Di, 15:15 Uhr
24.09.2002
Zeugnisse der Käthe-Kollwitz-Welt
Nordhausen (nnz). Im Rahmen der derzeitig stattfindenden Ausstellung über Käthe Kollwitz im Meyenburg-Museum gibt es jetzt ein kleines Highlight zu erleben. Welches das ist, erfahren Sie in der nnz.
Am Samstag, 28. September 2002, wird ab 19.00 Uhr in der zur Zeit im Kunsthaus Meyenburg stattfindenden Käthe-Kollwitz-Ausstellung von Heidelore Kneffel aus Briefen der Künstlerin, die sie aus Nordhausen schrieb, gelesen. Ein knappes Jahr lebte die große Graphikerin und Plastikerin in Nordhausen im Haus Vor dem Hagentor 2 an der Promenade. In der Zeit von August 1943 bis Juli 1944 schrieb die Kollwitz von hier zahlreiche Briefe an den Sohn Hans und die Schwiegertochter Ottilie nach Berlin, an ihre Freundin Beate Bonus-Jeep, an die Publizistin Lenka von Koerber, an das Ehepaar Wally und Otto Nagel, um nur einige zu nennen.
Die Briefe geben Zeugnis von der inneren und äußeren Welt, in der sich die 75-Jährige befand. So erfährt man auch, wie das tägliche Leben in Nordhausen verlief. In dem heute als Käthe-Kollwitz-Haus bekannten Gebäude, 1909 erbaut, wurde sie von Margret Böning, geb. Schultes, liebevoll umsorgt. Diese junge Frau war selbst Künstlerin und die letzte Schülerin, die Kollwitz hatte. Käthe Kollwitz war nicht nur eine begnadete bildende Künstlerin, sondern auch begabt, mit der Sprache umzugehen. Deshalb ist es aufschlussreich, ihren Worten aus den Briefen zu lauschen.
Autor: nnzAm Samstag, 28. September 2002, wird ab 19.00 Uhr in der zur Zeit im Kunsthaus Meyenburg stattfindenden Käthe-Kollwitz-Ausstellung von Heidelore Kneffel aus Briefen der Künstlerin, die sie aus Nordhausen schrieb, gelesen. Ein knappes Jahr lebte die große Graphikerin und Plastikerin in Nordhausen im Haus Vor dem Hagentor 2 an der Promenade. In der Zeit von August 1943 bis Juli 1944 schrieb die Kollwitz von hier zahlreiche Briefe an den Sohn Hans und die Schwiegertochter Ottilie nach Berlin, an ihre Freundin Beate Bonus-Jeep, an die Publizistin Lenka von Koerber, an das Ehepaar Wally und Otto Nagel, um nur einige zu nennen.
Die Briefe geben Zeugnis von der inneren und äußeren Welt, in der sich die 75-Jährige befand. So erfährt man auch, wie das tägliche Leben in Nordhausen verlief. In dem heute als Käthe-Kollwitz-Haus bekannten Gebäude, 1909 erbaut, wurde sie von Margret Böning, geb. Schultes, liebevoll umsorgt. Diese junge Frau war selbst Künstlerin und die letzte Schülerin, die Kollwitz hatte. Käthe Kollwitz war nicht nur eine begnadete bildende Künstlerin, sondern auch begabt, mit der Sprache umzugehen. Deshalb ist es aufschlussreich, ihren Worten aus den Briefen zu lauschen.

