Mo, 09:56 Uhr
23.09.2002
Noch ein Kleinod für die Kunstszene
Nordhausen (nnz). Die Rolandstadt ist um eine künstlerisch-kulturelle Perle reicher. Früher war sie ein Museum, seit dem Wochenende ein Kunsthaus.
Wir haben eine eigene städtische Kunstsammlung, eine eigene Stiftung sowie eine Jugendkunstschule, all dies passt ganz ausgezeichnet in dieses Haus, begründet Amtsleiterin Dr. Kornelia Klose die Umgestaltung zum Kunsthaus Meyenburg. Profilierung der Kunst sei ein wichtiger Faktor im gesellschaftlichen Leben.
Der Stadt Nordhausen standen bei der Umgestaltung des Hauses die Kunsthistorikerin Susanne Hinsching sowie das Gestaltungsbüro ikon zur Seite. Trotz moderner Lichtschienen wollten wir den historischen Charakter der Villa mit seiner besonderen Atmosphäre bewahren, erklärt Martina Jung vom Gestaltungsbüro. Dies drücke sich auch im Farbkonzept aus. Die kräftige Farbgebung in den Räumen wurde auf bestimmte Zeitepochen abgestimmt und jeweils ein Möbel einer bestimmten Stilepoche im Raum mit den Kunstobjekten in Beziehung gebracht.
Auch zur Geschichte des Hauses gibt es einen Raum. Hier werden Stilmöbel der Sammlung gezeigt und Info-Tafeln geben Aufschluss zur Geschichte des Hauses und des Museumswesens in der Stadt. Im Erdgeschoss sollen viermal im Jahr wechselnde Sonderausstellungen gezeigt werden. Als erste wird am Samstag eine Ausstellung des Käthe-Kollwitz-Museums in Köln mit Originalgrafiken und -plastiken der Künstlerin zu sehen sein. Im Obergeschoss werden Kunstwerke der Ilsetraut Glock-Grabe-Stiftung als ständige Ausstellung ihren Platz finden. Die Förderin der Nordhäuser Kunstszene war am Samstag ebenfalls Gast der Eröffnung des Kunsthauses.
Künftig wird es in Verbindung mit den Ausstellungen auch museumspädagogische Aktionen geben. So sind Führungen, Workshops und verschiedene Angebote der Jugendkunstschule angedacht. Ein Kombiticket für drei Euro berechtigt den Besucher zum einmaligen Eintritt aller drei Museen der Stadt innerhalb eines Jahres. Sie sind einheitlich dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
P.S. Das Logo des Kunsthauses wurde von der Agentur wirsinds entworfen.
Autor: nnz
Wir haben eine eigene städtische Kunstsammlung, eine eigene Stiftung sowie eine Jugendkunstschule, all dies passt ganz ausgezeichnet in dieses Haus, begründet Amtsleiterin Dr. Kornelia Klose die Umgestaltung zum Kunsthaus Meyenburg. Profilierung der Kunst sei ein wichtiger Faktor im gesellschaftlichen Leben. Der Stadt Nordhausen standen bei der Umgestaltung des Hauses die Kunsthistorikerin Susanne Hinsching sowie das Gestaltungsbüro ikon zur Seite. Trotz moderner Lichtschienen wollten wir den historischen Charakter der Villa mit seiner besonderen Atmosphäre bewahren, erklärt Martina Jung vom Gestaltungsbüro. Dies drücke sich auch im Farbkonzept aus. Die kräftige Farbgebung in den Räumen wurde auf bestimmte Zeitepochen abgestimmt und jeweils ein Möbel einer bestimmten Stilepoche im Raum mit den Kunstobjekten in Beziehung gebracht.
Auch zur Geschichte des Hauses gibt es einen Raum. Hier werden Stilmöbel der Sammlung gezeigt und Info-Tafeln geben Aufschluss zur Geschichte des Hauses und des Museumswesens in der Stadt. Im Erdgeschoss sollen viermal im Jahr wechselnde Sonderausstellungen gezeigt werden. Als erste wird am Samstag eine Ausstellung des Käthe-Kollwitz-Museums in Köln mit Originalgrafiken und -plastiken der Künstlerin zu sehen sein. Im Obergeschoss werden Kunstwerke der Ilsetraut Glock-Grabe-Stiftung als ständige Ausstellung ihren Platz finden. Die Förderin der Nordhäuser Kunstszene war am Samstag ebenfalls Gast der Eröffnung des Kunsthauses.
Künftig wird es in Verbindung mit den Ausstellungen auch museumspädagogische Aktionen geben. So sind Führungen, Workshops und verschiedene Angebote der Jugendkunstschule angedacht. Ein Kombiticket für drei Euro berechtigt den Besucher zum einmaligen Eintritt aller drei Museen der Stadt innerhalb eines Jahres. Sie sind einheitlich dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
P.S. Das Logo des Kunsthauses wurde von der Agentur wirsinds entworfen.

