Di, 15:18 Uhr
01.10.2002
Holländer in Rothesütte?
Ellrich/Rothesütte (nnz). In Rothesütte soll sich in nächster Zeit viel verändern. Nach nnz-Informationen gibt es Interessenten für die ehemalige NVA-Liegenschaft...
Ellrichs Bürgermeister Gerald Schröder hat für morgen eine sogenannte Ämterkonferenz anberaumt. Da sollen neben der Stadtverwaltung auch Vertreter des Landratsamtes und von Energieunternehmen die weitere Verfahrensweise zur NVA-Liegenschaft in der Gemarkung Rothesütte beraten. Wie Schröder der nnz sagte, gebe es eine holländische Investorengruppe, die in dieser idyllischen Gegend einen barrierefreien Urlaub – insbesondere für Behinderte – etablieren möchte. Die Verhandlungen seien bereits in einem guten Stadium, war aus Ellrich zu hören.
Knackpunkt sind die Eigentumsverhältnisse. Die Liegenschaft gehört der Oberfinanzdirektion (OFD), also dem Bund. Der hatte erst vor einigen Wochen eine Rückzahlung in Millionenhöhe (DM) vom Landkreis Nordhausen verlangt, da die soziale Bindung für das Objekt nicht gegeben sei. Durch diese soziale Zweckbindung (Verkauf an den Verein Die Brücke) sei es zu einem verminderten Preis gekommen. Die Brücke ging im Südharzkrankenhaus auf, die Unterbringung älterer Menschen in Rothesütte war gescheitert.
Ziel von Schröder ist es nun, der OFD ein schlüssiges Konzept für die künftige Nutzung der Immobilie vorzulegen, damit könnte dann auch die Sozialbindung wieder hergestellt werden. Möglich wäre sogar, dass der Landkreis nicht an den Bund zahlen muß. Dazu aber bedarf es in der kommenden Woche eines entsprechenden Kreistagsbeschlusses.
Autor: nnzEllrichs Bürgermeister Gerald Schröder hat für morgen eine sogenannte Ämterkonferenz anberaumt. Da sollen neben der Stadtverwaltung auch Vertreter des Landratsamtes und von Energieunternehmen die weitere Verfahrensweise zur NVA-Liegenschaft in der Gemarkung Rothesütte beraten. Wie Schröder der nnz sagte, gebe es eine holländische Investorengruppe, die in dieser idyllischen Gegend einen barrierefreien Urlaub – insbesondere für Behinderte – etablieren möchte. Die Verhandlungen seien bereits in einem guten Stadium, war aus Ellrich zu hören.
Knackpunkt sind die Eigentumsverhältnisse. Die Liegenschaft gehört der Oberfinanzdirektion (OFD), also dem Bund. Der hatte erst vor einigen Wochen eine Rückzahlung in Millionenhöhe (DM) vom Landkreis Nordhausen verlangt, da die soziale Bindung für das Objekt nicht gegeben sei. Durch diese soziale Zweckbindung (Verkauf an den Verein Die Brücke) sei es zu einem verminderten Preis gekommen. Die Brücke ging im Südharzkrankenhaus auf, die Unterbringung älterer Menschen in Rothesütte war gescheitert.
Ziel von Schröder ist es nun, der OFD ein schlüssiges Konzept für die künftige Nutzung der Immobilie vorzulegen, damit könnte dann auch die Sozialbindung wieder hergestellt werden. Möglich wäre sogar, dass der Landkreis nicht an den Bund zahlen muß. Dazu aber bedarf es in der kommenden Woche eines entsprechenden Kreistagsbeschlusses.


