner Grund
Die nnz hatte vor einer Woche über eine Sitzplatzanordnung im Albert-Kuntz-Sportpark für Ehrengäste berichtet. Jetzt gibt es dazu Anmerkungen des dafür Verantwortlichen...
Grundsätzlich halte ich Ihre philosophische Betrachtung vom Sinn und Unsinn von Ehrenplätzen für nachdenkenswert. Allerdings haben Sie unseren Ehrengästen in diesem Falle Unrecht getan. Für die Platzierung der Herren auf den Stühlen im Innenraum zeichne ich als Gesamtleiter verantwortlich.
Der Grund für die Wahl dieses ungewöhnlichen Ortes ist ganz profan. Unser Wunsch war es, dass die Ehrengäste bei ihren Begrüßungsworten von den 2000 Kindern gesehen werden. Die Bande des Sportplatzes verfügt über keine Tür zum Innenraum, sicherlich aus Sicherheitsgründen bei den heimischen Fußballspielen. Zum Zeitpunkt der Eröffnung saßen auf der vorderen Tribünenseite schon ca. 1000 Teilnehmer und der Weg zum Innenraum war nur schwer erreichbar. Deshalb entschlossen wir uns kurzfristig, die Stühle im Innenraum aufzustellen.
Natürlich wäre es beispielsweise für den Bürgermeister, Herrn Jendricke eine einfache sportliche Übung gewesen, die 1,20 m hohe Bande zu überspringen. Nur dann hätte sich vielleicht die Frage nach der Vorbildwirkung für die Kinder und Jugendlichen gestellt, ganz zu Schweigen von der Vorstellung, dass sich beispielsweise der Kultusminister beim Überspringen der Bande eventuell die Hose zerrissen hätte.
Werner Hütcher, Schulsportkoordinator
Autor: nnzGrundsätzlich halte ich Ihre philosophische Betrachtung vom Sinn und Unsinn von Ehrenplätzen für nachdenkenswert. Allerdings haben Sie unseren Ehrengästen in diesem Falle Unrecht getan. Für die Platzierung der Herren auf den Stühlen im Innenraum zeichne ich als Gesamtleiter verantwortlich.
Der Grund für die Wahl dieses ungewöhnlichen Ortes ist ganz profan. Unser Wunsch war es, dass die Ehrengäste bei ihren Begrüßungsworten von den 2000 Kindern gesehen werden. Die Bande des Sportplatzes verfügt über keine Tür zum Innenraum, sicherlich aus Sicherheitsgründen bei den heimischen Fußballspielen. Zum Zeitpunkt der Eröffnung saßen auf der vorderen Tribünenseite schon ca. 1000 Teilnehmer und der Weg zum Innenraum war nur schwer erreichbar. Deshalb entschlossen wir uns kurzfristig, die Stühle im Innenraum aufzustellen.
Natürlich wäre es beispielsweise für den Bürgermeister, Herrn Jendricke eine einfache sportliche Übung gewesen, die 1,20 m hohe Bande zu überspringen. Nur dann hätte sich vielleicht die Frage nach der Vorbildwirkung für die Kinder und Jugendlichen gestellt, ganz zu Schweigen von der Vorstellung, dass sich beispielsweise der Kultusminister beim Überspringen der Bande eventuell die Hose zerrissen hätte.
Werner Hütcher, Schulsportkoordinator
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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