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So, 12:09 Uhr
13.09.2009

Eins plus 59

Unter diesem Thema startete gestern eine neue Sonderausstellung von Gerd Mackensen im Schlossmuseum Sondershausen. Wir waren mit der Kamera vor Ort ...

Mit seinen Arbeiten regt der Künstler wohl auch diese Mal zu Diskussionen an. Für die in der Zeit vom 12. September bis 01. November 2009 von Mackensen und vom Schlossmuseum Sondershausen ausgewählten Werken wird eine große Bandbreite verschiedener Techniken gezeigt.

Eins und 59 (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Eins und 59 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Beisein des Künstlers eröffneten Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer und Museumsleiterin Christa Hirschler diese Ausstellung. Auch heute vormittag, als zum Museumstag die Ausstellung zu besichtigen war, traf man auf sehr unterschiedliche Meinungen. Am besten Sie gehen selbst hin und bilden Sie sich ihre Meinung. Gesehen haben sollte man diese Ausstellung in jedem Fall.

Eins und 59 (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Eins und 59 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auch Heinz Scharr und seine Frau waren bei der Ausstellungseröffnung zugegen

Gerd Mackensen wurde 1949 in Nordhausen geboren und machte sich als Maler, Bühnenbildner, Fotograf und Bildhauer einen Namen. Mackensen studierte von 1970 bis 1975 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, so bei Günter Horlbeck und Gerhard Kettner. Danach kehrte er 1975 nach Nordhausen zurück, wo er bis zum vergangenen Jahr freiberuflich tätig war. Im vergangenen Jahr zog das Ehepaar Mackensen nach Sondershausen

  • 1976 Preis der Ausstellung Junge Künstler der DDR
  • 1978 Heinrich Greif Preis II. Klasse
  • 1979 1. Preis zum Internationalen Animationsfestival in Varna, Bulgarien
  • 1982 1. Preis Grafik "Chronik 81" Preis des Friedensrates zu "100 ausgewählte Grafiken"
  • 1983 Honorary medal, Mini art, Lodz, Polen Förderpreis "100 ausgewählte Grafiken"
  • 1984 Preis Grafikwettbewerb "Zeichen unserer Zeit", Erfurt
  • 1986 Anerkennung, 1. Internationale Ausstellung Mini-Art in Toronto, Kanada
  • 1990 1. Preis Deutsch-Deutsche Ausstellung "Göttingen begegnet Gotha"
  • 1992 Kunstpreis der Stadt Erfurt für Malerei

Die Liste der errungenen Preise spricht wohl Bände über den streitbaren Maler und Bildhauer.
Eins und 59 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Eins und 59 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Eins und 59 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
denk-mal
13.09.2009, 14:18 Uhr
man hat ihn ziehen lassen
wenn man die Rede des Bürgermeisters von Sondershausen gehört hat, erfuhr man von der Freude, dass so ein Künstler von Format und hohem Ansehen sich in seiner Stadt Sondershausen niedergelassen hat.

Mit Wehmut mussten Nordhäuser ertragen, dass man ihn hat ziehen lassen, er hätte mit ein wenig Förderung und kommunaler Unterstützung auch hier Räume für sein Schaffen finden können, aber er wurde von den Regierenden nicht bemerkt und wenn dann nur, wenn man sich mit dieser Persönlichkeit schmücken konnte.

Vielleicht ehrt man ihn wenigstens zu seinem sechzigsten Geburtstag, oder muss dass wieder die Sparkasse ganz alleine regeln, wahrscheinlich, denn es gehört eben ein gewisser Anspruch dazu, solche Söhne unserer Stadt zu ehren und ihre Arbeiten zu würdigen. !denkt mal! es gibt nicht nur die erste Reihe beim Fussball !!
Alex Gösel
13.09.2009, 17:07 Uhr
Kommt auf die Sichtweise an...
Klar hat man Herrn Mackensen ziehen lassen, aber er sagte ja, zumindest für die breite Öffentlichkeit, das er mit der Stadt Nordhausen nicht im Clinch liege...

Aber ich frage mich, wenn schon ein "hoher" Liberaler hier einen Kommentar dazu abgibt,der zeitgleich im Stadtrat sitzt, was denn seine Partei dafür getan hat, das Gerd Mackensen in Nordhausen bleibt???

Oder aber was haben denn auch die anderen Parteien, beispielweise Die Grünen, Linke oder CDU dagegen getan?

Anbei ehrt es Sie, denk-mal, das sie wenigstens nicht allzuviel zum Fußball sagen!

Falls man erst heute zu der Erkenntnis gekommen ist, das man mit Gerd Mackensen ein Stück Nordhäuser Geschichte beziehungsweise Kulturgut verloren hat, so kann ich zu den "Stadtoberhäuptern" nur sagen: denkt doch mal (vorher) nach...
denk-mal
13.09.2009, 18:30 Uhr
ganz so ist es nicht
- an c.b. kein hoher liberaler, leider ohne mehrheit, unterführungen und stadtbibliothk sind halt bleibende denkmale der initiatoren, was ist da schon ein sterblicher und noch dazu ein künstler . . .
Alex Gösel
13.09.2009, 19:35 Uhr
Es ist halt (immer) eine Ironie der Geschichte (um damit zum schluß zu kommen)
Klar haben Sie damit nicht unrecht, denk-mal. Leider ist es (fast) immer so, dass man erst, nachdem ein Künstler uns verlassen hat bzw. oftmals auch erst nach deren Ableben feststellen muss, das diese Menschen bedeutendes geschaffen haben.

Man nehme doch beispielsweise nur mal Vincent van Gogh oder Johann Wolfgang Amadeus Mozart an. Diese Künstler sind alle verarmt gestorben und werden heute noch gefeiert!
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