Do, 12:06 Uhr
03.10.2002
Mehr Leistung aus Bleicherode
Bleicherode (nnz). Den Tag der Deutschen Einheit nutzte das DRK des Landkreises, um eine Einweihung zu feiern. nnz feierte mit.
Im Gewerbegebiet Bleicherode wurde am Vormittag, in unmittelbarer Nähe zur Feuerwehr, die neue Rettungswache des DRK übergeben. Damit hat für die Mitarbeiter die Zeit der Provisorien ein Ende. Vor zehn Jahren war es eine 1-Zimmer-Wohnung, die als Stützpunkt diente, dann musste für acht Jahre ein Kindergarten herhalten. Doch das Warten hat sich gelohnt, die jetzigen Arbeitsbedingungen sind mit denen der Vergangenheit nicht zu vergleichen.
Rund 500.000 Euro hat der Neubau gekostet, etwas mehr als geplant und gefördert, gab Landrat Joachim Claus (CDU) bei der Übergabe freimütig zu. Doch die Rettungswache soll in den kommenden Jahren nicht nur die Aufgabe des Sollstedter Standortes mit übernehmen, sondern auch Einsätze auf der künftigen Trasse der A 38 realisieren. Der Vertreter des Kreisverbandes des DRK bedankte sich in seinen Worten bei all denen, die zum Gelingen des Neubaus beigetragen hatten.
Die jüngsten Nachrichten über eine angebliche stinkende Deponie in Bleicherode (siehe nnz-Archiv) nutzte denn auch Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) als Einleitung für sein Statement. Bevor wir in Bleicherode explodieren oder im Müllgestank ersticken, werden wir noch schnell die neue Wache in Betrieb nehmen, meinte Kochbeck schelmisch. Er dankte insbesondere dem Landkreis für die Entscheidung, hier in Bleicherode zu investieren, denn was einmal steht, das nimmt uns so schnell niemand mehr weg.
Dieter Kockbeck konnte sich allerdings eine Kritik nicht aufsparen. Das Dach des Neubaus sehe irgendwie fremdartig aus. Doch auch dieser Fehler könne ja irgendwann behoben werden. Vielleicht, wenn das gesamte Gebäude aufgestockt werde...
Autor: nnz
Im Gewerbegebiet Bleicherode wurde am Vormittag, in unmittelbarer Nähe zur Feuerwehr, die neue Rettungswache des DRK übergeben. Damit hat für die Mitarbeiter die Zeit der Provisorien ein Ende. Vor zehn Jahren war es eine 1-Zimmer-Wohnung, die als Stützpunkt diente, dann musste für acht Jahre ein Kindergarten herhalten. Doch das Warten hat sich gelohnt, die jetzigen Arbeitsbedingungen sind mit denen der Vergangenheit nicht zu vergleichen.Rund 500.000 Euro hat der Neubau gekostet, etwas mehr als geplant und gefördert, gab Landrat Joachim Claus (CDU) bei der Übergabe freimütig zu. Doch die Rettungswache soll in den kommenden Jahren nicht nur die Aufgabe des Sollstedter Standortes mit übernehmen, sondern auch Einsätze auf der künftigen Trasse der A 38 realisieren. Der Vertreter des Kreisverbandes des DRK bedankte sich in seinen Worten bei all denen, die zum Gelingen des Neubaus beigetragen hatten.
Die jüngsten Nachrichten über eine angebliche stinkende Deponie in Bleicherode (siehe nnz-Archiv) nutzte denn auch Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) als Einleitung für sein Statement. Bevor wir in Bleicherode explodieren oder im Müllgestank ersticken, werden wir noch schnell die neue Wache in Betrieb nehmen, meinte Kochbeck schelmisch. Er dankte insbesondere dem Landkreis für die Entscheidung, hier in Bleicherode zu investieren, denn was einmal steht, das nimmt uns so schnell niemand mehr weg.
Dieter Kockbeck konnte sich allerdings eine Kritik nicht aufsparen. Das Dach des Neubaus sehe irgendwie fremdartig aus. Doch auch dieser Fehler könne ja irgendwann behoben werden. Vielleicht, wenn das gesamte Gebäude aufgestockt werde...

